Acacia - David A. Durham

  • Mit Acacia von David A. Durham liege ich in den letzten Zügen. Jetzt bin ich weit genug, um eine fundierte Meinung zu formulieren. Selten habe ich ich bei einem Buch so schwer getan, aber ich lese es bis zum bitteren Ende. Versprochen.


    Die Welt Acacia - und alles, was dazu gehört - ist einfach großartig. Ein altes Königreich, ein ermordeter König mit vier jungen Kindern, das Reich selbst etwas übereif durch Opium (Nebel) geschwächt und auf der bröckeligen Basis von Sklavenarbeit fundierend auf der einen Seite. Auf der anderen blasse, blonde Krieger aus dem Norden, die wie andere Völker auch seit Generationen unterdrückt werden.
    Die wirklich Starken sind aber die Händler, die Opium gegen Sklaven eintauschen. Es scheint zwei Händlervölker zu geben, und jenseits der Händler steht ein weiteres Volk, vor dem sogar die Händler zittern.
    So spielt sich der Aufstand der Nordleute gegen das alte Reich keine größere Rolle als ein Stammeskrieg unter Brüdern, aber der erste Band geht über diesen lokalen Krieg noch nicht hinaus.
    Ganz so lokal scheint er denn doch nicht zu sein, denn da sind auch noch Götter, Vorfahren und uralte Zauberer involviert, weil der Grunder der Welt eine Erbschuld eingebracht hat, an der alle nachfolgenden generationen zu kauen haben.


    Grandioses Ausgangsszenario


    Der Plot selbst hingegen ist an einigen Stellen wenig plausibel und an anderen wenig innovativ. Seine Stärke bezieht er aus der Welt, seine Schwäche in einigen Entwicklungen, die wenig plausibel sind und einigen strukturellen Ungeschicklichkeiten, die aber vielleicht auch nur Geschmacksache sind und mit einer anderen herausragenden stärke des Buches zusammenhängen.


    Die Charakterentwicklung ist wirklich klasse und wenn es darum geht, Gefühle zu beschreiben, dann läuft der Autor zur Hochform auf. Ich habe selten etwas so Gutes gelesen.


    Und da liegt ein Problem des Plots. Die vielen liebevoll gezeichneten Figuren haben alle ihren eigenen Handlungsstrang. Diese stränge sind nicht miteinander verbündelt, sondern werden größtenteils einzeln abgehandelt. Im Ergebnis führt der schnelle und häufige Szenenwechsel dazu, dass ein Spannungsbogen nicht aufgebaut werden kann und das Buch in viele, zum Teil wunderschöne Episoden zerfällt. Unterstützt wird das noch durch die Unfähigkeit des Autors gute Szenenbeschrebungen zu liefern. Da wird aufgezählt, was ist. So lange, bis es nervt.


    Wer temporeiche Aktionen liebt sollte die Finger von dem Buch lassen. Er wird sich gräßlilch langweilen. Wer Welten liebt liebt und Vergnügen aus Sprache und gekonnten Szenen bis runter zu einzelnen Formulierungen ziehen kann, findet ein wunderbares Buch.


    Jetzt macht was draus. Ich gebe dem ersten Band vier von fünf Raketen


    Boosterpack

  • Hm. Ich werde deine Buchgedanken jetzt ausnahmsweise mal ein bisschen kommentieren - und ich hoffe, dass wir vielleicht einen Diskussionsthread hinkriegen, wenn das Buch denn mal auf Deutsch erschienen ist und von noch ein paar mehr Leuten gelesen wurde.


    Ich habe mich für "Acacia" immer ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt (das tue ich auch jetzt noch ;)), aber ich würde auch jederzeit zugeben, dass ich z.B. Rothfuss' "The Name of the Wind" für das leichter zugängliche (woraus sich schließen ließe: massenkompatiblere) Buch halte, was vor allem an Rothfuss' Erzählduktus liegt. (Ja, ich weiß, dass du auch mit dem Windsnamen nicht nur Spaß hattest, Booster ... :D)


    Andererseits verfügt "Acacia" mMn über einige Stärken, die ich so in der Fantasy bisher nur selten gefunden habe. Deshalb ein paar Kommentare, die leider - zur Spoilervermeidung - meist vage bleiben müssen ...


