Beiträge von Weg

    Mal ganz im Ernst - wieso ist das eigentlich so nervig, wenn man sowas anspricht? Wieso muss man sofort zurückschießen (man könnte sich ja auch denken: ach ja, mich hätte es nicht gestört, aber wenn man auf diese Weise Unbehagen vermeiden kann, warum sollte man dann drauf beharren)? Das ist mir echt ein Rätsel.


    Eigentlich habe ich ja echt keinen Bock mehr auf diese Mistkommentare die aus Nichts ein solches Drama machen, aber das hier ist ehrlich gesagt ein Satz, der mich richtig schön ankotzt und der zeigt, was mich schon seit langem in diesem Forum immer stärker zu stören beginnt und mich überlegen lässt, ob ich überhaupt noch hier sein will.
    Ja, es gibt viel Sexismus auf der Welt und natürlich darf man das anprangern. Aber nun darf ich mir als Gegenstimme, die den Kommentar des Moderators zwar nicht gut, aber nicht nennenswert fand, meine Reaktion nur noch denken, damit Lager A zufrieden seine Meinung kundtun kann und bloß niemand was anderes sagt, wenn er/sie es nicht einer solch zumeist übertrieben heftigen Reaktion würdig findet? Wieso muss denn eine Gegenreaktion folgen, wenn ich sage "ach ja, mich stört's jetzt nicht so, aber ich verstehe, dass du das anders siehst"? Wenn man auf diese Weise eine offenbar eh unerwünschte Streitdiskussion vermeiden kann, warum dann darauf beharren jeden von allem überzeugen zu wollen? Hm? Macht es vielleicht irgendwo "klick"? geht es am Ende womöglich darum, wer hier das letzte Wort sagen darf? :idee2:
    Die oben benannte Option, gilt immer in beide Richtungen. Aber inzwischen läuft es in diesem Forum eher so, dass Lager B (sofern man das der Erklärung halber mal so grob einteilen darf), einfach irgendwann den Mund hält oder erst gar nicht mehr mitmacht (so wie ich z.B.), weil es am Ende sowieso darauf hinausläuft, dass bestimmte Personen das letzte Wort haben müssen, wenn es keinen Streit geben soll.


    Dass aus so einem Nebensatz eine epische Diskussion erwächst, während es eigentlich um eine Preisverleihung im Gesamten geht, das nervt abgrundtief. Es kann kein unschuldiges Witzchen mehr gemacht werden, wenn man nicht intensiv über seine möglichen Bedeutungsformen nachgedacht hat, keine nicht-Zustimmung ohne das gleich belehrende Gegenreaktionen aus einem ganz bestimmten Lager kommen. Diese Gegenreaktionen sind dabei leider oft dermaßen unfreundlich und matter-of-factly formuliert (und ich kriege zum Glück schon nur die Hälfte mit!), dass es gar nicht anders laufen kann, als dass auch darauf Gegenreaktionen kommen. Höflichkeit in der Formulierung und ein in Betrachtziehen, dass andere nicht auf dem selben Empfindlichkeitslevel sind wie man selbst wären für mich die Zauberworte. Man muss nicht pausenlos versuchen andere vom eigenen Standpunkt zu überzeugen. Man kann feministische Standpunkte vertreten auch ohne sich über alles aufzuregen, ohne jeden in die Mangel zu nehmen der noch nicht soweit ist und vielleicht noch 1-2 Jahre braucht um sich ein größeres Bild zu verschaffen. Diese beinahe aufdringliche Verhalten möglichst sofort alles zu ändern, führt in meinen Augen nur dazu, dass insbesondere Männer sich angegriffen fühlen (wen wundert's) und auf Abwehr schalten und Frauen wie mir wird es langsam peinlich Feministin genannt zu werden. Veränderungen brauchen Zeit. Man kann auf Missstände hinweisen, das ist ok und natürlich nötig. Aber man muss nicht jede Begebenheit auf die Goldwaage legen und auf Teufel komm raus versuchen jetzt sofort jemanden dazu zu kriegen "ja, liebe/r xy, du hast recht liebe/r xy, ich bin so blind, liebe/r xy". Man könnte auch mal mit einem humorvollen Tonfall darauf hinweisen, dass etwas nicht gefallen hat, statt gleich die oh-mein-Gott-ein-Drama!-Signalleuchte zu schwingen und die Strafbank aufzustellen.
    Aber hey, wozu das große Ganze betrachten, wenn man auf ein absolutes Wissen pochen kann, nicht? Ohne Provokation keine Veränderung oder so …
    Die betroffene Mia (Nachname weiß ich gerade nicht) würde sich bestimmt den Arsch abfreuen, wenn sie sehen würde, dass sie hier zum Zentrum einer solchen Diskussion gemacht wurde. Wegen einem blöden Witz eines Moderators, über den man im Normalfall mit Augenrollen sagen würde "total witzig diese Altherrenphantasien … gähn." Wobei die Bezeichnung "Altherrenphantasie" genauso sexistisch zu betrachten wäre.


