Beiträge von MichaelaMaria

    Hey Ihr Zwei :)


    DANKESCHÖN :)!!!


    Es werden auch die näxten Kapitel nicht unbedingt was für schwache Nerven sein ... ich überleg mir schon das hier lieber nicht einzustellen sondern per PN zu verschicken?
    Was meint ihr?


    LG ^^

    Hey DANKESCHÖN - mit so positiver Rückmeldung hätt ich garnicht gerechnet *freu* :)


    Weiter gez ^^


    ---------------------



    Ylena fuhr erschrocken zusammen als sich im hinteren Teil der Kammer plötzlich etwas bewegte.
    "Ist es schon so weit?", flüsterte eine weibliche Stimme schwach.
    Ylena wich zurück, bis sie mit dem Rücken zur Steinwand stand.
    "Ich komme gleich, Mutter ...", wisperte die Stimme erneut und verstummte wieder.
    Eine ganze Weile lehnte Ylenas wie erstarrt an der Wand. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen bis sich ihr Herz nach und nach beruhigte. Offenbar ging von dieser Frau keine Bedrohung aus, vermutlich war sie ebenso eine Gefangen wie sie selbst. Schritt für Schritt näherte sie sich der Ecke, in der die Frau am Boden lag. Mit Entsetzen erkannte Ylena, dass es sich um ein junges Mädchen handelte, kaum älter als sechzehn Sommer. Vollkommen nackt lag es auf einer dünnen Schicht Stroh. Ihr ganzer Körper war übersät von blauen Flecken, Kratzern und Schürfwunden. Verkrustetes Blut klebte zwischen ihren Beinen und an den Oberschenkeln. Hastig zog Ylena ihr Reitkleid aus und deckte das Mädchen damit zu. Sie kniete sich hin und strich ihr die strohblonden Haare aus dem Gesicht. Ihre Stirn fühlte sich brennend heiß an, sie hatte Fieber.
    "Wie heißt du denn Liebes?", fragte Ylena vorsichtig.
    Sie sah aus hellblauen Augen zu Ylena auf, schien sie jedoch nicht wahr zu nehmen. "Ich heiße Ildyko ... Mutter, das weißt du doch ...", murmelte sie mit nördlichem Akzent und blickte gehetzt durch den Raum als suche sie etwas.
    "Mach dir keine Sorgen Ildyko, es kommt alles wieder in Ordnung!", redete Ylena beruhigend auf das Mädchen ein, doch noch während sie sprach, wusste sie dass es eine Lüge war. Bei jedem von Ildykos Atemzügen konnte Ylena ein verhängnisvolles Rasseln hören, das ihr eine Schauer über den Rücken jagte.
    "Er hat gesagt, er tut mir nicht weh ... er hat es mir versprochen!", jammerte Ildyko im Fieberwahn. Tränen liefen über ihre Wangen.
    "Ist ja gut, niemand wird dir mehr weh tun", versuchte Ylena sie zu beruhigen während sich ihre Kehle vor Angst zusammenschnürte. Was war diesem Mädchen nur passiert?
    "Der Mann mit den Dämonen auf der Haut ... er hat gelogen ...", wimmerte sie.
    Darcapo. Eine unbändige Wut rollte wie eine Welle über Ylena hinweg.
    'Wie kann man ein junges Mädchen nur so zurichten ...', dachte sie angewidert. Unweigerlich fragte sie sich woher wohl das Blut zwischen Ildykos Beinen stammte. Doch diesen Gedanken verdrängte sie sofort wieder und redete sich ein, dass wohl ihre Monatsblutung eingesetzt hatte. Alles andere wäre zu abscheulich.


    Unvermittelt fiel Ildyko in einen unruhigen Schlaf. Sie wälzte sich von einer Seite zur anderen und murmelte zusammenhangslose Dinge vor sich hin. Ylena stand auf und begann die Wände der Kammer genauestens zu untersuchen. Solche Paläste waren normalerweise von einem ganzen Netzwerk von Geheimgängen durchzogen. Die Chance genau in diesem Verlies einen zu finden war zwar vernichtend gering, doch Ylena musste sich bewegen. Sie trug nur mehr das enge, weiße Unterkleid, das ihr bis zu den Knien reichte und langsam kroch ihr die Kälte in die Knochen. Außerdem brauchte sie eine Ablenkung um nicht vollends durch zu drehen. Sie tastete, klopfte und fühlte sich Stück für Stück durch den Raum. Und wurde fündig. Neben einer Unzahl von Spinnen, Würmen und Käfern, die sie aus ihrem Bau scheuchte, fand Ylena einen losen, scharfkantigen Stein, der sich aus der Mauer herausziehen lies. Zwar stellte sie enttäuscht fest, dass sich dahinter nichts befand, doch mit einer Größe von zwei Fäusten ließ sich der Felsbrocken durchaus als Waffe verwenden. Sie steckte ihn wieder zurück und prägte sich die Stelle genau ein.


    Kurze Zeit später fand sie auch die Ursache dieses Gestankes, der wie eine Wolke in der Kammer hing. Die Ecke hinter der Tür musste Ildyko wohl benutzt haben um ihre Notdurft zu verrichten. Die bleichen Körper von dutzenden Maden und Würmer wandten sich darin in einem ekelerregenden Reigen. Ylena hatte Mühe den aufkommenden Brechreiz zu unterdrücken, bedeckte die Stelle mit Stroh und arbeitete sich weiter durch den Raum.


    An der Wand gegenüber der Türe stieß Ylena auf ein kleines Rinnsal. Tropfenweise rann dort eine klare Flüssigkeit von der Decke, um in einem kleinen Felsspalt im Boden wieder zu versiegen. Hoffnungsvoll sammelte Ylena das kühle Nass in ihrer Handfläche, roch daran und kostete vorsichtig davon.
    "Wasser! Ildyko! Ich habe Wasser gefunden!", rief sie euphorisch aus und benetze Ildykos aufgesprungenen Lippen damit.
    Plötzlich hatte Ylena das Gefühl ein bisschen Licht in die Düsternis der Kammer gebracht zu haben. Ein kleiner Funken Hoffnung, ein Aufbegehren gegen ihre Hilflosigkeit. Sie hatte nun eine Waffe. Und Wasser. Sie würde überleben. Sie würde fliehen und mit Tayakh die Reise in den Norden antreten. Als hätten diese paar Tropfen Flüssigkeit ihre Lebensgeister wieder geweckt, versprach sich Ylena stark zu bleiben. Für Tayakh und sich selbst. Sie brauchte nur noch einen Plan ...


    So tief in ihren Gedanken und Plänen versunken, bemerkte Ylena nicht wie jemand an die Tür ihrer Kammer trat.

    Ist dir gut gelungen ^^


    Mir ist es totaaaaal wichtig dem Leser Einsicht in den Protagonisten
    zu geben ... das erzeugt meiner Meinung nach
    starke Gefühle und ein Art Bindung da der Leser einfach mitlebt und
    -leidet, in dem Fall find ich den Absatz genauso wichtig wie die mitreissendste
    actionreichste Szene deines Buches ;)


    LG ;)

    Hey :)


    Immer schön was von dir zu lesen!!!


    Also inhaltlich passiert ja in diesem Absatz nicht so viel.
    Am wichtigsten finde ich, dass du mit diesem Ausschnitt rüberbringst dass Rosylin
    ja eigentlich nicht weg will, aber trotzdem ein winzig kleiner Teil von ihr irgendwie neugierig ist
    (hab ich halt so den Eindruck?).
    Das hast du toll gemacht - auch die Atmosphäre hast du sehr gut beschrieben!
    Diese Grübelei, das Gedankenabwägen ...


    Sprachlich hab ich bis auf ein paar Kleinigkeiten auch nichts auszusetzen ^^


    Was mir aufgefallen ist beim Lesen:


    1.) Mit diesem Gedanken konnte sie sich nicht anfreunden, egal wie sehr sie sich bemühte sich damit abzufinden.


    Da sagst du eigentlich zweimal das gleiche, könntest du so zusammenfassen:


    Mit diesem Gedanken konnte sie sich nicht anfreunden (oder abfinden), egal wie sehr sie sich bemühte.




    2.) und schlief einen unruhigen Schlaf


    Da würd ich schlief ersetzen:


    ... und fiel in einen unruhigen Schlaf ...




    GGGGGLG :)

    Also diese Beschäftigung ist wesentlich produktiver als Fußball-schaun :D!!!


    Sehr spannend beschrieben die Action-Szene :)


    Bin gespannt was es mit Ziz auf sich hat ... wobei ich persönlich den Namen
    ja um 1-2 Buchstaben abändern würde ... ich seh dann immer bildlich
    Zitzen vor mir *SORRY* ... das wirkt ein bischen schräg in einer ansonsten
    spannenden Szene :D


    Aber ich weiß ja dass nicht alle Gehirne so merkwürdige Bilder produzieren
    wie meines ^^


    LG :)

    Hey Ihr Lieben :)
    Jetz gehts hier (trotz Wohnungssanierung *g*) auch wiedermal weiter!


    Ganz liebe Grüße ^^


    -------------------------------------------------


    Als sich die riesigen Tore wie von Geisterhand öffneten und sie hindurchritten klappte Ylenas Mund vor Staunen auf. Überall in diesem Park befanden sich Gehege und Käfige mit einer Vielzahl von fremden, exotischen Tieren. Bedienstete mit den unterschiedlichsten Haut- und Haarfarben verbeugten sich als ihr Herr, Garior vorbei ritt.


    Ylena war überwältigt. Die Luft war erfüllt von Pfeifen, Schreien, Knurren und Rufen der verschiedenen Arten. All diese Tiere kannte sie, wenn überhaupt, nur aus Büchern, Zeichnungen und Erzählungen. Papageien in allen Farben saßen auf den krummen Ästen einer Knotenweide, ein riesiger Braunbär lag faul im Schatten eines Arkatienbaumes, Schimpansen hüpften aufgeregt um die Pferde herum, Schlangen zischten von den Bäumen herunter, majestätische Hirsche blickten sie wachsam zwischen den Baumstämme hindurch an, Schildkröten ruderten in einem Teich, eine Gruppe Pfaue stob aufgeschreckt auseinander … Ylena wusste nicht wo sie zuerst hinsehen sollte.


    Je weiter sie in das Areal vordrangen, desto dichter standen die Bäume nebeneinander. Gleich einem Urwald wurde das Blätterdach immer undurchdringlicher. Bald schon fiel kein Sonnenstrahl mehr auf den feuchten Boden. Auch die Pferde wurden merklich unruhiger und drehten ihre Ohren nervös in alle Richtungen. Ylena zuckte zusammen als sie eine riesige Harpyie entdeckte, die bewegungslos auf einem Ast saß und sie aus kleinen, bösartigen Augen musterte. Schaudernd riss sie den Blick von dem Greifvogel los und versuchte in der Dunkelheit des Waldes etwas zu erkennen. Dicke Stahlgitter umfassten riesige Gehege zu beiden Seiten des Weges. Schaudern fragte sie sich welche Geschöpfe der Nacht sich dort drin verbargen. Für den Bruchteil einer Sekunde glaubte sie einen gewaltigen, schuppenbewehrten Schwanz zwischen den Bäumen zu erspähen. Doch da sie sich kein Geschöpf von solch enormer Größe vorstellen kannte, schrieb sie es ihrer Fantasie zu.


    Ylena war beinahe enttäuscht, als sie den Wald verließen und sich der Palast vor ihnen erhob. Er war in sarhadischer Bauweise gehalten, mit etlichen Türmen, Kuppeln und Bannern, die im Wind wehten. Ein eigenartiges Gefühl des Erkennens überkam Ylena als sie den Bau betrachtete. Er war aus Perlstein errichtet, einer sehr seltenen, sepia-farbenen Gesteinsart, die nur in Harian vorkam und in der Sonne golden schimmerte. Wie so oft schwebte die Erinnerung direkt vor ihr, doch so sehr Ylena sich auch anstrengte, sie konnte sie nicht fassen. Wie ein nasser Fisch entglitt sie ihr immer wieder während sie den gepflasterten Paradeplatz vor dem Palast überquerten.


    Sie näherten sich einem quadratischen Käfig, der in der Mitte des Platzes auf einem marmornen Podest stand. Die Gitterstäbe waren allesamt aus Gold gefertigt und mussten wohl etwas unheimlich Kostbares beherbergen, dachte Ylena.


    Als sie näher kamen erkannte sie einen riesigen, schneeweißen Tiger darin. Das Tier lag bewegungslos auf einer Seite, die Beine von sich gestreckt. Nur seine Ohren zuckten gelegentlich um lästige Fliegen zu vertreiben. Wenige Längen neben dem Käfigen stoppte die Reisegruppe. Ein zerstreut wirkender Mann in weißer Livree redete aufgeregt auf Garior ein, doch das bekam Ylena nur am Rande mit. Sie hatte nur Augen für dieses majestätische Geschöpf. Und als hätte der Tiger ihren Blick gefühlt, hob er den Kopf und sah ihr direkt in die Augen. Ein Schauer lief Ylena über den Rücken. Hinter dem unendlich traurigen Blick dieser stechend hellblauen Augen, fühlte sie eine beängstigende Intelligenz, die eigentlich keinem Tier zu eigen sein konnte.


    „Baragyr … Sie ihn dir genau an. Garior füttert ihm gern kleine Mädchen zum Abendessen wenn sie sich nicht benehmen ..“, grollte Darcapo in Ylenas Ohr. Sofort richtete Baragyr seinen Blick auf Darcapo. Nun lag nichts Sanftes mehr in seinen Augen, im Gegenteil. Er legte die Ohren nach hinten, entblößte seine Reißzähne und stieß ein bedrohliches Knurren aus.
    „Spiel dich nicht so auf Mietze-Kätzchen … du weißt was passiert wenn ich wütend werde ...“, spottete Darcapo.


    In dem Moment setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung. Ylena fühlte weiterhin Baragyrs Blick, der ihr folgte. Vor dem prunkvollen Eingangsportal hielten sie schließlich an. Dort standen schon mehrere Diener in weißer Livree bereit um die Pferde zu übernehmen. Garior ließ sich von seinem Hengst gleiten und bedeutete Ylena ebenfalls abzusteigen.


    „Bring sie nach unten, ich komme gleich nach.“, befahl Garior und betrachtete sie mit einem unergründlichen Blick. Darcapo nickte, packte Ylena am Oberarm und zog sie mit sich. Auch das Innere des Palastes war überladen mit ausländischen Pflanzen und ausgestopften Tieren. Es stimmte also, dass Garior eine Vorliebe für alles Exotische hat, schoss es Ylena durch den Kopf als sie immer weiter in das Gebäude vordrangen. Sie versuchte sich den Weg einzuprägen, doch nach ein Dutzend Gabelungen hatte sie die Orientierung verloren. Kurze Zeit später erreichten sie in einem dunklen Seitengang eine schmucklose Eisentür. Darcapo zog sich die Lederschnur vom Hals an der, zwischen den Raubtierzähnen, ein rostiger Schlüssel hing. Er öffnete die Tür. Die Luft in dem schmalen Gang dahinter roch feucht und schimmelig. Sie folgten einer grob gehauenen Treppe, die sich kreisförmig nach unten wand. Im Abstand von einigen Längen beleuchteten Fackeln die feuchte Steinmauer.
    Mit jeder Stufe, die Ylena weiter in die Tiefe führte, schnürte sich ihre Kehle mehr und mehr zu, bis sie das Gefühl hatte nicht mehr atmen zu können. Nur mühsam konnte sie die Panik unter Kontrolle halten, die in ihr aufstieg.


    Schließlich erreichten sie den Treppenabsatz und eine weitere, rostige Eisentür, die Darcapo mit dem selben Schlüssel entsperrte. Sie traten in den weitläufigen Raum dahinter, der ebenfalls von mehreren Wandfackeln erleuchtet wurde. Der Saal maß ungefähr fünfzehn Manneslängen in Breite und Länge. Dutzende Regale mit vergilbten Büchern, fremdartigen Gerätschaften und getrockneten Kräutern säumten die Wände. In der Mitte der quadratischen Kammer befand sich ein marmorner Sockel, eine Art Opferaltar. An der Steinwand dahinter waren Eisenfesseln für Hände und Füße befestigt. Eiskalte Panik ergriff nun endgütig Besitz von Ylena. Sie war sich sicher, dass diese obskuren Gerätschaften und Vorrichtungen allesamt für einen abscheulichen Zweck geschaffen wurden. Und sie wollte keinesfalls herausfinden welcher das war. Unwillkürlich wich sie zurück, doch Darcapo war hinter ihr und packte sie an beiden Oberarmen.
    "Na, wo wollen wir denn hin? Du bist jetzt unser Gast, es wäre unhöflich gleich wieder zu gehen ...", höhnte er.


