Von Büchern, Menschen und Verlagen - Mark VI

  • SPON mit einem Artikel über DSA.
    Auszug:


    Zitat

    Erschaffen haben die Welt und das dazugehörige Rollenspiel Ulrich Kiesow, Werner Fuchs und Hans Joachim Alpers. Die drei Männer vereinte ein Faible für fantastische Literatur und eskapistische Hobbys wie Strategiespiele oder Zinnminiaturen. "Wir waren sozusagen Ex-Hippies. Und wir waren unzufrieden mit der Realität", erinnert sich Fuchs.


    Fuchs arbeitete als Science-Fiction-Lektor für den Verlag Droemer Knaur und betrieb seit 1977 in Düsseldorf den Fantastic Shop, der Comics, Bücher und Strategiespiele wie "Civilization" oder "Diplomacy" verkaufte. Ihm war nicht entgangen, dass sich auf dem US-Spielemarkt damals gerade Erstaunliches tat.


    [url=http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,658725,00.html]25 Jahre "Das Schwarze Auge"[/url]

  • Ich pack das mal hier rein...
    Via Perry-Rhodan.net:


    Zitat

    Das vom Oldenbourg-Verlag publizierte »Deutschmagazin« liefert in erster Linie - so sagt es auch der Untertitel der Zeitschrift - »Ideen und Materialien für die Unterrichtspraxis 5-13«. [...]


    Die aktuelle Ausgabe 6/09 stellt »Utopie und Fantasy« als ein Schwerpunkt-Thema vor. In der Textsammlung sind Autoren wie George Orwell, Thomas Morus, Ray Bradbury und Carl Amery vertreten, ebenso gibt es einen kurzen Auszug aus einem PERRY RHODAN-Roman, der zur Bearbeitung im Unterricht zur Verfügung gestellt wird. Unter anderem sollen die Schüler dabei selbst eine »Theorie des Phantastischen« entwickeln.


    [...]


    PERRY RHODAN als Unterrichtsmaterial

  • Holger kann es nicht lassen. ;)


    Zitat

    Eines vorweg: nein, ich war nicht auf diesen phantastischen Tagen Anfang November 2009 in der Landeshauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes. Nein, ich kann daher nichts zu den Showacts und sonstigen Veranstaltungen sagen, ob sie gut oder schlecht waren. Wozu ich aber etwas sagen kann, das ist die Außenwirkung, die diese Veranstaltung hervorruft oder hervorgerufen hat. Dank zahlreicher Forenbeiträge und Blogeinträgen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich in mehr als einem Forum rumgeistere und mehr als einen Blog in meinen Favoriten gespeichert habe. Ich bild mir meine Meinung – und in diesem Fall über die Außenwirkung.


    [...]


    Fantasyguide: Kolumne: Conen will gelernt sein!

  • Wollte ich am Wochenende schon schreiben, habe es aber mächtig verdödelt...


    Christoph Lode gibt nette Einblicke in das Entstehen (s)eines Romanes:


    Zitat

    Vor anderthalb Wochen habe ich die redigierte Fassung von Band I zurückbekommen. Kerstin von Dobschütz, meine Lektorin, hat störende Wortwiederholungen, sprachliche Manierismen und stilistische Stolpersteine entfernt und damit dem Text den letzten Schliff gegeben. Ich schätze, gut ein Viertel ihrer Anmerkungen bezieht sich allein auf Wörter und Wendungen, die ich seit der Rechtschreibreform, so ungern ich es zugebe, nicht mehr richtig hinkriege, zum Beispiel das Wörtchen "behende/behände". [...]


    [...]Auch bei einigen anderen Begriffen bin ich von der gängigen Schreibweise abgewichen, etwa bei "Alchemie", das zu "Alchymie" wurde. M.E. ist das ein stimmungsvolles Mittel, das Archaische einiger Storyelemente zu unterstreichen.


    [...]



    Lektorat

  • Ich packe das mal hier rein, so recht passt es keinen anderen Thread.
    Die Webseite kultiversum mit einem recht langen Artikel über Märchen:


    Zitat

    Die Wahrnehmung solcher archaischen Kerne – gleich gültig, ob sie auf altorientalische, antike oder indogermanische Wurzeln zurückgeführt werden – inspirierte bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Vorstellung, das Volksmärchen sei ein abgesunkener Mythos. So behauptete etwa Jacob Grimm eine Entwicklungs linie vom Mythos zur Sage und von der Sage zum Märchen. In gewisser Hinsicht entsprach diese absteigende Linie den Fortschrittsidealen der Universalgeschichte, die den Übergang vom Mythos zum Logos proklamierte, oder – im deutschen Idealismus wie in der frühen britischen Kulturanthropologie – den Übergang vom Mythos zur Religion und zur Wissenschaft.


