Vorschauen 2017/18 (Herbst - Winter)

  • Die Vorschau von Bastei Lübbe ist inzwischen auch online und ich habe mich ein wenig mit dem durchaus interessanten Programm beschäftigt.

    Den Bennett hatte mir Gerd auch sehr empfohlen, und da ich Krimi-/Thriller-Elemente gern mag, war ich auch willig. Nachdem Lübbe mir dann freundlich mitteilte, dass sich Blogger bei ihnen aber nicht einfach Rezensionstitel aussuchen können, kühlte meine Begeisterung etwas ab. Vielleicht kaufe ich es mir irgendwann (eventuell dann auch im Original), ansonsten werde ich Bastei aber weiter ignorieren.

  • Den Bennett hatte mir Gerd auch sehr empfohlen, und da ich Krimi-/Thriller-Elemente gern mag, war ich auch willig. Nachdem Lübbe mir dann freundlich mitteilte, dass sich Blogger bei ihnen aber nicht einfach Rezensionstitel aussuchen können, kühlte meine Begeisterung etwas ab. Vielleicht kaufe ich es mir irgendwann (eventuell dann auch im Original), ansonsten werde ich Bastei aber weiter ignorieren.


    Ich werde die Presseabteilungen auch nie verstehen. Zwar halten sich bei mir die negativen Beispiele in Grenzen, aber hin und wieder wird man mit schrägen Aussagen überrascht.
    Besonders mag ich Hinweise darauf, dass ein bestimmtes Werk ja gar nicht auf eine Fantasyseite passe.
     :brutzler:

  • Nachdem Lübbe mir dann freundlich mitteilte, dass sich Blogger bei ihnen aber nicht einfach Rezensionstitel aussuchen können, kühlte meine Begeisterung etwas ab.

    Puh. Auch auf die Gefahr hin, jetzt missverstanden zu werden: Die Entscheidung, ob und wer ein Rezensionsexemplar bekommt, sollte am Ende beim Verlag liegen. Was ich etwas doof finde hier ist, dass Du schreibst, dass es hieß, Fantasyblogger könnten sich nicht einfach Rezensionstitel auswählen. Für mich als Verlag ist es egal, ob eine Zeitung, eine "Profi-Website" oder ein Blogger bei mir anfragt. Ich persönlich tue mich mit allen schwer, praktisch kriegt nur eine Handvoll Rezensenten Freiexemplare (und das sind meist Leute, die seit Jahrzehnten Jahren die Titel kriegen). Aber wenn jemand einen Fantasy-Blog hätte UND ich der Meinung wäre, dass es dem Titel was brächte - dann wäre da halt kein Grund, kein Rezensionsexemplar zu verschicken. Da sich aber bei mir zu viele Bücher gut verkaufen, die wenige (gute) Besprechungen haben und Bücher sich nicht verkaufen, die viele (gute) Besprechungen haben, überlege ich da meist so lange ob ich was verschicke, bis sich die Sache dann wohl wieder erledigt hat...

  • Ein anderer Fall ist das Versenden von Rezensionsexemplaren, unaufgefordert. Ich habe keine Ahnung, wieso Verlage das machen. Vor allem wenn auf der Website steht, man soll das nicht tun. Insofern werden die bei Phantastik-News.de ankommenden Exemplare gesammelt und VIELLEICHT irgendwann verteilt. Meist landen sie im Altpapier, weil sie genau das für mich sind. Da finde ich es schon frech, wenn Verlage meinen sie würden bestimmte Rezensionsexemplare nicht verschicken wollen, weil Blogger sich die Titel nicht aussuchen können - als wenn es 400 Fantasy-Blogger in diesem Land gibt.

  • Ein anderer Fall ist das Versenden von Rezensionsexemplaren, unaufgefordert. Ich habe keine Ahnung, wieso Verlage das machen. Vor allem wenn auf der Website steht, man soll das nicht tun. Insofern werden die bei Phantastik-News.de ankommenden Exemplare gesammelt und VIELLEICHT irgendwann verteilt. Meist landen sie im Altpapier, weil sie genau das für mich sind. Da finde ich es schon frech, wenn Verlage meinen sie würden bestimmte Rezensionsexemplare nicht verschicken wollen, weil Blogger sich die Titel nicht aussuchen können - als wenn es 400 Fantasy-Blogger in diesem Land gibt.


