Von Büchern, Menschen und Verlagen - Mark VI

  • Ich habe keine Ahnung, was Frank wann sonstwo gesagt hat, aber hier schreibt er eindeutig, dass er die Reihe aufgrund schlechter Verkaufszahlen einstellt.


    Nachvollziehbar ist das durchaus, denn auch wenn kleinere oder Kleinverlage mit deutlich geringeren Auflagen leben können als Großverlage, kommt halt irgendwann der Punkt, an dem sich die Sache nicht mehr rechnet ... :nixweiss:


    Dass man Abonnenten nicht informiert, ist natürlich schlechter Stil (erst recht von einem Verlag, der sich doch gerne so leserfreundlich inszeniert).

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Ach verdammt, nein, das ist mehr als ärgerlich! Gerade wenn es nur noch so wenige Bände gewesen wären, finde ich das gar nicht nett :schmoll:.

    Aber man muss doch wohl nicht die bereits erschienenen Bände aus dem Handel nehmen, das kann's ja wohl nicht sein? Es werden "nur" keine neuen Auflagen erscheinen, oder?

  • Bei Amazon und Co findet man die Bücher noch. Auf der Internetseite von Festa gibt es keinen Handyman mehr, nur noch zwei andere Romane des Autors.

    Ich finde es auch sehr ärgerlich, dass man die Reihe quasi auf der Zielgeraden abbricht. Klar verstehe ich die finanziellen Gründe. Das ganze Konzept ist natürlich schwierig mittendrin einzusteigen, während die meisten früheren Bände von anderen Verlagen längst vergriffen sind usw,

    Aber am meisten stört mich, dass es keine offizielle Informationen dazu gibt. Ich habe auch nur die Aussage aus dem Festa Forum (danke für den Link, Gerd) gefunden und musste mich durch mehrere Seiten im Forum klicken.

    Dann muss ich die Reihe wohl doch im Original beenden. :nixweiss:

    Zumindest weiß ich jetzt, dass ich nicht mehr warten brauche.


    Ich hoffe, ich habe nicht zu viele Tippfehler gemacht. Ich schreibe gerade halb liegend vom Krankenhausbett aus.

  • [...]

    Ich hoffe, ich habe nicht zu viele Tippfehler gemacht. Ich schreibe gerade halb liegend vom Krankenhausbett aus.

    8-o ich hoffe doch nichts schlimmes? Auf alle Fälle gute Besserung!

    "See ya in anotha life brotha!"
    --------------------------
    I can see your soul in the edges of your eyes. It's corrosive. Like acid.

  • Auch von mir gute Besserung, Bohemé!


    Was die Handyman-Jack-Romane angeht, könnte es sein, dass da lizenztechnische Gründe dahinterstehen. Also dass Festa - nachdem die Lizenz für die alten Romane nicht erneuert wurde - die vorliegenden Bestände nur noch für einen bestimmten Zeitraum abverkaufen darf. Deswegen sind sie bei Amazon und den anderen Händlern noch lieferbar. Und vielleicht (wie gesagt, das ist alles Spekulation!) darf Festa die Romane auf seiner HP gar nicht mehr listen, da er offiziell die Rechte an ihnen nicht mehr hat. Das würde die derzeitige Situation zumindest erklären. :nixweiss:


    Ich habe gestern übrigens mal kurz in die Leseprobe von Band 12 (Durch das Schwert) reingelesen, und ich muss sagen - Wilson kann es immer noch. Vielleicht sollte ich mir die mir noch fehlenden Bände doch irgendwann mal zulegen. Fragt sich nur - auf Deutsch oder gleich auf Englisch?

