Beiträge von Colophonius

    Ich denke, das "Problem" ist: wenn man einmal für das Phänomen Whitewashing sensibilisiert wurde, kann man ihm kaum noch entgehen. Vielleicht wirkt es auch deshalb wie ein Modethema - weil es einfach ein übermächtiges und gerade auch im Bereich Film immer präsentes Thema ist (leider). Ich erinnere da auch nur an den unsäglichen "The Last Airbender"-Film oder, ganz frisch, einen neuen Moses (http://jezebel.com/optimist-ch…-moses-in-a-fe-1668355407). Was mich bei dieser Art Film immer besonders freut, ist das ganze Aufgerege über Authetizität und historische Akuratesse wenns eine Säulenform oder die Architektur im Hintergrund betrifft, aber Aufregen über Whitewashing? Da winken alle Weißen immer müde ab. ;)


    Das hat Herr Durham gerade auf Facebook gepostet. Acacia (?) im Kino – das wäre doch mal was!

    Oh, nach vielen Empfehlungsstimmen habe ich da jetzt auch reingeschaut. Wenn man vorher Castle geschaut hat, ist das schon ein Krimi-Kulturschock ;) 
    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, die erste Folge war ja schon mal sehr gut.

    Herzlich Willkommen zurück, liebe Pegasus. Glückwunsch zum Abschluß und zum Umzug, das klingt ja traumhaft! Und alles Gute weiterhin. :)


    Ich wollte auch einen Huch-Mich-gibts-noch-Post schreiben. Nachdem alles so langsam in geordnete Bahnen lief, waren die letzten Wochen bzw. der letzte Monat härter als jede Masterarbeit es je sein könnte. Meine Oma ist vor einigen Wochen über Nacht zum Pflegefall geworden und nun wohlbehütet und zuhause, im Kreis ihrer Familie ihren letzten Weg gegangen. Aber ich habe das Gefühl, dass etwas in mir und meiner Familie zerbrochen ist dabei – einen sterbenden Menschen zu begleiten ist körperlich und seelisch das wohl schwierigste und fordernste gewesen, was wir bisher bewältigen mussten.
    Nunja. Am Freitag nehmen wir nun Abschied, und ab nächste Woche möchte ich mein Sozial- und Berufsleben mal wieder auf normale Bahnen lenken. Auch das Forumsleben. :)

    Sam, Achtung, der wilde Wein im Garten meiner Eltern hat auch mal als kleiner Sproß angefangen und hat am Ende (ohne Witz) die baufällige Garage zusammengehalten, an der er hochgerankt ist. Als die abgerissen werden sollte, musste zuerst der Wein weg – da ist der Teil von alleine eingestürzt. :D


    Und Danke euch. Leider hat sich der Zustand ein paar Stunden nach meinem zu überschwänglichen wieder sehr verschlechter, und es ist eine unerträgliche Situation geworden. Mit Krankheit könnte man noch umgehen, mit Psychoterror und Manipulation...weniger. Ich frage mich, wie das weitergehen soll ... aber das ist kein Thema für diesen Thread.


    Das Leben ist schön, da mich Käferl auf eine Autorin aufmerksam gemacht hat, die mir unendlich viel Freude bereitet: Elizabeth Bear! Mein erster Bücherkauf seit Monaten habe ich wegen ihr getätigt, "Range of Ghosts" hat mich sehr gefesselt und mir endlich eine Tür zurück zur Bücherwelt geöffnet. :)

    Das Leben ist schön, da ich das erste mal seit Wochen aufatmen kann. Wieder einmal ist meine Oma dem Sensenmann von der Schippe gesprungen, aber dieses mal war es so knapp...
    Das war wirklich eine für alle ziemlich furchtbare Zeit und verheißt natürlich nichts unbedingt Gutes für kommende Erkrankungen. Die Zeit des einfach-so-wegsteckens ist wirklich vorüber (dass das erst mit 87 eintritt ist ja schon eine große Gnade...).
    Aber im Moment bin ich einfach dankbar, dass wir alle von der Angst befreit sind, dass es jeden Moment zu Ende gehen könnte. Und mit dem Frühling und der Frühlingssonne kehrt auch ein bisschen Lebenswillen zurück. Ein Lichtblick. :)