• Jol : Ein paar von den Sachen in deinem Post solltest du vielleicht als Spoiler markieren, es haben ja noch nicht alle die Serie gelesen!


    Keiler : Mit "Gärten des Mondes" hatte ich in der ersten Hälfte etwas meine Probleme, besonders auch, weil Erikson da sprachlich noch nicht in Höchstform ist, aber spätestens im letzten Drittel wird es dann richtig gut. Es lohnt sich, bei etwaigen Unlustgefühlen gegen Anfang trotzdem durchzuhalten. ;)

  • Hallo Jol!


    Ich fürchte, dass dir bisher niemand eine Zusammenfassung gegeben hat, wird sich nicht wirklich ändern. Wir haben hier zwar einige Eriksonbegeisterte, aber das ist doch eine sehr schwierige Aufgabe. Dazu müsste man nämlich kurz gesagt selbst noch einmal die beiden Kapitel durchlesen und für dich zusamenfassen, weil man nämlich in der Regel keine Ahnung mehr hat, was in welchem Kapitel genau steht. Würde ich jetzt also eine Zusammenfassung probieren, würde ich wahrscheinlich lauter Sachen verraten, die du noch gar nicht wissen kannst und dafür andere aus den beiden Kapiteln weglassen.
    Ich fürchte also es hilft nur selber lesen :D. Und um die Warnung zu vervollständigen: Erikson ist grundverschieden von GRRM. Im Gegensatz zum Lied von Eis und Feuer verläuft die Geschichte hier nicht zwingend linear. Außerdem werden Personen, Völker usw nicht schön brav "vorgestellt", sondern man lernt sie einfach kennen. Das kann sehr gewöhnungsbedürftig sein. Mach dir also keine Sorgen, wenn du zu Beginn nicht alles (und manchmal sogar nur recht wenig) verstehst: Es ist eine sehr komplizierte Geschichte, bei der manche Fragen erst in viel später folgenden Bänden beantwortet werden. Dafür kann ich aber auch der Aussage von Wulfila zustimmen, dass Erikson stilistisch dazulernt und man mit der Zeit seine Charaktere immer mehr zu schätzen lernt.
    Meine Vorstellung ist immer, dass man bei Erikson wirklich in eine Geschichte hineingeworfen wird. In dem Fall versteht man in einer fremden Welt ja auch nicht alles auf Anhieb, sondern muss es sich mühsam erarbeiten. So ist es auch mit dem Spiel der Götter. Aber es lohnt sich :D.



    Gruß,


    :pirate2:, eine lange, leider nicht ganz zur Frage passende Antwort gebend



    PS: Konkrete Fragen kannst du hier natürlich gerne stellen, dann aber bitte immer mit Spoilereinstellung.

  • Zitat

    Original von Jol


    Das stimmt im Großen und Ganzen eigentlich:


    Genauere Hintergründe und Motivationen erfährt man dann eigentlich erst im Laufe der Geschichte....was meiner Meinung auch die Faszination der Reihe ausmacht:
    Man bekommt nicht alles auf dem Silbertablett geliefert, sondern lernt erst mit der Zeit die Welt und ihre Geschichte kennen, dann taucht hier und da mal ein Hinweis auf..und später findet man dann ein weitere Puzzlestück, wodurch dann zwei ältere Stücke erst richtig Sinn ergeben ;)


    Ansonsten solltest du das Buch vielleicht wirklich lieber am Stück lesen, ich weiß nicht, ob man richtig mitkommt, wenn man nur ab und an mal ein Kapitel liest

    Sometimes it seems like there isn't enough time in the day to not do all the things that need not doing
    Garfield (19.07.10)

  • Vielen, vielen Dank fuer die Erklaerung. Das war wirklich hilfreich.


    Erstens kommt mir nun einiges wieder in Erinnerung, und zweitens verstehe ich nun auch mehr die Zusammenhaenge (z.B. dass

    ).


    Also, ich lese dann mal weiter :).

  • Ich hätte einmal folgende Frage zu SdG:
    Was kann man sich unter "fliegenden Festungen" vorstellen?
    So etwas wie Luftschiffe oder soll man das wörtlich nehmen?

    „Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.“ Sören Kierkegaard

  • Sie sind kein zentraler Handlungsbestandteil, sind aber voll in die Handlung integriert. Nach dem ersten Band, in dem sie nur eine kleine Rolle spielte, macht sie erst einmal eine Pause, um dann im deutschen Band 4 und speziell 5 wieder eine Nebenrolle einzunehmen. Und dann gibt es da noch die Bonehunters, den englischen Band, der gerade in die Übersetzung geht, in denen ihre Rolle etwas ausgebaut wird.


