Vorschauen 2017 (Frühjahr - Sommer)

  • Nachdem ich gerade die letzte Zeile meiner aktuellen Übersetzung getippt habe, habe ich jetzt endlich Zeit, mir die Vorschauen mal in Ruhe anzusehen.

    Blanvalet


    David Hairs Brücke der Gezeiten reizt mich schon seit einer Weile, aber auf Splittbände habe ich eigentlich keine Lust mehr. Den lese ich lieber mal im Original. Immerhin hat hier mal eine der neueren Fantasyserie bei Blanvalet schon Band 6 erreicht (3 im Original). Bin mal gespannt, ob sie abgeschlossen wird.


    John Gwynne ist mit Die Getreuen und Gefallenen eventuell auch einen Blick wert. Kann ich nach den mir vorliegenden Informationen nicht so recht einschätzen, Klappentext liest sich eher nach Einheitsbrei. Sind insgesamt auch vier dicke Bände in der Serie, mir sind aktuell eigentlich Einzelromane oder kürzere Reihen/Serien lieber.


    Steven Harper Weltenspalter:

    Zitat

    Elfen als Bösewichte und Trolle als Helden – Steven Harper erfindet die Fantasy neu!

    Heißt es in der Vorschau. Na ja, da bleibe ich mal skeptisch. Ist das der Steven Harper, der die Silent Empire Reihe geschrieben hat? Scheint mir ja ein alter Hase im Geschäft zu sein. Ist wohl die deutsche Fassung von Iron Axe.


    Sonst interessiert mich nix bei Blanvalet, mal abgesehen davon, dass ich nach House of Chains von Erikson demnächst wieder auf die deutschen Ausgaben umsteigen möchte (ausnahmsweise trotz der Splittbände). Wird höchste Zeit, da weiterzulesen.

  • Piper

    Dieses Jahr habe ich es erstmals mit einem Buch von Andreas Brandhorst versucht; das Schiff (DSFP und KLP gewonnen) konnte mich aber nicht überzeugen. Zu technokratisch, emotional kalt, humorlos und ohne Spannung, die Begeisterung dafür kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Deswegen wird es auch erst mal mein letztes Buch von ihm sein.


    Bei Stephen Baxters Vakuum Diagramme steht Roman drauf, aber sind das nicht Kurzgeschichten? Wie auch immer, den Xeele-Zyklus wollte ich schon längst mal gelesen habe, aber wenn, dann von Band 1 an. Mir scheint Baxter allerdings eine etwas überpräsente Allzweckwaffe zu sein.


    Das Objekt von John Sandford und Ctein steht auch schon auf meiner Liste, jetzt warte ich auf die günstigere Taschenbuchausgabe (ich hasse Trade Paperbacks). Die vielen schlechten Amazon Bewertungen machen mich richtig neugierig.


    Bis auf den einen Titel interessiert mich also nichts im Programm.

  • (Und ja, ich werde auch noch schreiben, welche Titel ich in welchen Programmen für interessant/vielversprechend etc.pp. halte bzw. wie ich die einschätze, die ich schon gelesen habe. Ist momentan leider alles ein bisschen schwierig ...)




    Und das lese ich immer wieder gerne, genauso wie die Hinweise, Gedanken, Leseerfahrungen von Pogo. Gerade wenn es um versteckte Perlen geht, sind solche Tipps sehr wertvoll. Leider ist es halt nur ein einseitiger Erfahrungsaustausch.

  • [...] weil ich gerade auf dem Frankreich-Trip bin, und ganz viel französische Literatur lese (wenn auch bisher keine Phantastik).


    Ich habe manchmal den (sehr, sehr subjektiven!) Eindruck, dass französische Phantastik hauptsächlich im Comicformat stattfindet. Zumindest erscheinen hierzulande nur sehr wenige französische (oder belgische) PhantastikautorInnen in deutscher Übersetzung. Bei Comics sieht das anders aus, da gibt es genügend Verlage, die auf francobelgisches Material bauen und die SF/F/H-Schiene erfolgreich bedienen. Die französische Wikipedia bietet zwar diverse Listen zu phantastischen Romanen, aber... Beim Blick auf die Bestsellerlisten von Amazon.fr und Fnac.com finden sich neben den üblichen Verdächtigen auch französische Autoren, aber die sind trotz guter Verkäufe wohl nicht interessant genug für den deutschen Markt. Ich befürchte ja, dass uns die ein oder andere französische (Roman-)Perle entgeht.


  • Ich habe manchmal den (sehr, sehr subjektiven!) Eindruck, dass französische Phantastik hauptsächlich im Comicformat stattfindet. Zumindest erscheinen hierzulande nur sehr wenige französische (oder belgische) PhantastikautorInnen in deutscher Übersetzung.

    Bei französischer Phantastik denke ich auch fast nur an Comics. Wenn man sich allerdings ansieht, wie groß die "Utopiales" ist (da kann kein deutscher Con auch nur ansatzweise mithalten), muss es in Frankreich eine ausgeprägte Phantastikszene geben. Da kenne ich mich aber null aus.

  • Ich sagte ja, es sei ein sehr subjektiver Eindruck ;) Dann und wann wird ja mal ein französischer Phantastikroman übersetzt, es gibt aber (leider!) kein eigenes Subgenre à la "Skandinavische Thriller" im deutschen Buchhandel. Ist schon schade, dass trotz der deutsch-französischen Freundschaft so wenig französische Kultur den Weg nach Deutschland findet (Filme klammere ich mal aus, die sind die große Ausnahme).

  • Wobei es für mich ehrlich gesagt fast schon ein Armutszeugnis für die deutschen SF und/oder Fantasy herausgebenden Verlage ist, dass es selbst in dem Jahr, in dem Frankreich Gastland der Buchmesse ist (und das ist eigentlich immer ein Anlass für diverse Übersetzungen), gerade mal ein einziger SF-Titel in eins der Programme geschafft hat.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

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