    Ylena zuckte zusammen als hinter ihnen plötzlich eine krächzende Stimme ertönte: "Die Unhöflichkeit werden wir ihr schon austreiben ..."
    Ein untersetzter Greis schlurfte von hinten an ihnen vorbei und baute sich vor Ylena auf. Er reichte ihr kaum bis zu den Schultern und entblößte seine wenigen faulen Zähne mit einem humorlosen Lächeln. Eines seiner Augen war milchig-weiß und sein Körper schien nur noch aus Falten, schlaffer Haut und Altersflecken zu bestehen. Selbst der schwarze Umhang, den er trug war schäbig, alt und löchrig.
    Jusuv musterte Ylena von Kopf bis Fuß, bis sein Blick an ihrer linken Hand hängen blieb. Er griff danach und untersuchte das sichelmondförmige Muttermahl, das quer über ihr linkes Handgelenk verlief. Gerade als er etwas sagen wollte betrat auch Garior die Kammer.
    "Jusuv! Wie ist die Neue? Wird es diesmal klappen?", wollte er von dem Alten wissen.
    "Mein Herr. Eine Garantie gibt es niemals, aber solch Blut hatten wir noch nicht ... es kann also durchaus sein dass ..."
    "Wann?", unterbrach Garior in eiskaltem Tonfall.
    "Ich werde mich sofort an meine Bücher setzen und ein geeignetes Ritual ..."
    "Wann?"
    "Heute um Mitternacht, mein Herr!", katzbuckelte Jusuv unterwürfig.
    "Gut. Darcapo, ins Besprechungszimmer wenn du hier fertig bist."
    Garior bedachte Ylena noch mit einem letzten prüfenden Blick und eilte dann wieder davon. Jusuv humpelte zu den Regalen und holte verschiedene Bücher hervor, die er auf dem Altar stapelte. Ohne Darcapo und Ylena weiter zu beachten begann er hektisch in den Seiten herumzublättern und in einer fremden Sprache vor sich hin zu murmeln.


    Oh große Mutter, es ist wahr ... was die Leute sich erzählen ist wahr, dachte Ylena entsetzt.
    "Warum zitterst du denn kleine Wildkatze? Der alte Zauberkünstler hat dir doch keinen Schrecken eingejagt oder?", amüsierte sich Darcapo. Erst jetzt bemerkte Ylena, dass sie tatsächlich am ganzen Körper zitterte.
    "Zauberkünstler?", wiederholte Jusuv beleidigt.
    "Von wahrer Magie habe ich bisher wenig gesehen ... früher oder später wird Garior das auch erkennen und dann, möchte ich nicht in deiner Haut stecken, weil ich es sein werde, der dich für deine falschen Versprechungen büßen lassen wird!", Darcapos Tonfall verriet, dass er sich auf diesen Tag schon freute.
    "Ach, sperr die Kleine weg und verschwinde, ich habe zu tun!", krächzte Jusuv und spuckte aus.
    "Du solltest nicht zu weit gehen Alter ...", drohte Darcapo und zerrte Ylena zu einer metallenen Tür, die in die Wand eingelassen war. Er zog den rostigen Eisenriegel bis zum Anschlag zur Seite und schob Ylena in die dunkle Kammer dahinter. Mit einem Knall schlug er die Tür wieder zu und verriegelte sie. Einen Moment lang konnte Ylena nichts erkennen. Das einzige was sie wahrnahm war ihr rasender Puls und ihr eigener panischer Atem. Ein beißender Gestank nach Exkrementen brannte ihr in der Nase. Stocksteif stand sie in der Finsternis, bis sich ihre Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnten. Durch ein faustgroßes, quadratisches Loch in der Tür, fiel gerade so viel Licht, um den Raum schemenhaft zu beleuchten. Ylena sah sich um. Die Kammer war in den Felsen gehauen worden, drei Längen breit und doppelt so lang. Schimmliges Stroh bedeckte einen Großteil des Steinbodens.
    Ylena fuhr erschrocken zusammen als sich im hinteren Teil der Kammer plötzlich etwas bewegte.
    "Ist es schon so weit?", flüsterte eine weiblichte Stimme schwach.