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Ich sehe es ganz genauso wie die Motte! Grundsätzlich bin ich also erst einmal vergrätzt, auch wenn ich die Gründe einsehe, aber als (treuer) Leser hat man halt mehr Verständnis, wenn auch widerwillig, wenn man ordentlich informiert wird und nicht ewig vergeblich wartet und dann mehr zufällig erfährt, dass man vorm Scherbenhaufen steht ... und damit meine ich nicht, dass man sich dafür durch Foren suchen muss, so eine ordentliche Nachricht auf der eigenen Homepage wäre schon wünschenswert gewesen.


    Ansonsten: Bohemé , ich hoffe, dir geht es einigermaßen gut, und wünsche dir schnellstmögliche gute Besserung!



    Ich habe gestern übrigens mal kurz in die Leseprobe von Band 12 (Durch das Schwert) reingelesen, und ich muss sagen - Wilson kann es immer noch. Vielleicht sollte ich mir die mir noch fehlenden Bände doch irgendwann mal zulegen. Fragt sich nur - auf Deutsch oder gleich auf Englisch?

    Oh ja, er kann! Das ist ja das "Schlimme" :wacko:. Wobei ich auch sagen muss, dass die Bände (vom Handyman Jack fehlen mir die beiden vorletzten, nicht übersetzten, die originalen habe ich gerade panisch an mich gerafft, da frühe Bände schon wieder so gut wie vergriffen oder unbezahlbar sind, wenn man nicht aufs eBook umsteigen mag) von der Qualität her stark schwanken, manchmal merkt man schon, dass es sich eher um eine "Füllfolge" handelt und die POVs der Nebenfiguren-Bösewichte arg aufgeplustert werden, auch wird die Haupthandlung, der Faden, der sich durch alle Bände zieht, fast zu sehr aufgedröselt. Und mitunter steht man am Buchende da und fragt sich, ob sich der Aufwand quasi für ein ganzes Buch gelohnt hat (so ging es mir bei Bd. 13). Andererseits kommt dann plötzlich wieder eine unvorhergesehene, ziemlich tolle Entwicklung daher, die einen versöhnt. Meines Erachtens sind die früheren Bände schon noch besser, und an "All the Rage" / "Tollwütig" reicht für mich kein anderes heran.

    Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn bei aller Kritik: Jack ist schlichtweg ein genialer Charakter, und seinen Abenteuern zu folgen, macht einfach ungemein Spaß. Verzichtbar sind also nur die Nebenschauplätze. Ich mache also weiterhin ungeniert Werbung für die Reihe!

    Tja, und ob du auf Deutsch oder Englisch weiterliest, musst du selber wissen :kicher:. In welcher Sprache hast du denn die bisherigen?

  • Keine Ahnung, ob das hier schon bekannt ist. Über die Suchfunktion habe ich nichts gefunden.

    Nachdem schon "Ground Zero" von F. Paul Wilson mit einigem zeitlichen Abstand zu seinem Vorgänger erschienen ist, habe ich heute mal recherchiert. Auf der Seite von Festa findet man überhaupt nichts mehr zu "Handyman Jack". Die Reihe wurde bei Festa aus dem Programm genommen. Angeblich ist sie nicht mehr rentabel. Leider wurde ich trotz Handyman Abo nicht informiert. Die Informationen erhält man nur wenn man etwas intensiver im Festa Forum sucht. Sehr schade, es haben nur noch zwei Bände gefehlt.

    Vor allem scheint "Ground Zero" mittendrin aufzuhören wie man so erzählt bekommt. Das ist echt ärgerlich. Ich weiß schon warum ich eigentlich keine Serie mehr lese. Und gerade die Ausnahme hat es dann erwischt.;(

  • So weit ich das weiß, sind bei Festa gelistete Sachen auch im Programm (= theoretisch erhältlich). Man geht als Verlag halt hin und nimmt die Bücher offline, damit die niemand mehr kaufen kann; denn die Verkäufe müssten ja später noch mal abgerechnet werden. Mit dem Auslaufen der Verträge schaut man aber, dass man möglichst nichts auf Lager mehr hat. Was Amazon z.B. noch hat, davon bekommt man als Verlag ja nichts wenn was verkauft

  • Als Verlag kennt man natürlich nicht die Fans (!) eines Autors oder einer Reihe persönlich.