    Mit unaufgefordert eingesandten Büchern kann ich auch selten etwas anfangen. Selbst wenn ich in der Redaktion jemanden finde, der das Buch haben will, hab ich plötzlich Aufwand damit, weil ich das Dingens ja weiterschicken muss. Man könnte problemlos vorher per Mail anfragen und das Buch gleich direkt versenden.


    Klar, es sollte den Verlagen überlassen bleiben, wer welche Rezi-Exemplare erhält. Leider wird das oft an PR-Agenturen ausgelagert oder an ständig wechselnde Praktikantenstellen, sodass man als kleine Webseite immer wieder aufs Neue Relevanz und Befähigung nachweisen muss. Gerade PR-Firmen erwarten auch extrem schnelle Resultate.

  • Ich habe nichts dagegen, dass Verlage sich aussuchen, wem sie welche Titel schicken. Unaufgefordert geschickte bespreche ich in der Regel nicht und fühle mich auch nicht dazu verpflichtet. Im Falle von Lübbe verstehe ich nur nicht, dass sie lediglich Aktionen mit Bloggern zu machen scheinen, zu denen sie dann Buchpakete oder ausgewählte Titel herausgeben. Und mit einem Blick auf meinen Blog hätten sie festgestellt, dass der Titel gut passen würde. Aber bei der Vielzahl von Mails und Anfragen, die sie bekommen, ist das wahrscheinlich zu viel verlangt.

  • Bei Phantastik-News findet man jetzt auch das Programm von Festa.
    Der 13. Handyman Jack ist dabei, ein weiterer Wilson "Panacea" und außerdem zwei Howards: "Schwertfrauen" und "Der Löwe von Tiberias".

    Was gibt es Schöneres, als sich gemütlich mit einem Buch aufs Sofa zu legen, wenn man eigentlich noch Arbeit zu erledigen hätte.

  • Ja, ebenso, und da nur noch wenige Bände fehlen, um die Lücke zu "Nightworld" zu schließen, wäre das richtig Mist gewesen. Also, ich bin froh [size=6](auch wenn man mit den Tippfehlern wohl mal wieder Karten spielen könnte)[/size]! :)

  • Bei Phantastik-News findet man jetzt auch das Programm von Festa.
    Der 13. Handyman Jack ist dabei, ein weiterer Wilson "Panacea" und außerdem zwei Howards: "Schwertfrauen" und "Der Löwe von Tiberias".



    Die beiden Howard Bücher werde ich mir wieder als HC gönnen.


    Insgesamt kann ich mich nicht erinnern, dass es ein so großes Spektrum an Phantastik-Büchern angekündigt war. Viele verschiedene Verlage, die zusammen einen großen Output haben. Für meinereiner sind mehr als genug interessante Titel dabei. Ok, die SF ist gefühlt er weniger vertreten, aber auch da war es schon schlimmer, finde ich.


    Fischer Tor hat seine Vorschau auch online gestellt: Fischer Tor

  • Der Golkonda Verlag hat seine Vorschau für den Herbst online gestellt.


    Anscheinend setzt man vermehrt auf Hardcover. Hier wird umgekehrt aus den Klappenbroschuren ein Hardcover gemacht. Ted Chiang, Wiliam Morris, Jo Walton (Inspector Carmichael in neuem, aber mMn nicht sonderlich schönem Gewand) und Edward Bellamy werden im HC neu aufgelegt. Verwunderlich und hoffentlich erfolgreich. Ein paar neue Titel - u.a. der dritte Kane-Band von Karl Edward Wagner - wären schon recht gewesen. Ich hoffe, dass unter dem Dach des Europa Verlages das Imprint Golkonda erfolgreich sein wird und noch ein paar Perlen der Phantastik verlegen kann.