    Nur so aus Interesse. Da die laut klagenden Stimmen doch offenbar alle vor Ort anwesend waren, ist mal einer zu den Herren Moderatoren hin und hat DENEN gesagt, dass das Gesagte sexistisch und unangebracht war?
    :whoop:

    Noch nie von gehört, 20 Teile sind mir zuviel, wechselnde Autoren mag ich in einer Reihe nicht und rezensiert wird das, worauf wir Lust haben, da gibt es halt kein "das muss aus Grund xy rezensiert werden". ;)
    Du darfst dich aber gerne selbst an einer Rezi versuchen, wenn du möchtest, vielleicht tauchen dann ja noch neue Interessierte auf. :nixweiss:

    Und wieder ist das Leben schön! :D


    Nächstes Jahr feiere ich mein 10-jähriges Jubiläum als Freiberuflerin und hatte überlegt, mir zu diesem Anlass doch mal wieder eine neue Homepage zuzulegen. Die aktuelle ist schon wieder nicht mehr ganz zeitgemäß, vor allem was die technischen Fortschritte angeht. Seit einer Weile nagte deswegen in meinem Hinterkopf die Frage, was, wann und wie überhaupt? Tja, und dann stolpere ich heute mittag völlig ungeplant über meine zukünftige Traumseite. Ein bisschen reifen muss es noch, aber hurra! Vorerst bin ich glücklich einen Plan zu haben (an dessen Umsetzung ich mich mache, sobald mein Schreibtisch es gestattet – aber bis 2015 ist es ja zum Glück noch etwas hin … :floet: ).

    Wir haben neue Nachbarn und ich fühle mich ein bisschen wie Sheldon Cooper ("Das Grauen!").
    Persönlich getroffen haben ich die beiden noch nicht, aber sie machen sich auch im Vorfeld schon unbeliebt. Erst haben sie unsere Küchenhandtücher im Waschkeller von der Leine genommen um ihre Waschmaschine damit zu transportieren (scharfe Kanten nehme ich an) und sie dann verdreckt und teilweise kaputt wieder auf die Leine zu werfen. Aber ich dachte mir "ruhig Blut, es sind ja nur ein paar olle Handtücher" auch wenn die Aktion an sich etwas unverschämt ist. Neben anderen Kleinigkeiten die sie in den Tagen während des Einzugs angestellt haben ist aber vor allem eines ein möglicherweise dauerhaftes Problem: der Mann schnarrcht. Und zwar so laut, dass ich es klar und deutlich in meinem Schlafzimmer höre, als läge er bei offenen Türen im Raum nebenan. Ohne Witz, ich dachte erst irgendjemand hat die Heckenscheere mit Dieselmotor in Betrieb genommen, bis mir klar wurde, dass es Schnarrchen war.
    Wenn mich das jetzt jede Nacht erwartet, werde ich in Zukunft nur noch mit Ohrstöpseln ins Bett gehen können oder umziehen müssen. :nooo: