Beiträge von Dawn

    Zitat

    Original von elora


    Hey, kannst Du mal die Musik unter dem Beton hervorholen?
    So kann sie doch keiner hören! 8o


     :D
    Was so ein Tippfehler alles anrichten kann :D
    *Musik unter dem Beton hervorhol*


    Heute ist es bei mir das Duo Eyedea & Abilities mit "Exhausted Love"
    Ich will jetzt endlich einen Plattenspieler :(

    Ich lese grade zum wiederholten male die Schatten-Triologie von Michael Cobley, da ich sehr große Erinnerungslücken hatte (Ich habe damals Band 1 und 2 gelesen, und dann mit viel Abstand Teil 3, wobei ich dann überhaupt gar nicht mehr durchgeblickt habe...)
    Heute ist mir dann bei Beginn des dritten Teils bewusst geworden wie außergewöhnlich und genial diese Triologie eigentlich ist. Cobley schafft es die ersten beiden Bände als einen völlig geschlossenen Zyklus erscheinen zu lassen, sodass man zu Beginn des dritten Bandes (Welcher ca. 250 Jahre nach den ersten zwei Bänden spielt) überhaupt nichts mehr versteht und zwanghaft den Zusammenhang sucht. Bis ca. zur Mitte des Buches findet man die Story dann sehr interessant, findet nur dass es keine stimmige Triologie ist. Sobald man aber einen gewissen Punkt erreicht hat kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, Cobley verwebt Band 3 plötzlich so gekonnt mit "Schattenkönige" und "Schattengötter" dass man laut applaudieren möchte. Für mich eine der wendungsreichsten und innovativsten Romanreihen auf Grundlage eines relativ normalen Fantasy-Settings (Blöd ausgedrückt, Ich weiss :P)

    Absztrakkt - Vielleicht eine Wahrheit


    Vielleicht ist egal wie viel Steine du wirfst/
    Die aus der Reihe tanzen sind vom System eh mit einkalkuliert/
    Wer du bist willst du nicht sein wenn du stirbst/
    Bleib im Schatten oder reit den Drachen/
    Wer die Wahrheit sagt hat ein Problem - /
    man wird ihn dabei ertappen/

    Hört sich interessant an, die Beschreibung lässt mich vermuten dass das Christentum auch etwas aufs Korn genommen wird. Ich werd mich mal umschauen



    *umschaut*

    Danke für deinen Kommentar ;)
    Ich fand dass diese Einschübe irgendwie zur Atmosphäre beitragen als ich sie eingebaut habe, aber wie du schon sagst: Das sieht wohl jeder anders. Kritik ist aber immer erwünscht ;)


    Soeben wurde mein Weltbild zerstört ;(
    Wer seelisch so belastbar ist dass er alle 10!! Teile davon anschaut der kann alles erreichen im Leben. Ich nicht.

    Also das als "Invasion" zu bezeichnen halt ich dann doch für etwas zu hoch gegriffen, immerhin sind nur wenige dieser Bücher wirklich bekannt. Woher der "Boom" kommt? Nunja da kann man nur vermuten, ich hole mal weit aus :D :
    2005 kam der Film "Constantine" mit Keanu Reeves in die Kinos (der relativ erfolgreich war, zeitgleich fing Heyne an die "Wächter"-Tetralogie in Deutschland zu veröffentlichen, ebenfalls mit Erfolg. Da Film und Bücher nun viele Gemeinsamkeiten mit den Fantasyromanen die das "Fallen Angel"-Thema aufgreifen haben, könnte man da eine Verbindung herstellen (oder man kanns eben lassen :D)

    Ich bin eben mal schnell in die Stadt gehuscht um mir bei Weltbild "Die Legende vom Eisernen Turm" komplett zu besorgen, danke für den Tipp nochmal an TeichDragon, bei dem Preis kann ich wohl nichts falsch gemacht haben

    Da ich das Phänomen selbst nicht wirklich kenne - mit einer Ausnahme - kann ich dir nur einen Tipp geben: Bei mir ist es oft so, dass wenn Musik (vor allem deutschsprachige Titel) im Hintergrund läuft, ich oft auf den Text des Liedes achte und dabei meine Augen über die Seiten bewege ohne den Inhalt zu erfassen. Hörst du Musik während dem Lesen? Vielleicht hilft es, mehr fällt mir jetzt auch nicht ein ?(

