Vorschauen 2018 (Frühjahr - Sommer)

  • Die Vorschauen kommen auch jedes Jahr früher ...


    Nachdem Fischer Tor schon vor gut einer Woche Teile des Programms (denn das wird doch wohl nicht das ganze Programm sein, oder?) auf Tor-Online gepostet hat (ich stell den entsprechenden Link hier auch nochmal rein: Fischer Tor: Neue Fantasy- und Science-Fiction-Bücher für Frühling/Sommer 2018)


    gibt's jetzt auch die erste "richtige" Vorschau:


    Piper Fantasy / Science Fiction


    Wie üblich tauchen im Hardcover-Teil der Vorschau auch Broschuren / Paperbacks auf, aber die Dinger laufen bei Piper eben vertriebstechnisch auf der HC-Schiene. Ansonsten ... gibt's eigentlich wenig Überraschungen, oder?

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Naja, da ist mal wieder gar nix dabei, das mich auch nur irgendwie interessiert. Aber seit den diversen Cut-Versionen und späterer Veröffentlichung von längeren Versionen diverser Bücher von Piper mache ich eh mit nur wenigen Ausnahmen einen großen Bogen um den Verlag :nixweiss:

    "See ya in anotha life brotha!"
    --------------------------
    I can see your soul in the edges of your eyes. It's corrosive. Like acid.

  • Piper


    Brandhorst, Corvus, Wells, Pehov, Peinkofer, Meißner, Falk die üblichen Piper-Verdächtigen. Immerhin bleibt der Verlag ihnen treu


    Mit Benjamin Rosenbaum immerhin ein neuer SF-Autor, auch wenn mich der Klappentext alleine nicht auf Die Auflösung neugierig macht. Da muss ich mich erst mal über das Buch schlau machen, als Harcover für 20 Euro (und von Wolfgang Thon übersetzt) kommt es für mich aber eher nicht infrage.


    Erstaunlich viel SF und Fantasy im Hardcover. David Mealings Die Seele der Welt sagt mir auch nichts.


    Ich weiß nicht, ob ich aktuelle einfach wenig(er) Lust auf Fantasy habe, oder es an den nichtssagenden Klappentexten liegt, die sich alle gleich lesen? Jedenfall kommt es nur noch selten vor, dass ich mich aufgrund der im Programm vorliegenden Informationen für ein Fantasybuch begeistern kann oder überhaupt neugierig darauf werde. Da warte ich lieber die Kritiken ab. Wobei es ja nur noch sehr wenige Rezensionsportale/Magazine mit verlässlichen und regelmäßigen Kritiken gibt.

  • Die Vorschauen kommen auch jedes Jahr früher ...


    Nachdem Fischer Tor schon vor gut einer Woche Teile des Programms (denn das wird doch wohl nicht das ganze Programm sein, oder?) auf Tor-Online gepostet hat (ich stell den entsprechenden Link hier auch nochmal rein: Fischer Tor: Neue Fantasy- und Science-Fiction-Bücher für Frühling/Sommer 2018)


    Hmmm, wenn ich mir das so anschaue, scheint man bei Fischer Tor das Programm etwas zügeln zu wollen. Die Völkerkriege-Romane von Bernd Frenz wurden ebenso wie die John Sinclair-Romane auf 2019 verschoben. Ob das mit den Verkaufszahlen (Vorbestellungen) zusammenhängt oder anderweitige Probleme aufgetaucht sind, weiß ich natürlich nicht. Aber es würde ins allgemeine Bild passen, dass momentan deutlich weniger Bücher verkauft werden und das Angebot gleichzeitig größer geworden ist. Mal sehen, was dabei rauskommt.


    Zitat

    gibt's jetzt auch die erste "richtige" Vorschau:


    Piper Fantasy / Science Fiction


    Wie üblich tauchen im Hardcover-Teil der Vorschau auch Broschuren / Paperbacks auf, aber die Dinger laufen bei Piper eben vertriebstechnisch auf der HC-Schiene. Ansonsten ... gibt's eigentlich wenig Überraschungen, oder?