    Märchen erschienen in solcher Konzeption als Fossilien untergegangener Kulturen, deren eigentlicher Sinn nur mit krimi nalistischem Scharfsinn rekonstruiert werden konnte. Als Methode dieser Forschung empfahl sich der Vergleich zwischen Märchen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.


    Der Herr der Märchen
    Wem gehören die Märchen?
    Als Schneewittchen noch Blanca hieß oder «Wer ist der Schönste in ganz Brabant?» Ein Streifzug durch die Geschichte einer endlos faszinierenden Erzähl-Gattung

  • Fantasyblogger is not amused:



    Weiterlesen: Knapp vorbei ist auch total daneben

  • Zitat

    Original von TeichDragon
    Fantasyblogger is not amused:



    Weiterlesen: Knapp vorbei ist auch total daneben


    Aber wir sind "amused" über die offensichtlichen Fehler in dem Beitrag :D ! Und mit Fehler meine ich nun nicht seine Meinung - die darf er haben wie jeder andere auch. Es sind einfach ... Fehler drin.

  • Zitat

    Original von HMP
    Aber wir sind "amused" über die offensichtlichen Fehler in dem Beitrag :D ! Und mit Fehler meine ich nun nicht seine Meinung - die darf er haben wie jeder andere auch. Es sind einfach ... Fehler drin.


    Jepp...
    Der Artikel ist arg durcheinander.
    Wobei ich ahne, worauf der Autor hinaus wollte.
    Aber mit Sätzen wie


    Zitat

    Nachdem Naujoks den Einsatz der Organisatoren loben darf, kann er schnell alle Manipulationsvorwürfe entkräften (was leider nicht wirklich gelingt), den Vorschlagsmodus rühmen und sagen, dass bei einem Jurypreis immer die Jury-Favoriten gewinnen. Natürlich gewinnen dann die Jury-Favoriten und nicht unbedingt die des Publikums, doch darf man von einer Jury mindestens erwarten, dass sie alle zur Endabstimmung vorliegenden Bücher gelesen hat, während das beim Publikum nicht der Fall ist.


    Ähhhh...??? Häh???????????


    gelingt das nicht unbedingt. :egal:



    Nachtrag: Ich persönlich finde auch nicht gerade eine brillante Idee das ausgerechnet die Gewinner-Website des Jahres nun die DPP-Macher interviewt. Und noch viel schlechter finde ich die Idee wenn ihr wirklich mit
     Und kommen im nächsten Teil unseres Specials dann zu den Gewinnern. Man möge es uns nachsehen, wahrscheinlich ist die Freude daran schuld … wir beginnen mit dem DPP 2009 für die „Beste Internet-Seite“.  
    fortsetzt. Da solltet Ihr wirklich nochmals drüber schlafen.


    Schreibt lieber mal über die Gewinner-Seite des Markus Heitz [Augenkrebs (tm) damals]. Das wäre vielleicht lustiger und evtl. produktiver. :nixweiss:

  • Zitat

    Original von TeichDragon
    Nachtrag: Ich persönlich finde auch nicht gerade eine brillante Idee das ausgerechnet die Gewinner-Website des Jahres nun die DPP-Macher interviewt. Und noch viel schlechter finde ich die Idee wenn ihr wirklich mit
     Und kommen im nächsten Teil unseres Specials dann zu den Gewinnern. Man möge es uns nachsehen, wahrscheinlich ist die Freude daran schuld … wir beginnen mit dem DPP 2009 für die „Beste Internet-Seite“.  
    fortsetzt. Da solltet Ihr wirklich nochmals drüber schlafen.