    Zitat

    Original von boosterpacks
    Mit Acacia von David A. Durham liege ich in den letzten Zügen. Jetzt bin ich weit genug, um eine fundierte Meinung zu formulieren. Selten habe ich ich bei einem Buch so schwer getan, aber ich lese es bis zum bitteren Ende. Versprochen.


    Na, na, na - bei vier von fünf Raketen kann das doch nicht sooo bitter sein, oder? ;) Und ich weiß ja nicht, wo du gerade bist, aber möglicherweise steht dir noch eine Überraschung ins Haus ...


    Zitat

    Original von boosterpacks
    ...snip ...
    Grandioses Ausgangsszenario


    Sehe ich auch so. Ich sehe aber auch innovative Elemente in besagtem Ausgangsszenario - was die Handlung selbst dann zwar nicht unbedingt innovativ macht, ihr aber durch den ungewohnten Hintergrund neue Facetten verleiht. :D


    Zitat

    Original von boosterpacks
    Der Plot selbst hingegen ist an einigen Stellen wenig plausibel und an anderen wenig innovativ.


    Gegenfrage: Wie viele innovative Plots kennst du? Und wo und wann hast du den letzten von ihnen gesehen/gelesen? (Über die vorhandene/nicht ~ Plausibilität sollten wir uns irgendwann später mal unterhalten.)


    Zitat

    Original von boosterpacks
    Die Charakterentwicklung ist wirklich klasse und wenn es darum geht, Gefühle zu beschreiben, dann läuft der Autor zur Hochform auf. Ich habe selten etwas so Gutes gelesen.


    Yepp. Und Corinn Akaran dürfte (neben Felisin Paran) zu den am besten geschilderten weiblichen Fantasy-Charakteren gehören. ;)


    Zitat

    Original von boosterpacks
    Und da liegt ein Problem des Plots. Die vielen liebevoll gezeichneten Figuren haben alle ihren eigenen Handlungsstrang. Diese stränge sind nicht miteinander verbündelt, sondern werden größtenteils einzeln abgehandelt. Im Ergebnis führt der schnelle und häufige Szenenwechsel dazu, dass ein Spannungsbogen nicht aufgebaut werden kann und das Buch in viele, zum Teil wunderschöne Episoden zerfällt. Unterstützt wird das noch durch die Unfähigkeit des Autors gute Szenenbeschrebungen zu liefern. Da wird aufgezählt, was ist. So lange, bis es nervt.


    Auch hier zunächst eine Gegenfrage: In welchen Werken werden die Handlungsstränge denn so schnell "verbündelt"? Ist es nicht eher so, dass wir bei unterschiedlichen Handlungssträngen teilweise sehr lange warten müssen (etwa bei Georgieboy, aber auch bei Erikson oder JVJ), bis sie sich wirklich berühren? Und tun sie das in "Acacia" etwa nicht? (Falls dem so ist, musst du einen Fehldruck erwischt haben ...) Es stimmt, die einzelnen Kapitel (=Szenen) sind - etwa verglichen mit denen des "Lieds" - kurz, insofern kann ich mir - je nach Leserhythmus - schon vorstellen, dass der von dir beschriebene Effekt auftritt. Ich habe "Acacia" nolens volens extrem schnell gelesen, da hat es mich überhaupt nicht gestört. Und ich fand auch die Szenenbeschreibungen nicht sooo schlecht - bymmv ... :nixweiss:


    Zitat

    Original von boosterpacks
    Wer temporeiche Aktionen liebt sollte die Finger von dem Buch lassen. Er wird sich gräßlilch langweilen. Wer Welten liebt liebt und Vergnügen aus Sprache und gekonnten Szenen bis runter zu einzelnen Formulierungen ziehen kann, findet ein wunderbares Buch.
    Boosterpack


    Deinen ersten Satz unterschreibe ich ... fast. Es gibt schon gelungene Action-Sequenzen, aber sie nehmen nicht den größten Raum ein und bilden auch nicht das Herz von "Acacia". Und auch den zweiten Satz würde ich unterschreiben - und noch einen draufsetzen. Denn wie Durham mit seinem (in diesem ersten Band nur angedeuteten) Weltentwurf und dessen mythologischem Überbau den Großteil seiner "Konkurrenten" in die Tasche steckt, finde ich schon verdammt beeindruckend. Und mir fällt auf Anhieb kein anderer Fantasyroman ein, der ein ähnliches Gefühl von Geschichte (aka Historie) vermittelt wie "Acacia".