    Aber insgesamt ist es zumindest bisher definitiv nicht der Schwerpunkt. Es ist aber ein gutes Beispiel dafür, dass man bei der Reihe nichts als gegeben betrachten sollte, was in "normalen" Fantasywelten mit Elfen, Zwergen usw an der Tagesordnung ist.



    Gruß,


    :pirate2:, auf Anfang Mai wartend

  • Also ich weiß nicht, ich bin bei dem Comic noch immer sehr skeptisch..


    Und von den Skizzen her würde lediglich Sorry so halbwegs meiner Vorstellung entsprechen...und selbst da sieht das Gesicht noch ziemlich merkwürdig aus :nixweiss:

    Sometimes it seems like there isn't enough time in the day to not do all the things that need not doing
    Garfield (19.07.10)

  • Ich find sie ganz ok... Meine Vorstellungen vom Aussehen der Charaktere ist eh so abstrakt, dass ich nicht glaube, dass irgendwer die treffen kann. Auch ich nicht, wenn ich sie beschreiben sollte :D. Bloß bin ich halt nicht so ein richtiger Comic-Liebhaber, wenn man von Calvin&Hobbes mal absieht...


    Was mir allerdings bei Sorry auffällt: Wieso hat sie das Schwert in der Rechten, wo sie doch dort auch die Scheide hängen hat?



    Gruß,


    :pirate2:, über einen gewissen Amazon-Kauf nachdenkend

  • Das hatte ich mich auch schon gefragt..


    Ist Topper eigentlich irgendwie mit den Tiste Andii verwandt? Der sieht so elvish aus..

    Sometimes it seems like there isn't enough time in the day to not do all the things that need not doing
    Garfield (19.07.10)

  • Whiskeyjack sieht mehr nach Lumberjack aus.
    Wie Sorry das Schwert gezogen hat, würde ich auch gerne wissen.
    Was macht Tattersail da nur?
    Und wer ist nochmal Topper?


    Nee, nicht für mich diese Vercomicung.

  • Normalerweise schon. :D


    Hm. Ich bin von diesen Versuchen eigentlich immer weniger angetan. Whiskeyjack/Elster ging ja gerade noch - okay, irgendwelche Zugeständnisse an den Publikumsgeschmack muss man eben machen -, aber Topper wirkt wie ein 08/15-(Dunkel)-Elf, Sorry gibt Rotkäppchen mit dem Schwe-herte (und dann dieser trotzig-kindliche Gesichtsausdruck mit Lolita-Augenaufschlag ... autsch), und Tattersail ist mMn indiskutabel.


    Je nu ...


    Grüße
    Gerd

    She struggled ever closer, her breath sleeting out in crackling plumes that sank down in sparkling ice crystals. It reminded her of her youth, the nights out on the tundra, when the first snows came, when clouds shivered and shed their diamond skins and the world grew so still, so breathless and perfect, that she felt that time itself was but moments from freezing solid – to hold her for ever in that place, hold her youth, hold tight her dreams and ambitions, her memories of the faces she loved – her mother, her father, her kin, her lovers. No one would grow old, no one would die and fall away from the path, and the path itself, why, it would never end.

  • Oh du Schande... Whiskeyjack ist so sehr Standard-Fantasy-Krieger, daß man wahrscheinlich jeden Namen drüberschreiben könnte (hat er deshalb noch keine Überschrift? ;)). Topper wirkt irgendwie so, als ob er das Ergebnis einer heißen Liebesnacht zwischen einer häßlichen Elbin und Peyrolles aus der 97er "Le Bossu"-Verfilmung ist (na gut, ich erinnere mich gerade nicht, ob über seinen familiären Hintergrund je was gesagt wird, vielleicht paßt es ja... :D), Sorry ist eine klassische Gothic Lolita, die sich irgendwie in die LARP-Szene verirrt hat, und Tattersail... Tattersail ist offensichtlich die Illustration zu einer Tolkien-Fanfiction mit dem Titel "Der Tag, als Rosie Cotton richtig böse wurde". *nick*

  • Zitat

    Original von Wulfila
    und Tattersail... Tattersail ist offensichtlich die Illustration zu einer Tolkien-Fanfiction mit dem Titel "Der Tag, als Rosie Cotton richtig böse wurde". *nick*


    :lachtot:


    Paßt aber gut...


    :D

  • Ja, Topper ist halb-Tiste Andii.


    Ansonsten finde ich auch, dass die Zeichnungen nicht wirklich treffen. Ich meine es sind nette Zeichnungen, aber nicht treffend imo. Zudem ist vor allem das Outfit der Leute zu 0815.