Vorschauen 2018/19 (Herbst - Winter)

  • Es ist mal wieder soweit - die ersten neuen Vorschauen sind da. :D Eine Woche später als letztes Jahr ist die Ausbeute bislang allerdings noch mager.


    Penhaligon Herbst 2018


    Blanvalet TB gibt's - Stand jetzt - noch nicht; hinten im Penhaligon-Programm ist aber ein Teaser ... ;)


    Heyne HC und TB gibt's auch noch nicht (Heyne HC Herbst 2018 steht zwar schon auf der RH-Seite, aber im Moment verbirgt sich dahinter noch das PDF mit dem Herbstprogramm 2017; das kann sich aber jederzeit ändern).


    Online sind die Vorschauen der beiden Sub-Programme (in die ich noch nicht reingeschaut habe):


    Heyne Core Herbst 2018


    Heyne fliegt


    Und die Jugendbuchprogramme sind online (diverse HC-Programme und Goldmann TB auch, aber da ist erfahrungsgemäß eher weniger zu finden):


    cbj Jugendbuch Herbst 2018 (Vorsicht - Monster-PDF mit ~ 86 MB!)


    cbt Taschenbuch Herbst 2018


    Bei den restlichen üblichen Verdächtigen (Bastei-Lübbe, Fischer Tor, Klett-Cotta, Knaur, Piper) ist noch nichts zu sehen - aber auch das kann sich jederzeit ändern.


    Wie gesagt, ich habe praktisch noch nirgends richtig reingeschaut - außer (aus alter Verbundenheit) in die Penhaligon-Vorschau. Und da ist interessant, was nicht angekündigt ist ... ;)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Was du dir alles so anschaust, lapis ... ;)


    Und habt ihr tatsächlich Rowdys gesagt? Ich dachte, das wäre so was Verpöntes von jenseits des antifaschistischen Schutzwalls. Passt natürlich andererseits für böse Buben. :D

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • @ Dassem:


    Ups - ich dachte, ich hätte bei Piper nachgeschaut, bevor ich die RH-Vorschauen oben verlinkt habe ... :denk: Aber vielleicht war das dann doch schon einen Tag eher. (Übrigens danke fürs Verlinken!)


    Anyway - weiter geht's:


    Heyne Hardcover Herbst 2018 (jetzt ist es tatsächlich die richtige Vorschau, u.a. mit der ersten Hälfte der Übersetzung des dritten Bands von Brandon Sandersons Stormlight Archives)


    Heyne TB 11/18 - 04/19 (mit ein paar ... Überraschungen, auch in der Allgemeinen Reihe ;))


    Demnäx mehr ...

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Wie schon vor 2 Jahren , stelle ich wieder die Frage "Wo sind die Frauen" und zähle nach, wie hoch der Anteil an Autorinnen in den Vorschauen ist. Einen zusammenfassenden Blogbeitrag gibt es, wenn alle Vorschauen erschienen sind, aber schon mal als Spoiler: Es sieht nicht gut aus. Außer bei Penhaligon, die ich damals nicht mitgezählt hatte, ist der Anteil eher noch gesunken. Wobei die Zahl der Neuerscheiungen insgesamt bei Henye von 43 auf 35 gesunken ist, Fische Tor von 12 auf 9. Penhaligon hat tatsächlich mehr Frauen im Programm. Aber es handelt sich bisher bei allen Verlagen zusammen, fast ausschließlich um Urban Fantasy, die SF- und Sekundärweltfantasyausnahmen kann man an einer Hand abzählen.


    In der allgemeinen Belletristik und beim Krimi habe ich nicht mitgezählt, doch da scheint der Autorinnenanteil deutlich höher zu sein. Bei den Hugos sind dieses Jahr drei Frauen nominiert (die zugegeben alle auf Deutsch erscheinen, nur nicht im Herbstprogramm) und bei den Nebulas sind sogar 6 der 7 Nominierten Frauen ( da weiß ich von drei Titeln, die auf Deutsch erscheinen werden, von denen 2 sich mit den Hugonominierungen überschneiden). Schaut man sich an, wie viele tolle Phantastik, nicht nur Urban Fantasy, sondern auch Science Fiction und Fantasy von Frauen im englischsprachigen Raum erscheint und bei uns auch in den Kleinverlagen, ist der geringe Anteil in den deutschen Programmen schon beschämend. Wo die Ursachen dafür liegen, das weiß ich nicht. Ob in den Verlagen, im Buchhandel oder bei uns LeserInnen.


    Das mal als mein Zwischenfazit für die bisherigen Vorschauen. Um fair zu sein, müsste ich eigentlich auch die englischsprachigen Programmen durchgehen, um zu sehen, wie hoch der Frauenanteil dort ist.

  • Ein aktueller Trend scheint es zu sein, dass Fantasyautoren jetzt Fantasyszenarien mittel virtueller Realität in einen Science-Fiction-Rahmen einbetten. Tobias O. Meißner mit Dungeon Planet, Richard Schartz mit Fluchbrecher. T. S. Orgel gehen auch Richtung Science Fiction, Mathias Oden Richtung Fantasy.

    Überraschender Weise sind das mit die einzigen Romane, die in irgendeiner Weise mein Interesse gewckt hatten...


    Und auch wenn ich es anschließend immer wieder vergesse, die Eddings-Neuauflagen sind, aus Nostalgiegründen, immer wieder eine Überlegung wert...

    "See ya in anotha life brotha!"
    --------------------------
    I can see your soul in the edges of your eyes. It's corrosive. Like acid.

