Buchgedanken...

  • Zitat

    Original von Wurling
    Eben habe ich "Das himmlische Kind" (Glückssucher 3) ausgelesen. Ok, das Buch hatte, im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, einige Längen, aber wenn ich die Trilogie nochmal gedanklich Revue passieren lasse, bin ich der Meinung, eine erzählerische Sinfonie gelesen zu haben. Und nun bin ich fast etwas traurig, dass sie zu Ende ist - ausglesen - schade. Ähnlich ergangen ist es mir bisher nur bei Matt Ruffs "Fool on the Hill", ohne aber beides (inhaltlich) miteinander vergleichen zu wollen.


    Interessant. Und ja, ähnlich wie Matt Ruff (und natürlich noch ein paar andere Autoren) hat Steve Cockayne eine sehr individuelle Erzählstimme, die sich deutlich von dem unterscheidet, was man sonst meist unter dem Label "Fantasy" findet. Freut mich, dass es dir so gut gefallen hat ... :D


    Zitat

    Original von Wurling
    Bleibt mir nur die Hoffnung, dass es nicht das letzte Buch von Steve Cockayne war, welches ich im Deutschen lesen konnte.


    Hm. Außer dem "Legends of the Land" Dreiteiler ist von SC auch in England bisher nur ein Jugendbuch erschienen. Und zwar das hier:


    [IMG:http://ec2.images-amazon.com/images/P/1904233627.01._SS500_SCLZZZZZZZ_.jpg]
    (sorry, Rippi - der Geist ist willig, aber das Fleisch, das Fleisch ...) :D


    Da "Die Glückssucher" jetzt kein soooo großer Erfolg waren *hüstel*, ist es eher unwahrscheinlich, dass Blanvalet mit einem Jugendbuch des Autors weitermacht. Und ob ein Jugendbuchverlag sich da rantraut ... na, ich weiß nicht ... :nixweiss:


    Zitat

    Original von Wurling
    Edit: Auch die Übersetzung scheint mir sehr gelungen, denn der sprachliche Fluß war wirklich klasse. Andreas Heckmann scheint hier eine tolle Arbeit abgeliefert zu habe. (nach der Leseprobe von Bakkers "Schattenfall" war ich doch eher skeptisch)


    Auch hier volle Zustimmung. Ich habe die Übersetzung jetzt nicht mit dem Original verglichen, aber was ich auf deutsch gelesen habe, war wirklich sehr atmosphärisch und wunderbar fließend. (Wobei ich inzwischen glaube, dass auch die "Schattenfall" Übersetzung eigentlich ziemlich gut ist; frag- bzw. diskussionswürdig ist die eine oder andere Entscheidung, was das Eindeutschen von Begriffen angeht bzw. die schon angemerkte "Backpfeife". Aber generell würde ich zumindest sagen, dass der deutsche Text - den ich allerdings bisher nur in Auszügen gelesen habe - sehr rund uns stimmig ist.)


    Ansonsten - Leute, kauft den Cockayne & lest ihn! :D


    Grüße
    Gerd

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • So, bin mit "Meister Atami und dem kleinen Mönch" durch und etwas böse auf den Autor. Warum beschließt er auf halber Strecke, aus herrlich anspruchslosem Martial-Arts-Spaß eine Art "Harry Potter und das alte China" zu machen? Zudem war die Übersetzung be...scheiden. Ich kehre doch irgendwann reumütig zu Erikson zurück, fürchte ich. :-/

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    Sehr verehrte Frau Dr. LitWiss, dürfte ich Ihren kritischen Blick vielleicht auf den letzten Satz meines letzten Postings lenken?


    Ich bin mir sicher, dass Steve Cockaynes "Legends of the Land" bzw. "Die Glückssucher" ein wesentlich befriedigenderes Leseerlebnis bieten als "Meister Atami & sein Kumpel". :D


    [Werbeblock aus]


    Hm. Erikson. Ja, doch, den halte ich auch für einen sehr interessanten Autor ... :D

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Empfehlungen von dir sind immer ein zweischneidiges Schwert. Ein eindrucksvolles Leseerlebnis bieten sie immer. Manchmal aber so eindrucksvoll, daß sie mich für ein paar Wochen von der Belletristik weg in die Arme schnöder Sachbücher treiben. :D


    Aber mal gucken. ;)

  • Nee. Echt nicht.


    Ich bin nur der Ansicht, dass diese drei Bücher eine sehr schöne Geschichte erzählen - und dass sie es absolut nicht verdienen, so untergegangen zu sein.


    C'est ca.


    :D


    Grüße
    Gerd

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Zitat

    Original von gero
     (Wobei ich inzwischen glaube, dass auch die "Schattenfall" Übersetzung eigentlich ziemlich gut ist; frag- bzw. diskussionswürdig ist die eine oder andere Entscheidung, was das Eindeutschen von Begriffen angeht bzw. die schon angemerkte "Backpfeife". Aber generell würde ich zumindest sagen, dass der deutsche Text - den ich allerdings bisher nur in Auszügen gelesen habe - sehr rund uns stimmig ist.)


    Ich kann ja zu Übersetzungen nicht viel sagen, da ich des Englischen kaum mächtig bin und daher immer auf Übersetzungen zurückgreife, aber bei "Schattenfall" kann ich dir nicht ganz zustimmen. Es gab einige (wenige) Ausdrücke, die mir zwar auf Anhieb verständlich, aber für den Lesefluß etwas zu hochgestochen waren. Ob das am Original oder am Übersetzer liegt, kann ich aber nicht beurteilen. Ansonsten war die Sprache der Übersetzung wirklich sehr flüssig.


    Zum Cockayne kann ich nur sagen: "Wer nicht will, der hat schon - oder eben nicht." :D


    Grüße
    Wurling

  • Zitat

    Original von gero
    Ich bin nur der Ansicht, dass diese drei Bücher eine sehr schöne Geschichte erzählen - und dass sie es absolut nicht verdienen, so untergegangen zu sein.


    Auch auf die Gefahr hin, dass mich jemand verdächtigt, an Gerds Protzentchen beteiligt zu werden, schließe ich mich dem Obigen absolut an - in der Hoffnung, dass der gute Steve weitere Bücher schreibt, und, für mich genauso wichtig, sie übersetzt werden.


    Grüße
    Wurling, der heute noch mit "Fahrt der Shadowmoon" beginnen möchte, so man ihn läßt :(

  • Gero schrieb (im »Cover II«-Thread)

    Zitat


    Eine (mögliche) Richtung könnte vielleicht das Cover andeuten, das er zur Neuauflage von Michael Moorcocks Essaysammlung "Wizardry and Wild Romance" (muss man nicht gelesen haben!) angefertigt hat:


    Staun! Stutz. — Was hat Dich denn geritten den lesenswerten Essayband so im Vorbeigehen zu dissen. Ich geb ja zu, daß der Band gehörig aus englischer Sicht geschrieben wurde, aber dennoch: in der Kürze findet man so schnell nichts wirklich Vergleichbares, was derzeit zu etwa gleichem Preis zugänglich ist.
    Kurz: Gero sagt »Muss man nicht gelesen haben«, ich sag: »›Wizardry & Wild Romance – A Study of Epic Fantasy‹ lesen ist anregend und eine deutsche Fassung wäre äußerst wünschenswert!«.


    Monkeybrain ist eh ein Interessanter Verlag für Sekundär-Lit zu Genre-Themen.


    Als Einblick das Inhaltsverzeichnis:
    • Vorwort v. China Miéville (bläßt für Moorcock ins Horn, weil der auch ›consolatory‹ nich mag).
    • Vorwort Moorcock: Eingangsthese, daß Manipulation von unmittelbar unterbewußt wirkenden Symbolen den Hauptreiz von phanastischen Erzählunen (fantasy stories) ausmach.
    1 - Origins
    2 - The Exotic Landscape
    3 - The Heroes & Heroines
    4 - Wit & Hunour
    5 - Epic Pooh
    6 - Excursions & Developements
    Im Anhang hats noch als Exempel für ›saugute‹ Werke Moorcock-Rezis zu Poul Anderson, Steve Aylett, K.J. Bishop (nehm ich mir bald mal vor), Jonathan Carroll, Jeffrey Ford, Miéville, G. Peter Winnington und Vandermeer.
    • Nachwort v. Jeff Vandermeer lobt Moorcocks Wirken und kommentiert zwei bei ihm ›nachklingende Passagen‹ aus W&WR.


    Das Buch hilft vielleicht dabei, ambivalente Meinungen zu Phantastik/Fantasy zu entscheiden. Kann mir z.B. vorstellen, daß sowas: »Zur Epischen Phantastik (Epic Fantasy) gehören ›Der Herr der Ringe‹, ›Conan der Eroberer‹ und ›Plamerin von England‹« freilich für einige Feinunterteiler zwischen High und Low Fantasy ›schräg‹ klingt.


