Lesezirkel zu Fritz Leibers Lankhmar-Geschichten

  • Ausgehend von Peter Schmitts (alias Raskolnik) großartigen Blogartikeln über die Anfänge der Sword & Sorcery unter dem Thema Let Me Tell You Of The Days Of High Adventure, ist auf Twitter die Idee zu einem Lesezirkel zu einigen dieser Werke und insbesondere zu Fritz Leiber aufgekommen. Geplant ist die Lektüre einiger der führen Lankhmar-Geschichten um Fafhrd und den grauen Mausling. Peter hatte folgende Geschichten aufgelistet:


    »Adept's Gambit« (Adepten-Gambit)

    »Jewels in the Forest« (Edelsteine im Wald)

    »Bleak Shore« (Die unwirtliche Küste)

    »Howling Tower« (Der heulende Turm)

    »Sunken Land« (Das versunkene Land)

    »Thieves' House« (Haus der Diebe)


    Einen festen Terminplan haben wir noch nicht, können wir ja hier noch klären. Falls noch jemand Lust hat, mitzulesen und zu diskutieren, ihr seid herzlich eingeladen. Mir liegen die Geschichten hier in der deutschen Fassung der Edition Phantasia vor, in den Bänden »Der unheilige Gral« und »Die Herren von Quarmall«.

  • Schöne Idee! Und wenn es dadurch in den (nur noch in der Erinnerung grünen) Hallen von Forumos wieder ein bisschen lebendiger wird, ist das ein sehr willkommener Nebeneffekt. :daumen2:


    Ich werde wahrscheinlich auch - zumindest ein bisschen - mitmachen. Kommt u.a. darauf an, wann es losgeht und wie es dann mit meiner Zeit aussieht. Aber grundsätzlich hätte ich schon Lust, mich mal wieder intensiver mit dem alten Fritz zu beschäftigen.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Ich würde auch gerne mitmachen :-) Diese Ausgaben scheinen mir aber nicht vorzuliegen.

    Habt ihr vielleicht einen Link zu einem Shop?


    Vor 3 Jahren wurden mir noch viele alte Heyne-Taschenbücher im Amazon Markletplace antiquarisch angezeigt, aber jetzt ist alles leer gefegt.

  • Hallo zusammen,

    es fühlt sich gut an, nach so langer Zeit hier mal wieder reinzuschauen. :umarm:

    Ich bin auch dabei, und werde die englischsprachige Masterworks-Ausgabe von Gollancz verwenden.


    Freu mich schon! :)


    Viele Grüße,


    James.

  • First things first: Herzlich willkommen, Fianna, und welcome back, Nuramon!


    @ Fianna: Die alten Heyne-Ausgaben - sowohl die ursprünglichen dünnen Einzelbände als auch die beiden dicken Sammelbände - sind übrigens noch bei Booklooker zu finden (wobei die Preisspanne ziemlich groß ist); ich würde von dieser Ausgabe aber eher abraten, weil die Übersetzung doch ziemlich ... sagen wir suboptimal ist.


    Wobei es bestimmt ganz witzig wäre, die Übersetzungen gelegentlich zu vergleichen. :biggrin2: (Ich muss mal überlegen, wo meine Heyne-Ausgabe ist, vermute allerdings, dass ich an die in absehbarer Zeit nicht rankomme ...)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Ich sollte vielleicht noch mal kurz was zu der Story-Liste sagen.

    James hatte mich gefragt, was ich als nächstes in meiner Blogpost-Reihe behandeln würde. Und da konzentriere ich mich {zumindest vorerst noch} auf die Anfänge der Sword & Sorcery. Darum werde ich mich halt auch bei Fritz Leiber auf die frühesten Fafhrd & The Gray Mouser - Stories beschränken, auch wenn ich selbst viele seiner späteren Geschichten besser bzw. interessanter finde.

    Aber wir müssen das hier natürlich nicht so handhaben.


    Die Heyne-Bände hab' ich auch, werde aber nach Möglichkeit im englischen Original lesen.

  • Wir können ja ruhig mal mit den frühen Stories anfangen und uns später überlegen, ob wir alle sechs o.g. lesen wollen oder irgendwann auf welche von den späteren umsteigen, von denen mir auch einige deutlich besser als die frühen gefallen (bzw. gefallen haben - es ist schon ein paar Jahre her, dass ich die Stories gelesen habe).


    By the way - schön, auch von dir hier mal wieder was zu hören/lesen, Raskolnik! (Deine Artikelreihe habe ich natürlich gelesen - tolle Arbeit, kann ich nur sagen. Ich wollte auch schon lange mal was zu den Beiträgen schreiben, aber das letzte halbe Jahr war ... äh ... kompliziert, und da bleiben Kommentare in Blogs immer als Erstes auf der Strecke. Was ich mich allerdings schon beim Lesen des allerersten Beitrags gefragt habe: wie vielen Leuten hier in Deutschland außer dir und mir hat der Name Clifford Ball vor deinem Text über den Autor von Duar & Co. wohl etwas gesagt?)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Stimmt, allein schon „Adept’s Gambit“ wurde, glaube ich, als Erstes geschrieben, aber erst Ende der 1940er veröffentlicht.

