Beiträge von Lilithan

    Nala und Moya: Es wird handgesiedete Seife. :D Normalerweise nutze ich dafür eine gewöhnliche Natronlauge, um die Öle zu verseifen. Durch Zugabe von Zitronensäure zur Lauge reagiert das NaOH und bildet Natriumcitrat, einen natürlichen Entkalker. Nur bin ich mir ob der Menge leider nicht so sicher und zu wild Experimentieren möchte ich bei meinem Glück auch nicht, das geht selten gut (ist aber meist sehr lehrreich). :sing1:


    Oh, Eiskaffee mit Schuß würde ich jetzt auch nehmen!

    Rauchende Cocktails aus Tassen sind bestimmt auch toll. Ich setze mich mal dazu und versuche nebenher, meine Chemiekenntnisse zu reaktivieren, um herauszufinden, wie viel Zitronensäure ich für meine Natronhydroxidlauge brauche, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Lang ist's her ... (und ich habe festgestellt, dass kleinere Verätzungen zum Glück erstaunlich schnell heilen).

    Volle Zustimmung, leider hättest du da gar nichts machen können. Wenn das nur einer gewesen wäre, kann man durchaus schauen, dass man den abwimmelt, besonders selbst aggressiv und dominant zu wirken hat bei mir da schon häufig geholfen. Aber bei 6 Leuten kannst du nur den Kürzeren ziehen, die lassen sich in einer solchen Gruppe nicht beeindrucken, einschüchtern oder vertreiben, gerade wenn sie angeheitert sind ...
    :trost: Hoffentlich bleiben dir solche Begegnungen künftig erspart.

    Ich hänge dem Hype wieder mal ewig lang hinterher und habe mir jetzt mal "Hunger Games" (Die Tribute von Panem) von Suzanne Collins vorgenommen. Von Anfang an habe ich mich doch sehr gefragt, warum ein Hype um eine Geschichte entstanden ist, die schon ziemlich oft erzählt wurde und dachte, irgendwie hat Collins bestimmt doch was ganz Neues draus gemacht. Hm. Nö, hat sie nicht. Die "Hunger Games" erinnerten mich stark an bereits bekannte Bücher und Filme - "Battle Royal" von K. Takami, "Todesmarsch" von S. King, "Running Man" mit Arnie (der ja, glaube ich, auch auf einem Buch von King basiert). Vielleicht sind die aber auch alle zu alt und unbekannt für die Zielgruppe der "Hunger Games", sodass die Idee von Collins doch noch kreativ erscheint?
    Was man ihr auf jeden Fall lassen muss, ist dass sich das Buch unheimlich fix wegliest und durchaus spannend ist. Andererseits kenne ich das von dystopischen Romanen auch anders - bei Fahrenheit 451 und ähnlichen Klassikern empfand ich die Intensität der erschaffenen Welt so aufwühlend und bedrohlich, dass ich die Bücher doch häufiger weglegen musste. Die "Hunger Games" haben zwar interessante Ansätze, aber so manches Logikloch lässt die Dystopie doch zu konstruiert und unwahrscheinlich aussehen und viel Gewaltdarstellung allein macht das Buch jetzt auch nicht besonders eindringlich.


    Positiv fand ich aber auf jeden Fall die Helden Katniss und Peeta, vor allem weil sie keine typischen Geschlechterklischees bedienen - es ist das Mädchen, das überzeugend als Beschützerin und Kämpferin fungiert, während der männliche Charakter vor allem durch seine romantischen Gefühle, seine Hilfbereitschaft und seinen Charme hervorsticht.


    Den zweiten Band lese ich bestimmt noch, dem ersten gebe ich 3,5 von 5 singenden Vögeln.

    Von einer Freundin habe ich als ganz leichte Sommerlektüre zum Erholen vom Lernstress "The Sisterhood of the Traveling Pants" von Ann Brashares ausgeliehen bekommen. Ein wirklich schönes, herzerwärmendes Jugendbuch mit wunderbar authentischen Protagonistinnen, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen und wo man merkt, dass die Autorin nicht vergessen hat, wie das Teenieleben so war. Den Folgeband habe ich auch schon gelesen und er steht dem ersten Teil in nichts nach, jetzt habe ich aber auch erstmal wieder genug JuBu.


    Dann gab es noch - von ganz unten aus dem SUB gezogen - "Die Herrin der Täler" von Jennifer Roberson - gefühlt eine Mischung aus "Merida", "Romeo und Julia" und "Braveheart", es geht also um eine starke Heldin, eine dramatische Romanze und das Elend der Schotten (und immer wieder um gestohlene Kühe). War durchaus ganz nett, hat mich aber auch nicht so richtig gefesselt und bei so manch romantischem Geplänkel habe ich auch nur quergelesen ... Trotzdem würde ich Frau Roberson doch noch eine Chance geben, aber diesmal dann eher mit einem ihrer Fantasy-Romane.

    Von mir auch gute Genesung an die Geplagten!
    Und so schön stabile Krücken lassen sich doch sicher auch gut als Schlagwerkzeuge benutzen, falls die hölllischen Untertanen mal wieder nicht spuren. Alles hat seine Vor- und Nachteile. ;)

    Ich würde gern, aber im Oktober sind ja meine Examensklausuren, das wird wohl nix. Ein Winterforentreffen mit Lesesesseln vor dem Kamin hätte besser gepasst - aber nächstes Jahr vielleicht wieder!

    In einer anderen Zeitzone ist heute bestimmt noch gestern, sodass ich nicht zu spät bin. :D Daher: Alles Liebe zum Geburtstag, Böhnchen! Ich hoffe, du hast ein erfolgreiches, kreatives, büchergesegnetes neues Lebensjahr mit braven Katzen und viel Freude!
     :fw2::geb::fw2:


    Und nachträglich alles Gute an Peg, Libri und alle, die ich verpasst habe.

    Ich fand "Die verlorenen Königreiche" damals wirklich prima und unheimlich spannend bis kurz vor Schluss (bei Tad Williams habe ich dagegen kein einziges Buch komplett durchlesen können). Besonders den Ökotouch und einige der Figuren mochte ich sehr gern, aber die Sache mit den Wiederholungen stimmt leider auch. Der letzte Band war aber tatsächlich ein Ausreißer nach unten - schade, mit einem ordentlichen Ende wäre das eine meiner Lieblingsreihen geworden.

    Ich hoffe auch, dass sich die Lage wieder entspannt und dass es für alle einigermaßen gut ausgeht. Eine Studienfreundin wurde auch vom Wasser eingeschlossen, als sie am Wochenende ihren Freund besucht hat, und muss jetzt ängstlich dort ausharren, weil sie nicht evakuiert wurde. Von mir aus hole ich gern alle Regenwolken nach Berlin, hier schadet das nicht so, hauptsache die Menschen müssen nicht schon wieder ein Jahrhunderthochwasser erleben, wo das Jahrhundert doch noch nicht allzu alt ist. :(