    Ich würde nie bestreiten, dass das Buch nicht auch Schwächen hätte, und ich kann mir gut vorstellen, dass der distanzierte Erzählstil dem einen oder der anderen nicht gefällt. Aber ich habe auf der Basis dieses Buches (das - und das sollte man trotzdem nicht vergessen - ein Schritt in Neuland für den Autor war) die allergrößten Hoffnungen, dass die Acacia-Trilogie - wenn sie denn in zwei, drei Jahren beendet sein wird - zu den wirklich großen Werken der Fantasy zu zählen sein wird.


    Warten wir's ab. :D


    Grüße
    Gerd (der jetzt seine Freizeit mehr oder weniger verbraucht hat und sich wieder verziehen wird ...)

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

    Einmal editiert, zuletzt von gero ()

  • Da ich auf Acacia warte wie auf kaum ein anderes Buch, habe ich mir mal erlaubt das Ding hier auszuschneiden.
    Das macht die Trennung leichter, da ich später einzelne Postings zusammenfügen müßte.


    Und ja, sobald ich es in den Händen und gelesen habe, kann ich mir gut vorstellen darüber zu diskutieren.
    (Auch wenn ich bisher von den englischen Rezensionen ausgehen muss....)

  • Zitat

    Original von gero
    ... Und mir fällt auf Anhieb kein anderer Fantasyroman ein, der ein ähnliches Gefühl von Geschichte (aka Historie) vermittelt wie "Acacia".
    ...


    Das ist witzig. Genau das Gleiche (mit fast den gleichen Worten) sagte ich gestern zu meinem Elfen - allerdings über den Herrn der Ringe. ;)


    Ansonsten steht Acacia auf meiner Liste, ich warte allerdings auf die deutsche Ausgabe...

  • Zitat

    Original von elora
    Das ist witzig. Genau das Gleiche (mit fast den gleichen Worten) sagte ich gestern zu meinem Elfen - allerdings über den Herrn der Ringe. ;)


    Tolkiens Mischung von schönem Weltentwurf, passender Erzählweise und Quellenfiktion (die einem manchmal für Augenblicke fast die Möglichkeit gibt, "Gut, vielleicht war es nicht ganz so... aber etwas Wahres ist doch irgendwo dahinter? Bitte?" zu denken) gibt einem wirklich so ein Gefühl.


    "Acacia" ist bestellt, aber es dauert wohl noch eine Weile, bis es da sein wird, dazu kann ich also noch nichts sagen.

  • Wenn ich das so lese, bin ich mir fast sicher, dass ich mal wieder ein Buch bestellen sollte.


    Insofern würde mich die Antwort auf Wulgarus Frage auch interessieren. :)


    Edit: Beim Amazon entdeckt - »Shakespeare hätte diesen Roman geliebt.«
    Das ist ja mal ein neuer Spruch für einen Klappentext, mal ohne Tolkien! :D

  • @ Gero


    So weit scheinen wir gar nicht auseinander zu liegen. Das mit dem bitteren Ende war sanfte Ironie. Den Nachfolgeband werde ich wohl auch lesen.
    Und dass man sich bei einem solchen Buch aus dem Fenster lehnt, ist verständlich.
    Was Rothfuss angeht, war das Freude pur. Meine Kritik an Rothfuß beruhte auf zwei Punkten. Da waren handwerkliche Schnitzer drin, die mich aber kaum gestört haben, und das Buch erschien mir noch nicht fertig. Es macht wenig Sinn eine Figur differenziert anzulegen und dann Klischeefigur enden zu lassen.


    Keine Angst, ich bin noch bei Acacia. Was mir stellenweise die Laune verdirbt sind Schwächen, die man bei anderen für gut befundenen Autoren aus der Unterhaltungsliteratur nicht oder kaum findet (Crighton, Clavell und wie sie alle heißen). Es scheint wohl manchmal was dran zu sein an den Qualitätsmängeln in unserem Lieblingsgenre.