    Lustiger schon ein, wenn auch imho nicht ganz korrekt gewichteter Seitenhieb auf den Umstand, daß früher viel Phantastik von eigenbrötlerischen Junggesellen stammte, die nur drei Frauentypen vermitteln: unfassbar schöne Göttinnen, verräterische Stuten oder dumme Sklavinnen. — Da lob ich mir doch Moorcocks Wunsch nach mehr villain-heroes (besser noch heroines). Für eine Spaghettiwesternisierung oder Vercyberpunkung der Fantasy bin ich immer zu haben.


    Grüße
    Alex / molo

  • So, "Die Fahrt der Shadowmoon" ist ausgelesen. Gutes Buch, indem der Humor schon fast an die Grenzen geht, aber nicht darüber. Ich könnte mir das Buch auch sehr gut als Comic vorstellen. Gerade der Humor, die schrägen Figuren und das Schiff (Shadowmoon, das Q nicht besser hätte entwickeln können) würde - als frankobelgischer Comic - sehr gut passen. Den zweiten Band (der Übersetzung) von Voyage of the Shadowmoon werde ich gleich dranhängen.


    Grüße
    Wurling

  • Zitat

    Original von molosovsky
    Was hat Dich denn geritten den lesenswerten Essayband so im Vorbeigehen zu dissen. Ich geb ja zu, daß der Band gehörig aus englischer Sicht geschrieben wurde, aber dennoch: in der Kürze findet man so schnell nichts wirklich Vergleichbares, was derzeit zu etwa gleichem Preis zugänglich ist.


    Naja, wer hat denn damit angefangen, mal eben en passant das eine oder andere Werk zu dissen? :D


    Ich habe im Moment nicht die Zeit, mich lang & breit über Moorcock als Verfasser von Geschichten unterschiedlichster Couleur & Qualität ("Behold the Man" hat ihm natürlich auf ewig einen Platz im SF-Pantheon gesichert) und einer Handvoll Essays auszulassen. Ich finde es aber gelinde gesagt fragwürdig, wenn z.B. in dem von dir dankenswerterweise verlinkten "Epic Pooh" kein Werk auftaucht, das später als 1980 erschienen ist. Das ist mittlerweile mehr als 25 Jahre her. Und wenn man so viel Ahnung von der Materie hat, wie Moorcock (behauptet, denn den Mantel der Autorität in Sachen epischer Fantasy hängt er sich in besagtem Essay mehrfach um!) - ja, ist es denn zuviel verlangt, ein ursprünglich mehr als zwanzig Jahre altes Essay für eine Neuveröffentlichung ein bisschen zu überarbeiten und aktualisieren? Stattdessen ein magerer Verweis auf Pullman und HDM. Nö, das ist ... armselig.


    Witzig ist natürlich auch, dass im Text über MM sehr schön auf seine diversen Preise hingewiesen wird. Richtig witzig wird das allerdings, wenn man sich anschaut, wann und für welche Werke er diese Preise bekommen hat ... :D


    Natürlich kann man W&WR lesen. Man sollte nur im Hinterkopf behalten, wer da mit welcher Intention was schreibt. Und immer dann, wenn MM in seine hymnischen MJH-Lobpreisungen verfällt, sollte man ganz schnell weiterblättern.


    Grüße
    Gerd (der nur die '89er-Ausgabe von W&WR besitzt, aber auch keine Notwendigkeit sieht, sich die Neuausgabe anzuschaffen ... :D)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Gero:

    Zitat

    Naja, wer hat denn damit angefangen, mal eben en passant das eine oder andere Werk zu dissen?


    Ja aber doch nicht Moorcock dissen.


    Auf Epic Pooh hab ich extrich nicht verlinkt, um mir nicht den Vorwurf des Polemik-Verlinkers einzutreten. Dat war da Rippi.