    In meiner Ausgabe musste ich ganz schön blättern, um die Erzählungen zu finden. Dann erst habe ich die Auflistung bei isfdb.org gesehen.

  • und nu? In der Veröffentlichungsreihenfolge lesen?

    Fast. :biggrin2:


    Raskolnik hat ja die ersten F&GM-Stories in der Reihenfolge ihrer Entstehung aufgelistet (siehe Pogos Erstposting), und mMn macht es schon Sinn, sie auch in dieser Reihenfolge zu lesen. Wenn wir uns an die Veröffentlichungsreihenfolge halten, ändert sich nur eins: "Adept's Gambit" rutscht vom ersten Platz der obigen Liste auf den letzten.


    Dass man auch aus den S&S-Stories gerne der Handlungschronologie der einzelten Geschichten folgende "Sagas" gemacht hat, war übrigens der Normalfall. Das war bei Howards Conan so (dessen "Saga" dann noch durch Beiträge von De Camp und Carter ergänzt wurde), das war bei Moorcocks Elric so, und das war eben auch bei Leibers Fafhrd und Gray Mouser so.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • gero Na ja, solange ist es auch noch nicht her, dass ich dank eines Artikels auf "Black Gate" Bekanntschaft mit Clifford Ball geschlossen habe. Vorher war mir der ebenfalls völlig unbekannt. Und da viele alte "Weird Tales" - Ausgaben im Internet Archive frei zugänglich sind, kann man sein Wissen da schnell und bequem auffrischen ...


    By the way: Du wolltest doch auch mal einen etwas ausführlicheren Artikel über die Geschichte der Sword & Sorcery schreiben. Mir ist klar, dass das momentan wohl eher nicht möglich sein wird, aber irgendwann würde ich den wirklich sehr gerne mal lesen. ;)


    Ich fände es schon gut, mit "Adept's Gambit" anzufangen, denn diese Novelle ist ja tatsächlich so was wie die Geburtsstunde von Fafhrd und dem Gray Mouser und unterscheidet sich schon durch das Setting {nicht Nehwon, sondern die Erde} recht deutlich von allem, was später so kommen sollte.

  • @ Raskolnik: Ah, dann kannte ich Clifford Ball - bzw. seine Duar-Story - schon ein bisschen länger. Über den Autor gestolpert bin ich iirc auf einer längst nicht mehr existierenden Website (könnte swordandsorcery.org gewesen sein) und habe dann festgestellt, dass besagte Duar-Story in einer Lin-Carter-Antho drin ist - und ich die Antho tatsächlich habe. An mehr Stories von Ball ranzukommen, war dann schwierig, wenn man sie gerne auf Papier haben wollte. :biggrin2: Deswegen habe ich mir dann auch gleich nach Erscheinen den Sammelband von DMR Books besorgt.


    Was den Artikel angeht, möchte ich den auch immer noch gerne schreiben, aber in absehbarer Zeit wird das wirklich nichts. Als Erstes muss ich den Erikson von der Backe haben, und danach muss ich überlegen bzw. abwarten, wie's weitergeht. (Immerhin mache ich mir immer mal wieder Notizen oder schreibe kleine Fragmente - vor ein paar Tagen habe ich beispielsweise anlässlich des 90. Geburtstags von Gerald Earl Bailey einen Artikel fürs Blog angefangen, den ich dann halb fertig beiseitegelegt habe, weil ich nicht wirklich Zeit hatte, ein Artikel über GEB nach der langen Blogpause irgendwie ein schräger Neuanfang gewesen wäre und der Mann bzw. seine zweibändige Thorgrim Saga von Ende der 70er jetzt auch nicht so dolle viel hergegeben hätte. Kommt halt zur Materialsammlung ...)


    Ich hab's ja weiter oben schon geschrieben - ich wäre auch dafür, mit "Adept's Gambit" anzufangen.

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • gero Na ja, solange ist es auch noch nicht her, dass ich dank eines Artikels auf "Black Gate" Bekanntschaft mit Clifford Ball geschlossen habe. Vorher war mir der ebenfalls völlig unbekannt. Und da viele alte "Weird Tales" - Ausgaben im Internet Archive frei zugänglich sind, kann man sein Wissen da schnell und bequem auffrischen ...

    Sehr interessant, danke für den Tipp!
    Ich habe vor einigen Jahren mal gesehen, dass die Reihe fortgeführt wurde, aber derzeit eingestellt ist. Das habe ich sehr bedauert. Für Sword and Sorceress, so gerne ich die Stories lese, schreibe ich nicht feministisch genug, oder es gibt ein negatives Ende. Finde ich bei Kurzgeschichten super, aber das ist wohl nicht gewünscht, seit MZB nicht mehr selbst heraus gibt. Wobei - alle wichtigen Personen sterben, das gabs da auch nicht.



    Dann werde ich mich ab Mai mal nach den alten Weird Tales umsehen :)