  • Hab gerade entdeckt, dass es bei Goldmann auch den einen oder anderen Fantasyroman gibt, z. B. eine Übersetzung von Leo Cardew´s The Wolf


    https://service.randomhouse.de…b_belletristik_he2018.pdf

    Ach, interessant. Auf den Roman hatte ich kürzlich noch in meiner News-Rubrik auf Tor-Online hingewiesen, ohne zu wissen, dass er auf Deutsch erscheinen wird. Wurde im Guardian empfohlen.

  • Hab gerade entdeckt, dass es bei Goldmann auch den einen oder anderen Fantasyroman gibt, z. B. eine Übersetzung von Leo Cardew´s The Wolf

    Ah, ja ... das Schöne am Goldmann-Fantasykonzept ist, dass es so ... schlüssig ist. :D


    Nachdem ich in den letzten Jahren nichts interessantes Phantastisches mehr bei Goldmann gefunden habe, habe ich mir dieses Jahr die Vorschau mal wieder nicht angesehen - und prompt hat man bei Goldmann das neue Game of Thrones entdeckt, ja, ja ... und man macht den Roman gleich zum Spitzentitel. Tja, dann ...


    Damit alle wissen, worum es geht (und nicht extra in die Vorschau schauen müssen, denn da ist außer der TB-Ausgabe von Neal Stephensons Amalthea für unsereins nicht viel Interessantes zu finden), hier ein Blick auf Cover und Vorschautext:


    [IMG:https://www.randomhouse.de/con…r/350px/9783442487356.jpg] [IMG:https://images-na.ssl-images-a…X324_BO1,204,203,200_.jpg]


    Immerhin ist man beim Cover (das man sich hier auch noch deutlich größer anschauen kann) beim Originalcover geblieben (das es ebenfalls auch größer gibt. (Spürt jemand außer mir bei dem Cover eigentlich auch einen deutlichen Sapkowski-Vibe?)


    Katalogtext:

    Zitat

    In Albion zerbricht der jahrhundertealte Frieden, als die Heerscharen des Südens im rauen Reich des Nordens einfallen. Der junge Roper, Sohn des Hauses Silberner Wolf und Thronerbe des Nordens, steht vor seiner ersten Schlacht – und sieht sich schon bald von Feinden umzingelt. Denn nicht nur will die Königin des Südens sein Volk auslöschen, auch mächtige Feinde im Inneren greifen nach dem Thron. Ropers einzige Chance ist eine Allianz mit der schönen Keturah, Tochter des mächtigen Hauses Vidarr. Doch seine Gegner planen bereits den nächsten Schachzug – mit nur einem Ziel: Das Heulen des Silbernen Wolfes soll für immer verklingen ...


    Im Original klingt das so:

    Ist schon irgendwie interessant, wenn man die beiden Texte vergleicht, gelle?


    The Wolf steht übrigens auch auf meiner Liste der Sachen, die ich mir näher anschauen will - und ich wusste, dass er auf Deutsch kommt, ich wusste nur nicht, wo. ;)


    (Das Einzige, was mich ein bisschen irritiert, ist das Lob von Paul Hoffman, dessen The Left Hand of God imho eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre war. Aber das muss ja nichts heißen - der Mann kann als Leser ja durchaus Geschmack haben ... ;)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Seit dem Erfolg der TV-Serie haben die Verlage immer wieder versucht auf die Martin-Welle aufzuspringen, sind aber im Prinzip gescheitert, weil sich einfach kein neuer Trend (wie bei der Völkerfantasy oder den Jugendystopien) entwickeln wollte. Aktuelle Fantasybestseller sind nach meinem Eindruck eher Autoren, die ihr eigenes Ding durchziehen und so auch in Deutschland vermarket werden. Peter V. Brett zum Beispiel, der aktuell bei den Paperbacks auf Platz 1 der Bestsellerliste des Spiegels steht. Oder Leigh Bardurgos "Das Lied der Krähen".*



    * Hm, "Das Lied von Eis und Feuer", "Das Lied der Dunkelheit", "Das Lied der Krähen" - irgendwie widerspreche ich mir mit den Beispielen selbst auf gewisse Weise. :gruebel:

  • Ich dachte, der Trend zu GrimDark/Grim&Gritty oder allgemein düsterer Fantasy stammt von Martin. Zumindest berufen sich viele dieser Autoren auf ihn als Vorbild. Und laut seiner Fans ist er ja auch der erste, der Düsternis, Gewalt und Sex in eine Fantasy-Geschichte eingebaut hat. Auch wenn das natürlich Blödsinn ist.

  • Das Fazit aus deutschen Phantastikverlagen* lautet: "Der 'Game-Of-Thrones"-Hype hat nur einem Autor in Bezug auf die Verkaufzahlen geholfen. George R. R. Martin selbst." Damit ist jetzt der Serienhype gemeint. Joe Abercrombies Erstling ist bei uns 2007 erschienen (die Serie lief erst 2011 an), auf dem Buch selbst wird der Name Martin nicht erwähnt, dafür David Gemell und Stan Nicholls (der ja mit "Die Orks" 2007 den Völkerfantasyboom eingeleitet hat). Meines Erachtens nach hat Abercrombie selbst für den kleinen Grimm-and-Gritty-Boom gesorgt, der aber nie wirklich zu hohen Verkaufszahlen geführt hat. Mark Lawrence hat sich auch nicht so gut verkauft, Scott Lynch erscheint zu selten (ist auch nicht wirklich Grim Dark).




    * Ich habe das auch mehreren Redaktionen gehört und gelesen