    :sisi:


    Andererseits ... in einer Welt, in der Autoren sich selbst Fünf-Sterne-Rezis bei Amazon verpassen, darf man sich in Fan- oder meinetwegen semiprofessionellen Kreisen natürlich auch gerne mal gegenseitig Zucker in den Hintern blasen. Fraglich ist nur, ob man's auf der (virtuellen) Bühne tun muss ... :nixweiss:


    Und was die "Fehler" im o.e. Blogeintrag angeht, werdet ihr auf die ja bestimmt noch in einem Kommentar zum besagten Beitrag hinweisen.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Zum einen:
    Hätten wir mit dieser Serie die Absicht gehabt, die Sache kritisch zu betrachten, enthüllend nachzufragen, belustigend zu offenbaren, dann hätten wir die Sache anders aufgezogen. Es ist - nicht mehr und nicht weniger - eine Vorstellung der Gewinner. Und die darf doch positiv sein, oder? Hätten wir auf die Gewinner oder die Macher schießen wollen, wären wir anders vorgegangen.
    Dass die Serie nicht nur auf positive Resonanz stoßen wird, dessen waren wir uns durchaus bewusst. Aber hätten wir es deswegen sein lassen sollen?
    Ob man es nun als Propaganda oder Wissen interpretiert, ist jedermanns eigene Angelegenheit.


    Zum anderen:
    Konstruktiver Kritik stehen wir offen gegenüber. Insofern sind Bernds und Geros Einwände angekommen. Ich werde sie weiterleiten.
    Polemische Kritik ist ... polemisch. In aller Regel stufe ich sie dort ein, wo sie hingehört.
    Auf die inhaltlichen Fehler des Blog-Eintrags habe ich hier und in einem Kommentar dezent hingewiesen. Ob und inwieweit sie beachtet werden, weiß ich nicht.

  • Zitat

    Original von TeichDragon
    Tanja Heitmann, Markus Heitz & Kai Meyer im "Fantasy-Frühstück" beim ZDF (Volle Kanne).
    Ziemlich mau, wenn man mich fragt... :nixweiss:


    Zur ZDF-Mediathek


    Frank Weinreich hat dazu auch eine Meinung...


    Zitat

    Wieder eine Chance vertan, mal intensiver über Fantasy zu diskutieren. OK, “Volle Kanne“ ist natürlich nur eine morgendliche Magazinsendung, aber gerade ein Magazin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk könnte auch mal was anderes machen, als nur die immergleichen Frage zu stellen, wenn es Fantasyprominenz (Tanja Heitmann, Markus Heitz, Kai Meyer) in der Sendung hat:[...]


    Weiterlesen: Mit dem Zweiten sah man ein bisschen was, ...

  • Ja, da waren blöde Fehler im Text, die mir nicht hätten passieren dürfen. Auch die ein oder andere Formulierung war missverständlich oder hat mehr Fragen erzeugt als Antworten zu geben. Danke für die Hinweise. Ich habe den Text noch einmal überarbeitet.
    Wenn Kritik polemisch vorgebracht wird, heißt das für mich nicht, dass sie nicht berechtigt ist. Polemik ist ein Stilmittel, um Diskussionen anzustoßen. Man kann damit über das Ziel hinausschießen, das ist mir bewusst.

  • Die Aufregung verstehe ich nicht so ganz. Die Idee, die Gewinner vorzustellen, finde ich gut. Und wenn man das zum Anlass nimmt, die Organisatoren des Preises und das Prozedere vorzustellen, ist das mMn voellig in Ordnung. Es ging doch in dem Beitrag eher um das als darum, Kritik zu ueben. Dabei spielt es mE keine Rolle, ob das ein Gewinner macht.

  • @ Morn:


    Das kann (und wird) jeder so sehen, wie er will. ;) Und natürlich haben es die "Macher" des DPP durchaus verdient, auch mal ein bisschen gefeatured und gebauchpinselt zu werden, und nicht immer nur Kritik an diesem und jenem einstecken zu müssen, keine Frage.


    Aber dass dieses Feature ausgerechnet in dem Jahr auf und von einer Seite kommt, die in eben diesem Jahr den Preis gewonnen hat - und die sich dann als nächstes selber featuren will -, ist mir persönlich ein bisschen zu viel Getrommel. Oder, mal anders gefragt: Wie lange gibt es den DPP schon? Hätte man da nicht eigentlich schon längst mal Macher und Hintergründe vorstellen können bzw. müssen?


    Ich kenne die Macher des DPP ja alle persönlich, und da ich weiß, dass sie viel Arbeit und Mühe in die Preisvergabe stecken, gönne ich ihnen, dass sie mal ein bisschen positive Publicity bekommen (und da stört es mich dann auch nicht, wenn das "Interview" eher ein "Stichwort geben" ist). Trotzdem lassen der Rahmen und der Zeitpunkt bei mir ein leicht schales Gefühl zurück ... :nixweiss:


    Aber wie gesagt: YMMV.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.