    Zitat

    Ich habe im Moment nicht die Zeit, mich lang & breit über Moorcock als Verfasser von Geschichten unterschiedlichster Couleur & Qualität ("Behold the Man" hat ihm natürlich auf ewig einen Platz im SF-Pantheon gesichert) und einer Handvoll Essays auszulassen. Ich finde es aber gelinde gesagt fragwürdig, wenn z.B. in dem von dir dankenswerterweise verlinkten "Epic Pooh" kein Werk auftaucht, das später als 1980 erschienen ist. Das ist mittlerweile mehr als 25 Jahre her. Und wenn man so viel Ahnung von der Materie hat, wie Moorcock (behauptet, denn den Mantel der Autorität in Sachen epischer Fantasy hängt er sich in besagtem Essay mehrfach um!) - ja, ist es denn zuviel verlangt, ein ursprünglich mehr als zwanzig Jahre altes Essay für eine Neuveröffentlichung ein bisschen zu überarbeiten und aktualisieren? Stattdessen ein magerer Verweis auf Pullman und HDM. Nö, das ist ... armselig.


    Das Buch ist, wie Du ja selber weist, eine Studie, kein Lexikon. Du selber schreibst Deine Urteile natürich mit dem Neophrentaucheranzug absoluter ausgewogenheit, und überhaupt, hatte Moorcock einen schlechen Tag der noch immer währt, als er seinem MJH-Buch begegnete. — Wie Texte geformt werden, welche Eigenschaften man in ihnen sieht, bleibt interessant, egel wie alt die Beispiele sind. Da gibt HDR heute, gestern übermorgen ein feines Beispiel für Fantasy mit diesem ›Gutenachtgeschichtentonfall‹. — Du und ich werden uns wohl immer wieder in die Haare kriegen, wohl weil einige unserer jeweiligen heiligen Kühe sich diametral entgegenstehen.


    Greeets
    Alex / molo

  • Zitat

    Original von molosovsky
    Du und ich werden uns wohl immer wieder in die Haare kriegen, wohl weil einige unserer jeweiligen heiligen Kühe sich diametral entgegenstehen.


    Molo, möchtest du wirklich, daß wir zukünftig bei jeder deiner Diskussionen mit Gerd dieses Bild vor unserem inneren Auge haben? *g*

  • Ach, ich glaube ihr übertreibt..gerade Gerd ist jemand, bei dem man sich wirklich schon sehr anstrengen muss, um sich mit ihm richtig in die Haare zu kriegen


    *hust*


    :flucht:

    Sometimes it seems like there isn't enough time in the day to not do all the things that need not doing
    Garfield (19.07.10)

  • :eek3:

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Zitat

    Original von maschine
    Ach, ich glaube ihr übertreibt..gerade Gerd ist jemand, bei dem man sich wirklich schon sehr anstrengen muss, um sich mit ihm richtig in die Haare zu kriegen


    *hust*


    :flucht:


    :kicher:

  • Zitat

    Original von maschine
    Ach, ich glaube ihr übertreibt..gerade Gerd ist jemand, bei dem man sich wirklich schon sehr anstrengen muss, um sich mit ihm richtig in die Haare zu kriegen


    Wahrscheinlich waren die auf den Zähnen gemeint :D.



    Gruß,


    :pirate:, sich nicht mehr im totalen Stress befindend

  • So, ich habe heute "A Shadow in Summer" ausgelesen - ein sehr schönes Buch.


    Ich hab's auf dem Forentreffen von Teich bekommen (meinen Dank nochmal) und hatte ursprünglich nur wegen dem schönen Cover zugegriffen, aber ich muss sagen, dass die Geschichte mindestens genauso gut ist.


    Die beschriebene Gesellschaft erinnert in vielen Punkten an (das alte) Japan: alles ist sehr förmlich und hierarchisch, vieles wird über Gesten ausgedrückt (Achtung: Poser!) und es wird jede Menge Tee getrunken, aus Schalen - es gibt aber weder Papierwände noch Schiebetüren... ;)
    Es gibt kaum Magie, die dem Leser "vorgeführt" wird. Sie ist vorhanden und gehört auch augenscheinlich zum Alltag, aber ausgeübt wird sie eigentlich nur an 2 oder 3 Stellen im Buch - das reicht aber eigentlich auch aus, ich hab da jedenfalls nichts vermisst.
    Die Geschichte an sich ist traurig, die Charaktere von Schuld und Selbstzweifeln zerissen, es wird viel taktiert und intrigiert und am Ende scheint nur "das kleiner Übel" gewählt worden zu sein - jedenfalls von einem Teil die Figuren...


    Mein Tipp: LESEN!!!! :D

    Derzeitige Lektüre: G.A.S. - Matt Ruff / Ditte und Giovanni Bandini

    2 Mal editiert, zuletzt von elora ()