    Hai :)


    LastSword hat eigentlich schon alles angesprochen was mir aufgeflalen ist (was nicht sehr viel war ^^).
    Würde mich auch über mehr Details freuen ... zB wie sah ihr KLeid aus? Ein grünes Kleid ist ein sehr weitgefächerter Begriff usw *g*


    Bin jedenfalls gespannt wies weitergeht!!! :)


    LG!!!

    Ok, also das Magiesystem gefällt mir!


    Hab nur 2 Sachen zu bekritteln *g*:


    1. Wäre es mir einleuchtender erschienen, wenn der Hauptmann gesagt hätte dass er dieses System später in Ruhe erklärt, in der Taverne oder wo auch immer sie unterkommen. Aber direkt nach einem Angriff? Da haben sie eher andere Sachen im Kopf oder?


    2. Warum mussten die beiden Izai-Träger eigentlich sprechen? Gehört das zur Magie? Wenn nicht ist das überflüssig oder? Die werden sich doch eher still bekämpfen und ihre Macht nicht preisgeben ODER sie wissen bei einem Angriff ja dann sowieso über was derjenige gebietet ... *am Kopf kratz*
    So erscheints mir eher wie ein Fluchtweg den Leser mehr zu integrieren ... solltest du aber vielleicht eher durch die Gefühle, Bewegungen, Gesichtsausdrücke was auch immer der Personen machen (für meinen Geschmack) ^^


    Ansonsten ... "lässig" *gggg*


    Bin gespannt wies weitergeht ;)
    (Wann denn?)

    LOL also ich finde das ist zusammen mit dem letzten Post das BESTE was du bisher geschrieben hast :D
    Ich hab jetz echt gebannt gelesen und grad die Hektik in unserer Werbeagentur um mich herum vollkommen vergessen *g*


    Ein bischen mehr Länge könnest du noch reinbringen da es wirklich eine spannende, interessante Szene ist!!!! Zu schnell vorbei :)

    Zwecks Tyrdonar ... vielleicht könntest du da in der Szene aus seiner Perspektive Erinnerungen an seine eigene Vergangenheit einfließen lassen, die Parallelen zu Traits Leben zeigt? Vielleicht denkt er darüber nach während er den Regen beobachtet ...
    Mir fehlt da noch ein bischen dieses "Griffige/Logische" wo ich sage: Ok, das kann ich nachvollziehen, das versteh ich ...


    Weißt du was ich meine :)?

    Hehe super - verrätst du uns diesen Trick *ggg* 8)?


    Klar hab ich mich gefragt was das ist, aber ich denke du wirst das schon erklären in der Story und das spannungs- und interessehalber natürlich nicht vorher schon aufdecken oder :D?


    ^^

    Schön beschrieben - sehr atmosphärisch und stimmungsvoll!
    Auf jeden Fall weiter so :)
    *mich wiederhol* Dein Schreibstil und deine Erählweise werden immer besser :)!!!


    Hm ich muss leider nochmal nachhaken :D Was ich mich gerade frage:
    Warum hält der große Held Tyrdonar so viel von einem jungen Mann
    den er garnicht kennt?
    Sie hatten ja noch nicht wirklich viel miteinander zu tun oder? Ich mein,
    dass Triath vor Tyrdonar noch keine echte Gelegenheit hatte seinen
    Heldenmut oder was auch immer zu beweisen oder? *grübel


    Sorry bin lästig ga :D Aber sowas fällt mir immer gleich auf *ggg* ^^

    Bitte gerne :)


    Vielleicht könntest du ab dem Teil wo Traith vor seinem Vater steht in die Perspektive des Hauptmannes wechseln? So kannst du dessen Beweggründe/Gefühle usw. besser rüber bringen?


    LG ^^