    Man kündigt als Verlag nun mal neue Titel an auf seiner Website; eine Mitteilung, dass es keine weiteren Romane von einem bestimmten Autor oder aus einer bestimmten Reihe mehr gibt, schreibt man ja Verlag ja eher selten dorthin. Frank hat darauf hingewiesen, dass es nicht weitergeht - im Forum, das auch relativ gut frequentiert zu sein scheint (andere Verlage haben kein Forum, keinen Facebook-Account o.ä.).


    Als Fan eines Autors oder einer Reihe hat man natürlich eine gewissen Bindung.


    Als Verlag hat man auf der einen Seite Reihen/Autoren, die gut laufen. Nehmen wir mal an, man verkauft im Jahr von einem Titel 5000 Stück. Und dann hat man eine Reihe, von der verkauft man im Jahr vielleicht 400-500 Stück (ich habe keine Ahnung, wieviel von Wilson verkauft wurde, das ist nur ein allgemeines Beispiel), inklusive eBooks. Die Reihe ist bei Band XI, von Band 1 verkauft man jedes Jahr 100 Stück, von den anderen jeweils 80 Stück. Der Autor ist bekannt. Man spricht über ihn. Die Romane finden alle toll - die, die die Romane kaufen. Da sind aber andere Autoren, die ein vielfaches verkaufen. Die nicht in Foren erwähnt werden. Die nicht die besten Romane aller Zeiten schreiben. Deren Romane aber um ein vielfaches mehr gekauft werden.


    Doof für den einen Autor, der super beliebt und gut bewertet wird. Der aber vergleichsweise viel zu wenig verkauft im Vergleich zu anderen.

    Wenn da ein Verlag lange Zeit dem Autor die Treue hält, dann aber irgendwann die Zahlen echt nicht mehr gut sind, dann muss man eine Entscheidung treffen. Und je höher die Kosten sind, umso eher entscheidet man sich gegen das nächste Manuskript.

  • Schon klar, und natürlich hat man auch als treuer Leser Verständnis für die Verlagssituation. Aber wenn halt nur noch zwei Bände bis zur Vollständigkeit der Reihe fehlen, dann ist das eben noch einmal etwas anderes.

  • Der Verlag Dieter von Reeken schließt mit Ablauf des Jahres. Als Grund gibt man an, dass die neue Versandkostenregelung für Auslandslieferungen aufgrund der Portoerhöhungen durch die Deutsche Post im ersten Halbjahr zu deutlich weniger Bestellungen geführt hat. Veröffentlicht werden noch zwei Bücher, weil die Vorarbeiten fortgeschritten sind. Zum einen "Arthur C. Clarke" von Fritz Heidorn und "Das utopisch-phantastische Leihbuch nach 1945" von Jörg Weigand. Im Verlag Dieter von Reeken erschienen neben Neuauflagen von Klassikern der Phantastischen Literatur auch Sekundärwerke hierzu.

  • Die Gewinner der diesjährigen Locus Awards, ermittelt durch die Leser des gleichnamigen Magazins, wurden am Wochenende bekanntgegeben:


    Bester Science-Fiction-Roman: "The Calculating Stars", Mary Robinette Kowal
    Bester Fantasy-Roman: "Das kalte Reich des Silbers", Naomi Novik
    Bester Horror-Roman: "Das Haus am Ende der Welt", Paul Tremblay
    Bester Debüt-Roman: "Trail of Lightning", Rebecca Roanhorse
    Bestes Jugendbuch: "Dread Nation", Justina Ireland


    Die komplette Liste der Gewinner ist hier zu finden.
    https://locusmag.com/2019/06/2019-locus-awards-winners/

  • Schon klar, und natürlich hat man auch als treuer Leser Verständnis für die Verlagssituation. Aber wenn halt nur noch zwei Bände bis zur Vollständigkeit der Reihe fehlen, dann ist das eben noch einmal etwas anderes.

