Von Büchern, Menschen und Verlagen - Mark VI

  • Und nochmal:



    Thomas Plischke macht sich seine Gedanken zu FPV-Romanen.
    (Frau poppt Vampir)


    Auszug:


    Zitat

    Die vorherrschenden Meinungen innerhalb der Szene© sehen dann auch ungefähr so aus: „Das wollen wir nicht!“, „Ich kann es nicht mehr sehen, geschweige denn lesen!“, „Wer liest denn so etwas überhaupt?“ Faszinierend hierbei ist die Tatsache, dass diese Äußerungen eine große Ähnlichkeit zu den Auffassungen aufweisen, mit denen das klassische Feuilleton™ gern der Fantasy gegenübertritt.


    Ich möchte mich zunächst der Frage nach der Leserschaft dieser verdammten Werke widmen, denn hier fällt die Antwort leicht: Jede Menge Frauen jeden Alters goutieren sie. Erst unlängst beobachtete ich in einem Café eine Dame – geschätztes Alter Mitte 60, modische Kurzhaarfrisur (Grundfarbe aubergine mit schwarzen Strähnchen), Raucherin –, die sich zur Frühstückslektüre den neuesten Black Dagger-Band mitgebracht hatte. Respekt. Gleich zwei sinnliche Genüsse auf einmal in aller Öffentlichkeit – in Schinkenscheiben gewickelte Melonenschnitzen und deftig-unverblümte Geschlechtsverkehrsschilderungen (für beides bin übrigens auch ich selbst immer gern zu haben).


    Warum mögen Frauen Vampirschlampenromane?

  • Von Christoph Lode:


    Zitat

    [...]


    Ich habe übrigens sehr lange gebraucht, um ein Notizbuch zu finden, mit dem ich mich wohlfühle. Inzwischen benutze ich, wie viele Autoren, moleskin-Notizbücher, und zwar solche mit ganz weißen Seiten, denn nur dann habe ich das Gefühl, die Gedanken so unsortiert und chaotisch niederschreiben zu können, wie sie in der Anfangsphase nun einmal sind. Linierte oder karierte Seiten verleiten mich dazu, schön zu schreiben und nur ausformulierte Gedanken zuzulassen, was tödlich für die Kreativität ist und, nebenbei bemerkt, auch nicht der Sinn eines Notizbuches.


    Nett, dass erinnert mich so an "Fahrenheit 451". :)

    Aus der Werkstatt II

  • Danke KC!


    Ich meine, beim Brust war es klar. Beim Pinto nervt es mir einfach nur noch...



    Für die Aussagen haben sie nun aber auch lange gebraucht. :(


    PS: Quelle - Leser FAQ

  • Zitat

    Original von TeichDragon
    Danke KC!


    Ich meine, beim Brust war es klar. Beim Pinto nervt es mir einfach nur noch...


    Na super! :egal:

  • Ich ärger mich trotzdem gerade und bin bockig und will das jetzt nicht verstehen... :motz:


    Außerdem hat KC in letzter Zeit zuviel Mist gebaut, als das ich da noch irgendwie verständnisvoll reagieren wollte. SO!

  • Zitat

    Original von elora
    Ich ärger mich trotzdem gerade und bin bockig und will das jetzt nicht verstehen... :motz:


    Außerdem hat KC in letzter Zeit zuviel Mist gebaut, als das ich da noch irgendwie verständnisvoll reagieren wollte. SO!


    Was glaubst Du, wie ich darüber denke?
    :D


    Ich rege mich derzeit nur nicht drüber auf, nachdem die Dorothy eingestampft haben, hat KC eh überhaupt keine guten Karten mehr bei mir.

  • Dabei war KC mal mein Lieblingsverlag.... :neenee:


    Na was solls, ärgern bringt auch nichts - ich geh jetzt noch eine rauchen und dann ins Bett. SO!
    Das haben die nun davon! :nasehoch:

  • Ach, Lörchen ... :alright:


    Ich glaub', ich geh jetzt auch eine rauchen ... aber dann nicht ins Bett. ;)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Cornelia Funke hat gestern den Jacob-Grimm-Preis verliehen bekommen.
    Unter anderem berichtete auch die ZEIT darüber:


    Zitat

    Funke habe die Gabe, so interessant zu schreiben, dass Kinder in 40 Sprachen ihre Bücher lesen wollten, hieß es in der Laudatio. Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) sagte:"ich kenne keinen Autoren, der Kinder so fesseln kann, wie Frau Funke es immer wieder gelingt." Zudem schaffe sie es, Kinder auch für die deutsche Sprache zu begeistern. "Hessen gibt im Jahr 80.000 Euro für die Leseförderung aus. Ihre Bücher gehören immer fest zum Repertoire, das fordern die Kinder richtig", sagte Kühne-Hörmann.


    Cornelia Funke mit Jacob-Grimm-Preis geehrt

  • Frank Weinreich hat einen neuen Artikel auf seiner Webseite:


    Zitat

    Fantasy ist ein Menschenrecht ...


    ... das mag zwar zunächst stutzig machen oder komisch erscheinen, aber ich denke, man sollte dringend wieder einmal drauf hinweisen ... gute 70 Jahre nachdem Tolkien so etwas schon einmal ganz ähnlich formuliert hat.


    Deshalb nahm ich den Mythentag im Nibelungenmuseum in Worms zum Anlass, diesen Gedanken einmal auszuformulieren und zu erläutern.[...]


    Weiterlesen: Fantasy ist ein Menschenrecht ...

  • Eben ist bei mir der Newsletter der Edition Phantasia aufgeschlagen.
    Aufgrund des Inhalts kopiere ich ihn mal komplett hier rein:


  • Hmmm...



    Zur Presseerklärung

  • Ein Bericht über die Übersetzerin Sylke Hachmeister (Bis(s)-Reihe 2-4).
    Ein Auszug:


    Zitat

    „Das Übersetzen macht mehr Spaß als das Lektorieren. Es ist kreativer, als an Texten anderer zu laborieren.“ Man schreibe im Grunde ja ein Buch neu, in seiner eigenen Sprache. Die Suche nach einem Übersetzer gehe meist vom Verlag aus.


    Überschwänglich gelobt


    In jüngster Zeit sei die Würdigung der Leistung von Übersetzern durchaus besser geworden, immer wieder komme es jedoch vor, dass bei Rezensionen die Sprache einer Neuerscheinung überschwänglich gelobt, der Übersetzer jedoch gar nicht genannt würde.


    Der deutsche Biss kommt aus Brühl

  • Zitat

    Original von Edition Phantasia
    Bei den durch die Trennung notwendig gewordenen Inventur- und Aufräumungsarbeiten ist in der Garage von Joachim Körbers Eltern (in deren Haus ein Teil der Buchbestände gelagert werden) noch eine Kiste mit 5 Exemplaren der Vorzugsausgabe von SPIEL DES VERDERBENS von Clive Barker aufgetaucht.


     8o:D


    Erstaunlich … aber vielleicht hilft so eine persönliche Note ja einen ganz besonderen Bezug zu Kunden aufzubauen …


    Grüße, gekko