    Handwerklich gut mit innovativen Plots sind sowohl Martin (der es einem ja fast unter die Nase reibt) und auch Erikson, und beide arbeiten auch mit gebündelten Handlungssträngen (immer mehrere wichtige Personen gleichzeitig in einem Strang).


    Rothfuss ist Ich-Erzähler. Dadurch geht er dieser Schwierigkeit aus dem Weg.


    Da ich Welten liebe und gern mit Sprache spiele, stört mich das Zerfallen der Handlung in Episoden überhaupt nicht. Es ist einfach suboptimal.
    Was mich nervt - und das ist der eine Punkt, der dem Autor die fünfte Rakete gekostet hat - , ist die Schäche in der Szenenbeschreibung. Da sollte er mal bei R. Cowper oder der alten Dame LeGuin schauen, wie man das machen kann.


    Also: Ein interessantes Buch, über das es sich lohnt zu diskutieren. Und dafür muss man es vorher lesen.


    Noch so ganz nebenbei. Ich habe das Buch, wenn ich mich recht erinnere auf deine Empfehlung hin gekauft.
    Danke Gerd


    Booster (hoffentlich Appetit machend)

  • Zitat

    Original von boosterpacks
    Also: Ein interessantes Buch, über das es sich lohnt zu diskutieren. Und dafür muss man es vorher lesen.


    Natürlich, und deshalb kann ich auch noch nichts zu deinen einzelnen Punkten sagen, aber eine generelle Frage habe ich dennoch: Was ist wirklich "handwerkliche Schwäche" und was ist persönlicher Geschmack? Du scheinst z.B. Episodenhaftigkeit oder eine fehlende personelle Verknüpfung verschiedener Handlungsstränge als "handwerkliche Schwäche" zu sehen - aber ist so etwas nicht auch sehr Geschmackssache? Ein "unbequemer" Erzählstil muss ja nun noch nicht auf mangelndes technisches Können des Autors hinweisen.

  • Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.
    Wenn Beschreibungen langweilen, dann ist etwas falsch. In diesem Fall ist es einfach.
    Wenn ein Roman von vorn herein als eine Aneinanderreihung von Episoden angelegt ist, und dieses Konzept durchgehalten wird, dann ist es Geschmacksache, ob man es mag oder nicht (z.B. Decameron).
    Wenn sich der Eindruck aufdrängt, dass ein Zerfallen in Episoden nicht beabsichtigt ist, weil dazwischen immer wieder lange Passagen auftauchen und einige Episoden vielleicht nicht richtig abgetrennt sind, dann sind es für mich Negativpunkte, weil ein Autor damit umgehen können müsste.
    Bei diesem Autor habe ich den Eindruzck - und da kann ich mich täuschen - dass die Auflösung des Plots in Episoden nur deshalb geschieht, weil er es
    entweder nicht bemerkt hat
    es für nicht so schlimm hielt
    er eine bessere Lösung nicht sah
    etc.


    Da muss jeder seine eigene Deutung finden. Ich fand es für mich wie gesagt nicht so schlimm. Das mit der Beschreibung war ärger.


    Aber in jedem Fall ist auch die Einteilung, was zum Handwerk gehört und was nicht in manchen Fällen Geschmacksache, und ich will mich hier ganz bestimmt nicht als Oberschiedsrichter aufspielen. Das kann man durchaus auch anders sehen.


    Booster

  • Zitat

    Original von Wulgaru
    @ gero
    Apropos deutsche Ausgabe (kommt ja schon im Januar)
    Kannst du objektiv sagen ob die Übersetzung gelungen ist?


    Da ich die Übersetzung selbst noch nicht gesehen habe, kann ich dazu auch (noch) nichts sagen. :nixweiss:


    Ich hoffe aber, dass ich das Buch irgendwann im Laufe der nächsten Woche in den Händen halten werde - und dann werde ich natürlich auch reinschauen. :D


    Allerdings: Es ist in Sachen Übersetzung schwierig, wirklich "objektive" Aussagen zu machen. Gewiss gibt es echte Fehler (wenn Wörter wirklich falsch übersetzt werden oder der Sinn eines Satzes nicht erkannt und dadurch verfälscht wird), aber generell heißt übersetzen interpretieren - und da können sich die Geister schnell scheiden.