    Vielleicht findet sich ja noch ein Verlag. Storisende überlegte ja die Serie weiter zu führen.

  • Vielleicht findet sich ja noch ein Verlag. Storisende überlegte ja die Serie weiter zu führen.

    Das wäre ja super.

    Ich hatte mich nur geärgert, da es von Festa extra dieses Abo für den Handyman gab und man dann nicht wenigstens die Abonnenten informiert, dass die Reihe nicht fortgesetzt wird.

    Immerhin ist die Reihe wenigstens im Original beendet. Und das ist in englisch. Ich bin es zwar nicht mehr gewohnt und es wird dauern bis ich dafür die Zeit und Ruhe finde... Von daher gibt es Schlimmeres.


    Danke für die Genesungswünsche. Ich wurde am Fuß operiert wegen einer chronischen Entzündung. Deswegen war ich zwei Nächte im Krankenhaus. Inzwischen bin ich zumindest auf kurzen Strecken wieder mobil. Hoffe das Thema ist dann in ein bis zwei Wochen endlich erledigt. Aber das gehört nicht in diesen Thread. :biggrin2:

  • Der John W. Campbell Memorial Award und der Theodore Sturgeon Memorial Award wurden am Freitag in Lawrence, Kansas, überreicht. Geehrt wird das Beste Werke aus dem Bereich Science Fiction in Kurz- beziehungsweise Langform. Der Gewinner des Theodore Sturgeon Memorial Awards ist "When Robot and Crow Saved East St. Louis" von Annalee Newitz. Der John W. Campbell Memorial Award geht an "Blackfish City" von Sam J. Miller.

  • Das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science Fiction Preises (DSFP) hat die Nominierungen für den DSFP 2019 bekanntzugeben. Hierfür sind alle im Original in deutscher Sprache im Jahr 2018 erstmals in gedruckter Form erschienenen Texte des Literaturgenres Science Fiction relevant.

    Der Preis wird auf dem PentaCon (1. bis 3. November), dem diesjährigen JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e. V., in Dresden (Palitzschhof, Gamigstr. 24, 01239 Dresden) verliehen. Der DSFP ist mit 1000,00 EUR je Kategorie dotiert.


    Beste deutschsprachige Kurzgeschichte:

    "Trolltrupp" von Galax Acheronian, erschienen in "Sprung ins Chronozän", herausgegeben von Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik
    "Intervention" von C. M. Dyrnberg, erschienen in "Nova" 25, Amrûn
    "Rauschen" von Rico Gehrke, erschienen in "Sprung ins Chronozän", herausgegeben von Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik
    "Confinement" von Thorsten Küper, erschienen in "Nova" 26, p.machinery
    "Kill!" von Andreas G. Meyer, erschienen in "Spliff 85555: Ebersberg", herausgegeben von Gerhard Schneider, p.machinery
    "Im Regen" von Nadja Neufeldt, erschienen in "Erstkontakt mit Violine" von Nadja Neufeldt, Twentysix
    "Kurz vor Pi" von Uwe Post, erschienen in "Spektrum der Wissenschaft" 10/2018, Spektrum der Wissenschaft Verlag
    "Der unbekannte Planet" von Tobias Reckermann, erschienen in "Nova" 25, Amrûn
    "Muse 5.0" von Nele Sickel, erschienen in "Phantastische Sportler", herausgegeben von Markus Heitkamp und Wolfgang Schroeder, Verlag Torsten Low,
    "Die Schwimmerin" von Jutta Siebert, erschienen in "Fiction x Science", herausgegeben von Melody Aimée Reymond, Michael Kaufmann und Edy Portmann, pako
    "Coming Home" von Tetiana Trofusha, erschienen in "Inspiration", herausgegeben von Marianne Labisch, p.machinery