    Sagen wir mal so: Jein
    Es war wie gesagt nur ein winziger Plot, Ich hab dann einfach drauf los geschrieben, zufälligerweise lief dann dieses Lied. Also habe ich es eingebaut. Der Titel wurde dann eben geändert und die Textzeilen eingebunden. Meine Playlist ist eben manchmal unergründlich :D Aber die Handlung war nicht von einem Lied inspiriert so wie hier bzw der Versuch einen Liedtext umzusetzen

    *oder darauf dass ich starb


    müsste es heißen ;) Ansonsten gut geschrieben, Lied schön umgesetzt eigentlich, ist halt aber auch nicht gerade das was man "Das-Rad-neu-erfinden" nennt...Muss ja aber auch nicht ;)

    Diese Geschichte hab ich eben in ca. einer dreiviertel Stunde geschrieben, Ich hatte einen ungefähren Plot und habe dann einfach drauflosgeschrieben... Korrekturlesen oder sowas mache ich nun auch nicht, ich will schlafen :D Sagt einfach mal wie ihr es findet ;)


    Achja...kein Fantasy :O


    Auch das noch. Die Wallstreet stand förmlich unter Wasser, und Daivd sah sich gezwungen seinen Designerschirm einzuweihen (Den er gerade erst von seiner Freundin zu Geburtstag bekommen hatte).
    Nicht dass ihn dies sonderlich unglücklich stimmte, er würde ihn sowieso nicht lange benötigen. Nirgendwo in der ganzen Stadt war es einfacher ein Taxi zu bekommen als hier, man hatte sogar meistens eine große Auswahl an Fahrern und dazugehörigen Fahrzeugen, was besonders sein bester Freund – sofern man von Freundschaft reden konnte, Geschäftspartner wäre wohl der treffendere Ausdruck gewesen (Was er sich natürlich nie eingestehen würde) – Frank sehr zu schätzen wusstes.
    „Diese Nigger und diese nach-Curry-stinkenden-Inder mit ihren vermaledeiten Punkten auf der Stirn können doch kein Auto bedienen, geschweige denn verstehen wohin man möchte. Wenn die Nigger klug genug zum Scheissen sind dann fahren sie dich direkt in die Bronx, holen ihre abgefuckten Cracknigger-Kumpels und ziehen dir dein Scheiss-Portmonee ab. Die Inder dagegen machen immer auf ultranett und glotzen dich die ganze Zeit mit ihren braunen Kuhaugen an. Ganz ehrlich: Diese Punkte sind doch prima Zielscheiben für Scharfschützen, da fallen die Laserpointer die diese Pappnasen immer an ihre Gewehre schrauben gar nicht auf. Warum nieten die diese Leute nicht einfach um? Toleranz, Toleranz. Ich sag dir mal was im Vertrauen...“
    Ja so war Frank. Und David sagte natürlich immer „Ja, was denn?“, worauf Frank entgegnete: „Toleranz ist etwas für Schwächlinge, die es sich einfach nur nicht leisten können auf andere zu scheissen. Nun, ich für meinen Teil kann es mir leisten. Ich bin ein Mann, und ein Mann lässt sich nicht dazu herab andere zu akzeptieren weil er zu feige ist damit fertig zu werden wie sie reagieren könnten. Verstehst du?“
    Dave nickte dann immer pflichtbewusst und Frank war zufrieden. Nicht dass David widersprechen würde, er hatte mit der Zeit gelernt Franks Ansichten zu teilen...