    Mich stören in manchen Übersetzungen Dinge, an denen andere Leute sich überhaupt nicht stören (bzw. die sie nicht einmal bemerken) und umgekehrt. Von daher kann ich nur eines sagen: Jedes (einigermaßen gut geschriebene) Buch hat eine bestimmte Atmosphäre, jeder Autor eine "Erzählstimme" (die von Buch zu Buch variieren oder tendentiell immer ähnlich sein kann) - wenn ich ein Buch übersetze, versuche ich, die Atmosphäre so wiederzugeben, wie ich sie im Original empfinde, und die Erzählstimme so gut es geht "rüberzubringen" (von gewissen sprachspezifischen Eigenheiten mal abgesehen).


    "Acacia" besitzt Atmosphäre, und DAD hat eine recht ausgeprägte Erzählstimme* - inwieweit die Übersetzung das mMm rübergebracht hat, das werde ich hier schon mitteilen. (Aber bitte immer bedenken: Das Ganze ist letztlich subjektiv, und insofern tue ich mich auch schwer, hier sozusagen vorab bestimmte Erwartungshaltungen zu schüren oder zu enttäuschen. Und es sind schon Bücher gut angekommen, deren Übersetzung ich persönlich für einigermaßen daneben halte ... :nixweiss: )


    Grüße
    Gerd


    * - zumindest klingt die Erzählstimme in Durhams (von mir bisher nur angelesenem) "Pride of Carthage" sehr ähnlich


    edit: na, was wohl? *seufz*

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

    Einmal editiert, zuletzt von gero ()

  • @ herb:


    Lass mir noch ein paar Tage, ja? Ich dürfte eigentlich gar nicht hier sein ...


    :flucht:


    Zur Not - wenn ich es denn wieder mal vergessen sollte - erinnere mich in ein, zwei Wochen einfach nochmal dran, okay? Dann werde ich auch endlich mal wieder was im New-Writings-Thread posten können ...


    Grüße
    Gerd

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Zitat

    Original von herb
    Ich bräuchte noch einen kleinen Schubser in die eine oder andere Richtung (also: kaufen oder nicht).


    Damit Gerd was arbeiten kann 8-) , springe ich ihm mal in die Bresche und sage: Kaufen.


    Meine Rezension (der US-Ausgabe) findet sich hier:
    http://oliblog.blogg.de/eintrag.php?id=1547



    Im übrigen, da dies mein erster Beitrag hier ist, winke ich einmal fröhlich in die Runde. :)

  • Na, dann erstmal herzlich willkommen Oliver!


    Von Deinem Blog habe ich doch schon mal zitiert, oder?


    Ah jetzt ja:


    Zitat

    Nachdem sich das mit dem letzten Jonathan Carroll-Roman ewig (30 Seiten in 40 Tagen - alarmierend!) hinzog, habe ich jetzt mit R. Scott Bakkers "The Darkness that comes before - The Prince of Nothing Book 1" angefangen, ein großes, mit viel Lob überschüttetes Fantasy-Epos um Kriege und Kreuzzüge in einer wohl düsteren Welt.


    Den Tipp habe ich von einem der großen Weisen der deutschen Fantasy-Szene, Gerd Rottenecker, der sich vermutlich selbst lieber als Saruman, denn als Gandalf sieht, auch wenn er einer der wenigen in Deutschland ist, der immerhin ein Mandat im Rat von Elrond hat.


    :D


    Also dann nochmal, herzlich Willkommen auf dem Chaos-Forum. :D

  • Zitat

    Original von Oliver
    Damit Gerd was arbeiten kann 8-) , springe ich ihm mal in die Bresche und sage: Kaufen.


    Ich bin dieser Empfehlung jetzt auch nachgegangen - die Neugier triumphiert wieder einmal über die Sparsamkeit. :floet: Aber nach all den überwiegend positiven Stimmen denke ich, dass es eine Investition ist, die sich lohnen wird und ein gutes Buch, um das neue Jahr einzuleiten! :yes:


    (Übrigens: Herzlich Willkommen!)

    Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.


    Hermann Hesse

  • Hi ho Oliver,


    ja, hm, eigentlich hätte ich es ja auf einen Hinweis zu Pride of Carthage abgesehen, weil Acacia ist schon gekauft...


    Macht aber auch nix, weil nu hab ich noch einen Link mehr zum abgrasen :D


    Gruss,
    herb