    Nö, keine Überraschungen bei Piper. Es scheint einfach nicht die Zeit für Experimente zu sein. Das muss man anscheinend den Eigenpublikationen und den Kleinverlagen überlassen?

  • Gibt es denn so viele experimentierende, deutschsprachige Kleinverlage? Ich hab bei den meisten phantastischen KVs den Eindruck, dass die eher versuchen, sich an den Mainstream dranzuhängen.

    “If you make people think they're thinking, they 'll love you; but if you really make them think, they'll hate you.” - Harlan Ellison

  • Hatte gehofft das Piper schon die Übersetzung vom neuen Stormlight Archive - Oathbringer mit im Programm hat, aber scheint leider nicht so. Es ist überhaupt fraglich wie Piper nach der Übernahme von Sandersons Bücher weitermacht, ob sie dann wieder mit einer Neuauflage der alten Stormlight Bände vorher anfangen? :-/

  • Gibt es denn so viele experimentierende, deutschsprachige Kleinverlage? Ich hab bei den meisten phantastischen KVs den Eindruck, dass die eher versuchen, sich an den Mainstream dranzuhängen.



    Naja, ich denke da gibt es wirklich nicht viele, die wirklich etwas ausprobieren. Im Moment fällt mir nur Cross Cult ein. Bei mir war mal wieder der Wunsch Vater des Gedankens. Im Horror-Bereich scheint Festa sich eine Stammkundschaft gesichert zu haben. Etwas in der Art ist gerade in der SF, der Fantasy oder fantasyähnlichen Phantastik nicht zu sehen. Zumindest für mich nicht in ausreichender Größe zu sehen. Gerade auch Festa hat mit Deltus versucht einige Titel zu platzieren, die es sonst kaum in die Übersetzung geschafft hätten, ist aber ziemlich heftig auf die Nase gefallen. Auch die Robert E. Howard-Ausgaben von Festa werden nicht weiter fortgeführt. Schade, denn Conan und Kull waren wirklich schön gemachte Ausgaben. Bran Bak Morn, Solomon Kane & Co hätte ich gerne gekauft. Der Markt scheint nicht herzugeben, was ich mir wünschen würde. Vielfalt scheint einfach nicht von genug Lesern gewünscht zu sein.

  • Hatte gehofft das Piper schon die Übersetzung vom neuen Stormlight Archive - Oathbringer mit im Programm hat, aber scheint leider nicht so. Es ist überhaupt fraglich wie Piper nach der Übernahme von Sandersons Bücher weitermacht, ob sie dann wieder mit einer Neuauflage der alten Stormlight Bände vorher anfangen? :-/



    An die Weiterführung der Stormlight Archive hatte ich gar nicht mehr gedacht. Das ist eine sehr gute Frage, wie oder ob es bei welchem Verlag weitergeht. Es wäre schade um die schönen HC's von Heyne.... Wenn Piper in Zukunft die Stormlight Archive fortführt, wird man dort wohl Zeit haben. Ist ja nicht so, als ob Sanderson dieses Projekt schnell durchziehen will und bei.... 10 (wenn ich mich richtig erinnere, ist aber sehr lange her) geplanten Büchern, die in der Übersetzung bisher auch noch gesplittet wurden, hat man ja noch viel Material vor sich. Und einige andere Neuauflagen von Brandon Sanderson. Lassen wir uns überraschen.

  • Zitat

    Im Horror-Bereich scheint Festa sich eine Stammkundschaft gesichert zu haben.

    Aus Festas regulärem Programm -sprich, diese Schnetzelschinken- habe ich gar nichts gelesen, aber ganz ehrlich, experimentell wirken die auf mich nicht wirklich. Die scheinen mir ihren eigenen "Mikromainstream" aufgebaut zu haben.



    Zitat

    Auch die Robert E. Howard-Ausgaben von Festa werden nicht weiter fortgeführt. Schade, denn Conan und Kull waren wirklich schön gemachte Ausgaben. Bran Bak Morn, Solomon Kane & Co hätte ich gerne gekauft.

    Echt, gabs da 'ne offizielle Meldung? Ich hab schon selbst Verdacht geschöpft, als da in der Vorschau nichts howardsches zu sehen war.
    Wenn Herr Festa die weiteren Sachen ebenfalls von Timo Wuerz hätte illustrieren lassen, wäre ich flugs zu Del Rey übergelaufen, aber schade ist das grundsätzlich durchaus. Howard ist bei all seinen Schwächen und politisch kritisch zu beäugenden Ansichten einer der zuweilen besten und interessantesten Autoren, die man in der (Abenteuer-)Fantasy lesen kann, er hätte es verdient gehabt auch einem deutschsprachigen Publikum möglichst breit (erneut) eröffnet zu werden.
    Zumindest scheint Clark Ashton Smith durchgekommen zu sein; der hatte das noch nötiger.

    “If you make people think they're thinking, they 'll love you; but if you really make them think, they'll hate you.” - Harlan Ellison

  • Aus Festas regulärem Programm -sprich, diese Schnetzelschinken- habe ich gar nichts gelesen, aber ganz ehrlich, experimentell wirken die auf mich nicht wirklich. Die scheinen mir ihren eigenen "Mikromainstream" aufgebaut zu haben.


    Ob experimentell oder nicht, Festa hat anscheinend seine Kundschaft für Ekelliteratur gefunden. Wenn die Titel und Cover halten, was der Inhalt verspricht, darf man sich mMn doch Gedanken über Bücherverbrennung machen.... das aber nur als persönliche Stimme am Rande. Den Mikromainstream hingegen würde ich mir für den Bereich der Fantasy durchaus wünschen, solange der vielzitierte sense of wonder in den Büchern wieder vermehrt auftreten würde. Von mir aus auch gerne mit Elfen und Zwergen. Egal. Das kommt mir schon seit längerem zu kurz. Ein wenig weniger Realismus würde zumindest den einen oder anderen Büchern gut tun.



    Zitat


    Echt, gabs da 'ne offizielle Meldung? Ich hab schon selbst Verdacht geschöpft, als da in der Vorschau nichts howardsches zu sehen war.
    Wenn Herr Festa die weiteren Sachen ebenfalls von Timo Wuerz hätte illustrieren lassen, wäre ich flugs zu Del Rey übergelaufen, aber schade ist das grundsätzlich durchaus. Howard ist bei all seinen Schwächen und politisch kritisch zu beäugenden Ansichten einer der zuweilen besten und interessantesten Autoren, die man in der (Abenteuer-)Fantasy lesen kann, er hätte es verdient gehabt auch einem deutschsprachigen Publikum möglichst breit (erneut) eröffnet zu werden.
    Zumindest scheint Clark Ashton Smith durchgekommen zu sein; der hatte das noch nötiger.


    Die Info habe ich aus dem Forum, eben in der Hoffnung dort positive Nachrichten zu erhaschen. Leider gab es nur negative. Anscheinend werden noch ein oder zwei Titel innerhalb der "Sammlerausgaben" (die je ekliger sie daherkommen, umso schneller ausverkauft sind....) erscheinen sollen. "Justine G.: Die Chronik des Schwarzen Steins" ist zumindest angekündigt.
    Über Timo Wuerz läßt sich ganz sicher streiten. In seinen Comics habe ich auch schon rumgeblättert. Vorstellen sie zu lesen kann ich mir nicht. "Kull" hat sich, nach Angaben Festas, ganz schlecht verkauft, aber ich denke nicht, dass es an den wenig überzeugenden Illus liegt.

  • Zitat

    Ob experimentell oder nicht, Festa hat anscheinend seine Kundschaft für Ekelliteratur gefunden. Wenn die Titel und Cover halten, was der Inhalt verspricht, darf man sich mMn doch Gedanken über Bücherverbrennung machen.... das aber nur als persönliche Stimme am Rande.

    Mein Problem ist, dass solcherlei Bücher bezüglich der Behandlung ihres Themas selbst in den Worten der enthusiastischten und sprachgewandesten Fans immer sehr limitiert, einseitig und flach wirken. Langweilig halt. Kein gutes Zeichen meiner Erfahrung nach.



    Zitat

    "Kull" hat sich, nach Angaben Festas, ganz schlecht verkauft, aber ich denke nicht, dass es an den wenig überzeugenden Illus liegt.

