Vorschauen 2016 (Frühjahr - Sommer)

  • Danke für den Hinweis, Wurling. Die "kleinen" Verlage habe ich noch nicht so auf dem Schirm (oder, genauer: ich habe momentan nicht die Zeit, das jeweils zu recherchieren), von daher sind solche Hinweise immer willkommen.


    Was Williams' Pelbar-Zyklus angeht, bin ich auch gespannt, ob das funktioniert, ist ja eher "leise" postapokalyptische SF, wohingegen das restliche Nicht-Star-Trek-SF-Programm - zumindest bisher - deutlich auf actionlastigere Sachen setzt. Andererseits dürften derartige Neuauflagen einfacher zu kalkulieren sein als ganz neue Titel, denn eine bereits fertige Übersetzung einzukaufen, ist immer billiger, als ein Buch übersetzen zu lassen. Je, nu ... we'll see. (Wer den Pelbar-Zyklus noch nicht kennt, sollte sich das ruhig mal anschauen, das ist schon ganz gut gemacht - und eben deutlich anders als viele andere postapokalyptische Sachen, denn der Focus liegt weniger auf irgendwelchen Konflikten in einer neobarbarischen Welt, sondern eher auf dem Versuch, aus den fragmentierten Überresten einer Zivilisation - die sich teilweise in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben - wieder etwas Gemeinsames aufzubauen.)


    Was mich in dem Programm mehr überrascht als der Pelbar-Zyklus - einfach deshalb, weil ich mit den Büchern eher bei anderen Verlagen gerechnet hätte - sind die beiden im TPB erscheinenden Titel, nämlich Jonathan L. Howards Carter & Lovecraft - Das Erbe (April) und James L. Cambias' Meer der Dunkelheit (Mai). Vor allem der letztgenannte Roman hat iirc in den USA doch ein bisschen Wirbel gemacht (und er klingt auch interessant genug, dass er auf meiner - viel zu langen ;) - Liste der "books to buy" steht), und den hätte ich eher z.B. bei Heyne erwartet.


    Wobei es natürlich grundsätzlich gut und begrüßenswert (vor allem für auf Deutsch Lesende) ist, dass auch kleinere Verlage dazu beitragen, das Spektrum dessen, was hierzulande veröffentlicht wird, allmählich wieder zu erweitern. Ob das Ganze dauerhaft funktioniert ... werden wir in ein paar Jahren wissen. ;)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • ... und James L. Cambias' Meer der Dunkelheit (Mai). Vor allem der letztgenannte Roman hat iirc in den USA doch ein bisschen Wirbel gemacht (und er klingt auch interessant genug, dass er auf meiner - viel zu langen ;) - Liste der "books to buy" steht), und den hätte ich eher z.B. bei Heyne erwartet.

    Der Roman hat mich auch überrascht. Den hatte ich schon Anfang des Jahres auf meine Leseliste gesetzt, aber leider noch nicht geschafft. Da ich zumindest ein ganz klein wenig mitbekomme, was bei Cross Cult hinter den Kulissen läuft, weiß ich zumindest, dass man dort bestrebt ist, auch einige ambitioniertere Titel ins Programm zu nehmen.

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