    Bester deutschsprachiger Roman:

    "Canopus - Der Kalte Krieg 1" von Dirk van den Boom, Atlantis
    "Varianz - Die Reise der Scythe 2" von Dirk van den Boom, Cross Cult
    "Die Tiefe der Zeit" von Andreas Brandhorst, Piper
    "Das Imago-Projekt" von Robert Corvus, Piper
    "NSA - nationales Sicherheits-Amt" von Andreas Eschbach, Lübbe
    "Koshkin und die Kommunisten aus dem Kosmos" von Ben Calvin Hary, Atlantis
    "Die Schwärmer" von Willi Hetze, salomo publishing
    "Hologrammatica" von Tom Hillenbrand, Kiwi
    "Die Hochhausspringerin" von Julia von Loucadou, Hanser
    "Der letzte Kolonist" von Sebastian Schaefer, Eridanus
    "Hier ist es schön" von Annika Scheffel, Suhrkamp
    "Der Platz an der Sonne" von Christian Torkler, Klett-Cotta

  • Der Gewinner des Arthur C. Clarke Awards wurde gestern in London bekanntgegeben. Den Preis gewonnen hat "Rosewater" von Tade Thompson; geehrt wird jedes Jahr der beste Science-Fiction-Roman. "Rosewater" erscheint hierzulande im November bei Golkonda.


    Rosewater ist eine Stadt an der Grenze - an der Grenze zu der Biokuppel, die die außerirdischen Woodworm in Nigeria, unweit von Lagos, errichtet haben. Angesiedelt haben sich dort die Hoffnungsvollen, die Hungrigen und die Hilflosen - all diejenigen, die dabei sein wollen, wenn sich ein Mal im Jahr dieser Dom öffnet und jeden, der sich in dessen Umgebung befindet, von seinen Leiden heilt.

    2066 - Kaaro besitzt die außergewöhnliche Fähigkeit, über die von den Aliens verbreitete, sporenartige Xenosphäre auf Gedanken, Gefühle und Erinnerungen anderer Menschen zuzugreifen. Wegen seiner Begabung arbeitet er nicht ganz freiwillig für eine geheime Regierungsbehörde, um Kriminelle aufzuspüren. Doch als eine unsichtbare Seuche beginnt, andere mit derselben Begabung zu töten, setzt Kaaro alles daran, herauszufinden, wer oder was dahintersteckt.

  • Andreas Mergenthaler ist seit dem 1. August alleiniger Geschäftsführer und Herausgeber bei Cross Cult, wie das "Börsenblatt" meldet. Hardy Hellstern, der zweite Teilhaber, hat sich aus dem Verlag in Ludwigsburg zurückgezogen. Mergenthaler wird den Verlag künftig als alleiniger Herausgeber betreiben; der alte Name Amigo Grafik wird wegfallen, sodass nur noch Cross Cult als Verlagsname genannt wird. Aktuell hat Cross Cult zehn Mitarbeiter in Ludwigsburg. Die Roman-Redaktion leitet Markus Rohde von Sankt Augustin bei Bonn aus. Letzter Zugang war Ludwig Bremauer als neuer Redakteur für den Comic-Bereich (eine neu geschaffene Stelle). Im November wird noch eine Office-Managerin an Bord kommen. Bei Cross Cult erscheinen unter anderem "Hellboy"-Comics, "The Walking Dead"-Comics und "Star Trek"-Romane.

  • Der US-amerikanische Fantasy-Autor Barry Hughart ist am 1. August gestorben, er wurde 85 Jahre alt. Hughart veröffentlichte eine Trilogie, die in den 80er und 90er Jahren entstand. Die Abenteuer um den Detektiv Meister Li spielen in "einem alten China, das es nie gegeben hat". Der Auftakt-Roman "Die Brücke der Vögel" wurde 1985 mit dem World Fantasy Award ausgezeichne