Vonda N. McIntyre (1948-2019)

  • Gestern, am 01.04., ist die amerikanische SF- und Fantasyautorin Vonda N. McIntyre im Alter von 70 Jahren gestorben - nicht einmal zwei Monate, nachdem bei ihr Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden war.


    Vonda McIntyre war vor allem von Anfang der 70er Jahre bis Ende der 90er Jahre aktiv, nach der Jahrtausendwende sind nur noch eine Handvoll Erzählungen von ihr erschienen. Ihre größten kommerziellen Erfolge hat sie mit Romanen - darunter mehreren Novelisationen - aus dem Star-Trek-Franchise gefeiert, als ihre besten Romane zählen (mMn zu recht) The Exile Waiting (1975; dt. Die Asche der Erde (1981)) und vor allem Dreamsnake (1978; dt. Traumschlange (1979, NA 1999)). Ihr letzter Roman The Moon and the Sun (1997; dt. Am Hofe des Sonnenkönigs (1999)), für den sie - wie schon für Dreamsnake - mit dem Nebula ausgezeichnet wurde, wurde vor einiger Zeit verfilmt, hat aber noch keinen Starttermin.


    Da mir momentan die Zeit für einen ausführlichen Nachruf fehlt, möchte ich stattdessen auf den Beitrag verweisen, der vor fünfeinhalb Jahren anlässlich ihres 65. Geburtstags in unserem Blog erschienen ist, und in dem ein bisschen mehr über sie und ihre Romane - d.h. über Dreamsnake und The Moon and the Sun - steht.


    R.I.P. Vonda!

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.