  • Als Nachtrag - um der Vollständigkeit willen - das Herbst/Winter-Programm 2017/18 von Cross Cult.


    Interessant finde ich, dass im Vorwort explizit auf das hingewiesen wird, was man auch so erkennen konnte (und was vor zwei(?) Jahren oder so noch ausgeschlossen wurde): "Unser ganz großes Herbstmotto heißt jedoch: CROSS CULT goes Fantasy!"


    :D

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Manchmal übersehe ich was, und manchmal vergesse ich was. Blöd ist, wenn ich erst was übersehe, es dann irgendwann doch entdecke - und dann vergesse, es zu posten, weil ... naja, weil's halt irgendwie wegrutscht. Je, nu ... shit happens. ;)


    Deshalb - auch ein bisschen zu Dokumentationszwecken - kommt jetzt hier ein Nachtrag. Denn bereits im Oktober 2017 ist mit Ein Reif von Eisen von Stephan M. Rother der erste Band einer Reihe mit dem Titel Die Königschroniken bei rowohlt POLARIS erschienen. Dass mir das Buch - bzw. die Bücher, aber dazu kommen wir gleich - bei der Durchsicht der entsprechenden rororo-Vorschau durchgerutscht ist, hat vor allem damit zu tun, dass es unter der Rubrik "Historischer Roman" gelistet war. Erst in der etwas später online gegangenen Polaris-Vorschau wurde dann klar, dass es sich bei den Königschroniken um Fantasy handelt.


    Hier der Klappentext von Ein Reif von Eisen:


    Der ursprünglich für Ende Januar angekündigte zweite Band Ein Reif von Bronze ist dann Ende März erschienen:


    Mal abgesehen vom Inhalt, zu dem ich noch nicht viel sagen kann (ich habe die beiden Bände hier, aber bislang nur in den ersten ein bisschen reingelesen), ist mMn schon interessant, dass sich jetzt mit Rowohlt (unter dem imho eh gern für "Experimente" genutzten Polaris-Label) so ziemlich der letzte der großen Publikumsverlage aufs Feld der Epischen Fantasy begibt (die Reihe wird als Historische Fantasy vermarktet, aber der Ansatz ist durchaus "episch" und die Zielgruppe ist eindeutig die Leserschaft von GRRMs Ein Lied von Eis und Feuer bzw. die noch weit größere Gruppe derer, die die Serie sehen), dass man dies mit einem deutschen Autor macht, und dass man durchaus einen gewissen Aufwand betreibt. Die Bücher selbst sind - wie es bei Verlagen, die keine Genrereihe haben, oft der Fall ist (man denke an E.L. Greiffs Zwölf Wasser bei dtv) - sehr schön gestaltete Tradepaperbacks mit Klappen und Prägedruck, und die Karte, die auf der Innenseite der Klappe abgedruckt ist, findet sich - ebenso wie weitere Infos zur Reihe und zur Welt - auch auf der Website Die Königschroniken.


    [IMG:https://www.rowohlt.de/bild/7a…416/978-3-499-27356-8.jpg] [IMG:https://www.rowohlt.de/bild/d4…416/978-3-499-40357-6.jpg]



    Stephan M. Rother ist - wenn ich das richtig überblicke - seit der Jahrtausendwende als Autor von Romanen für Erwachsene (teilweise unter dem Pseudonym Benjamin Monferat) und Jugendliche aktiv und hat bislang v.a. historische Romane und Krimis veröffentlicht. Ich kenne nur seinen Erstling Der Adler der Frühe (2000), einen historischen Roman mit leichtem Phantastik-Einschlag, den ich iirc ganz ordentlich (vor allem für einen Erstling) fand. Da Rother bereits mehrere erfolgreiche Romane in der Verlagsgruppe Rowohlt veröffentlicht hat und anscheinend schon lange gerne einmal Fantasy schreiben wollte, ist es letztlich nicht verwunderlich, dass man sich bei Rowohlt sozusagen mit einem "Hausautor" aufs Terrain der Fantasy begeben hat.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

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