    Wahrscheinlich daran, dass Kull nicht CONAN ist ...

    “If you make people think they're thinking, they 'll love you; but if you really make them think, they'll hate you.” - Harlan Ellison

  • Aus Festas regulärem Programm -sprich, diese Schnetzelschinken- habe ich gar nichts gelesen, aber ganz ehrlich, experimentell wirken die auf mich nicht wirklich. Die scheinen mir ihren eigenen "Mikromainstream" aufgebaut zu haben.

    Ein Großteil von Festas Programm ist auch nicht mein Fall. Gelegentlich haben sie aber ein paar feine Sachen dabei. Wie demnächst zum Beispiel Paul Trembleys "A Head Full of Ghosts", das den Bram Stoker Award gewonnen hat und als ziemlich originell gilt (habe es zwar, aber noch nicht gelesen). Das hätte ich eher bei einem großen Verlag erwartet, aber Horror scheint es da momentan besonders schwer zu haben.

  • Es gibt zwar noch kein PDF mit dem kompletten Frühjahr-Sommer-Programm von Fischer Tor, aber immerhin schon einen Sonderfolder mit Infos über den neuen Star im Programm (bzw. dessen neuen Zyklus):


    Sonderfolder Hennen

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Mir hat die ursprüngliche Elfen-Trilogie eigentlich sehr gut gefallen (Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht). Alles was danach kam im Bereich der Elfen (Elfenkönigin, Elfenritter-Trilogie oder Drachenelfenreihe, die ich sogar nach Badn 3 abgebrochen habe) hat mir dann nicht mehr wirklich gefallen.


    Die orientalische Trilogie "Drei Nächte in Fasar" oder in der Neuauflage "Rabensturm" fand ich damals auch toll. Aber das ist sicher schon 15 Jahre her und das war am Anfang meine Fantasy-Reise, also kann ich nicht sagen, wie das dem heutigen Anspruch gerecht werden würde...

    "See ya in anotha life brotha!"
    --------------------------
    I can see your soul in the edges of your eyes. It's corrosive. Like acid.

  • Was ist denn von Hennen generell zu empfehlen?



    Mir geht es ähnlich wie McClane. Der erste Elfen-Band hat meinen Nerv sehr gut getroffen. Ich fand ihn richti gut. Die weiteren Elfen-Bände haben mich mit jedem Band mehr gelangweilt. "Elfenkönigin" habe ich nicht mehr geschafft. Ein Versuch mir dem ersten Drachenelfen-Band ist kläglich gescheitert. Ich hätte es gerne, dass Hennen mich begeistern könnte, aber er schafft es nicht. Auch seine Fasar-Trilogie fand ich relativ öde, ebenso die Elfenritter-Trilogie. Beim ersten Elfen-Roman gab es ja mit James Sullivan einen Co-Autor. Ob der deshalb besser war? Eigentlich wollte ich das ja mal testen, aber bisher habe ich in James Sullivans "Nuramon" noch nicht reingelesen.

  • Beim ersten Elfen-Roman gab es ja mit James Sullivan einen Co-Autor. Ob der deshalb besser war? Eigentlich wollte ich das ja mal testen, aber bisher habe ich in James Sullivans "Nuramon" noch nicht reingelesen.

    Den Nuramon hab ich sogar hier stehen und vor langer Zeit versucht zu lesen. Nur muss ich sagen die großen Erwartuegn, die ich daran hatte wurden ziemlich enttäuscht - ich bin mit dem Erzählstil gar nicht warm geworden und habe das Buch nach gut der Hälfte abgebrochen. Das lag aber generell daran, wie die Geschichte geschrieben und aufgebaut war und das eben meinen Geschmack leider überhaupt nicht getroffen hat. Wenn ich mich recht entsinne war mir vieles zu hastig und episodisch, sodass viele Jahr in wenigen Seiten abgehandelt wruden und der Hauptcharakter jedes Problem im Handumdrehen lösen konnte...


    Für mich kam das auch nicht an den ersten Elfenband ran..

    "See ya in anotha life brotha!"
    --------------------------
    I can see your soul in the edges of your eyes. It's corrosive. Like acid.