    Er brauchte nicht einmal den Arm zu heben, schon versammelten sich „die Gelben“ - wie er und Frank sie gerne nannten – auf dem Bürgersteig, welcher durch den prasselnden Regen nun fast gänzlich unter Wasser stand. Wenn sein Anzug auch nur einen Spritzer abbekommen hätte, und wäre es wirklich nur ein einziger Tropfen kalten Wassers gewesen, so hätte er wohl auf der Stelle die Beherrschung verloren. Das tat er oft.
    Seine Frau trug immer die neusten Versace-Sonnenbrillen mit dem größtmöglichen Schutzfaktor. Nicht diese Pornobrillen die hier so viele trugen, nein, die passten nicht zu ihr. Schwarz mussten sie sein. Schwarz wie das Gesicht dass ihn nun angrinste. „Hey, wo soll ich sie hinbringen Mister?“ Er wandte sich auf der Stelle ab. Das nächste Taxi hatte verspiegelte Scheiben (Er musste sofort an die Sonnenbrille seiner Frau denken), daher klopfte er mit seiner Hand, welche in einem Lederhandschuh steckte gegen das Glas. „Echtes Leder Schätzchen, nicht dieser Unterschichten-Kunstleder-Scheiss“, wie er seiner Sekretärin oft erzählte während er seinen Kaffee schlürfte und dabei die Aktienkurse studierte (Zwei Stückchen Zucker, keine Milch). Seine Sekretärin befand sich dann meistens unter dem Schreibtisch.
    Naja, er redete sowieso zu allen Leuten herablassend. Die Scheibe wurde heruntergekurbelt: „Setzen sie sich Mister, wohin geht die Reise?“ Der Akzent war unverkennbar. „Warum spannt ihr euch keine Kuh vor eure Kutschen dass man gewarnt ist?“ Hatte er das gesagt oder gedacht? Machte es einen Unterschied? Nun war er am Ende der „Schlange“ angekommen, die ihm eigentlich größer vorgekommen war, und riskierte einen Blick in das letzte Auto.
    Darin saß ein gepflegt aussehender Mann mit einem Allerweltsgesicht, Nichtraucher, und starrte den Regen an der an den Hochhäusern herunterlief und dabei kleine Wasserfälle bildete, durch welche die dahinterliegenden Häuserfassaden verschwommen aussahen. Na endlich, es gibt doch noch normale Menschen hier. „Guten Tag. Park Avenue bitte, sie können mich an dem Haus mit dem riesigen Garten absetzen, sie werden schon sehen welches Ich meine“ Er lachte. Es klang in seinen eigenen Ohren etwas zu schrill und zu hoch um überzeugend zu sein, doch was sollte er sich darüber überhaupt Gedanken machen? Dieser Mann sollte froh sein dass er überhaupt bei ihm eingestiegen war, er hätte ja auch warten können.
    „Wie sie wünschen, steigen sie ein“ Der Rest war Routine: Er begab sich auf die Rückbank auf den Platz hinter dem Beifahrersitz, schloss die Tür hinter sich, warf dem Sicherheitsgurt einen verächtlichen Blick zu („Machen nur Falten in die Hemden“) und gab dem Fahrer zu verstehen dass es losgehen konnte. Der Fahrer warf ihm einen Blick durch den Rückspiegel zu und fragte mit seiner monotonen, rauhen Stimme: „Stört es sie wenn ich das Radio anmache?“ David war nicht gewillt in eine Konservation einzusteigen, daher gab er ihm nur mit den Händen ein Zeichen dass seine Einverständnis ausdrücken sollte. Kurz darauf ertönte Gitarrensound aus den Lautsprechern, was ihn nicht sonderlich störte, das Lied kannte er jedoch auch nicht – In seinen Kreisen war Musik eigentlich kaum ein Thema. „Jaja, Pearl Jam, sehr gute Band. Diese Nirvana-Anhänger preisen ihren Kurt Cobain ja immer in den Himmel, aber diese Jungs sind die wahren Könige des Grunge. 25 Minutes to go war nur einer von wenigen Hits“ Nun war diese Frage beantwortet.


    „Ich würde es sehr zu schätzen wissen wenn sie mich nicht in ein Gespräch verwickeln, ich habe momentan wichtige Dinge im Kopf. Danke“ Der Taxifahrer zuckte nur mit den Schultern. „Kein Problem. Mir ist es egal, es soll sich nur hinterher keiner beschweren dass ich es nicht versucht hätte“ Er lächelte.
    And in 25 minutes I'll be in hell. I got 24 minutes to go.
    David wandte sich ab und beobachtete die Regentropfen die an den Fensterscheiben des Taxis herunterliefen. Als Kind hatte er sich immer einen gesucht auf den er „gesetzt“ hatte, und wehe dieser kam nicht als Erster am anderen Ende der Scheibe an...Aber das war kindisch. Er fühlte sich selbst beschämt solch unreife Gedanken wieder emporsteigen zu lassen. Seine Kindheit war lange vorbei, er war jetzt ein respektabler Mann mit viel Geld und einflussreichen Freunden.
     And you know...Nobody asked me how I feel. I got 22 minutes to go.
    Er schüttelte seine Gedanken ab und bemerkte plötzlich dass ihm dieser Streckenabschnitt nicht sonderlich vertraut vorkam. „Äh, Mister? Ich fahre diese Strecke schon jahrelang mit dem Taxi nach Hause, Ich glaube sie fahren gerade falsch.Wenn es ihnen ums Geld geht....“ „Richtig,“, unterbrach der Fahrer ihn, „darum geht es. Zeit ist Geld. In der Stadt hat es einen Unfall gegeben, die Polizei steht dort an jeder Ecke, man kommt überhaupt nicht voran. Ich möchte nicht dass meine Fahrgäste länger warten müssen als nötig. Das ist doch in ihrem Sinne?“ Seine eisblauen Augen musterten ihn im Rückspiegel. War es Hohn was sich darin wiederspiegelte?
    I laugh in his face... And I spit in his eye. I got 18 minutes to go.
    „Nein, sicher nicht“, entgegnete er. „Fahren sie mich so schnell wie möglich nach Hause“. Er merkte dass er unmerklich zu zittern begann. Die Situation war ihm auf irgendeine Art und Weise unheimlich. Ihm war kalt.
    „Rauchen sie?“, fragte der Fahrer. Die Augen musterten ihn erneut, nahmen ihn gefangen. Ihm lag eine bissige Bemerkung auf der Zunge doch er erstickte fast daran. Er schüttelte den Kopf. „Nunja, ich hätte ihnen eine Zigarette angeboten. Um den Regen aus den Gliedern zu treiben, sie wissen schon. Das kleinste Kaminfeuer der Welt.“ Er entblößte eine Reihe weißer Zähne.
    And he's talkin' about burnin', but I'm so damned cold. I got 12 more minutes to go.
    David sagte lange Zeit nichts mehr.
    I've better watch my step, or else I'll break my leg. I got 6 more minutes to go. Yeah...with my feet on the trap and my head in the noose....I got 5 more minutes to go.


    Seine Gedanken kehrten allmählich wieder zu seinem Alltag zurück: Der Wallstreet. Wie wohl die Kurse stehen mochten? („Morgen ist etwas noch sicher, morgen ist es ein finanzielles Risiko. Merk dir das mein Junge“) Er wandte sein Gesicht von den Bergen (Berge? Wie weit waren sie wohl von der Innenstadt weg?) ab und wandte sich an den Fahrer.
    I can see the mountains. I see the sky. I got 3 more minutes to go.
    „Könnten sie bitte die Nachrichten anmachen? Ich würde gerne wissen wie meine Aktien stehen“
    And it's too damned pretty for a man to die. I got 2 more minutes to go.
    „Sicher doch. Der Kunde ist König.“
    I can hear the buzzards...hear the crows. I got 1 more minute to go.
    „Außerdem geht es ja ums Geld, nicht wahr?“ Diese Augen. Nun ertönte die Stimme des Nachrichtensprechers
    „...ist heute aus dem Gefängnis entkommen. Er hat nach aktuellen Angaben einen Taxifahrer brutal zusammengeschlagen und sich dessen Fahrzeug zu eigen gemacht, mit welchem er zuletzt in der Nähe der Wallstreet gesichtet wurde. Nach Angaben eines anderen Taxifahrers hatte er dort einen Fahrgast mitgenommen. Was der stadtbekannte Mörder, Entführer und Erpresser mit dieser Person vorhat ist zurzeit noch unklar, Profiler Anne Simons, die sich jahrelang mit diesem Mann und seinen Verbrechen beschäftigt hat, vermutet dass – falls es sich um einen Börsenmakler handelt, was zurzeit angenommen wird – er den Mann ausrauben und töten wird, da solche Leute normalerweise – Ich zitiere - „Nicht die Familie und Freunde haben, die ein Lösegeld zahlen würden“. Es geht weiter mit dem Wetter...“
    Der Fahrer drehte sich höhnisch grinsend zu David um und sang:
    "And now I`m swingin', and here I goooo.....

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