Beiträge von HMP

    R.I.P Omar Sharif...der Schauspieler u.a. bekannt durch Doktor Schiwago und Lawrence von Arabien ist heute mit 83 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben...


    Möge er in Frieden ruhen! Vor kurzem war ich auf Lanzarote im Urlaub und habe auch das Casa Omar Sharif besucht. Jenes Haus, das er gekauft hatte und - so man der Geschichte glauben darf - kurz darauf in einem Bridge-Spiel wieder verlor.

    Dann möchte ich auch mal. Mein Fantasy-Debut.


    ARKLAND - Aufbruch ins Gestern
    (Band 1 der ARKLAND-Trilogie)


    Die Weißen Könige beherrschten den Kontinent BESCEEN, der durch den Dideon Lehort, den Landspalter, ein gewaltiges Gebirgsmassiv, in zwei Teile getrennt wird: das kleine, schmale und zivilisierte Westküstenland und das weit größere, wilde ARKLAND. Dank ihres Wissens und ihrer Technik bestimmten sie von ihren Stadtburgen im Westküstenland aus das Schicksal der Bewohner des ARKLANDs. Zu ihrem Vergnügen, mehr aber noch um der Macht willen, inszenierten sie Kriege unter den Städten und Reichen des ARKLANDs.
    Eines Tages aber begehrten die Bewohner des ARKLANDs auf. Sie fanden einen Weg, den Tod ins Westküstenland und zu den Weißen Königen zu entsenden. Der Große Krieg begann. Als er endete, waren die Weißen Könige besiegt und vernichtet. Und das ARKLAND schien frei.


    Tausend Jahre später machen sich zwei Männer auf, um Antworten auf ihre Fragen zu finden. Der eine ist SORRENT aus Shalin, einer ehemaligen Stadtburg der Weißen Könige. Der andere ist Enroc Mendolla aus dem ARKLAND, ein Krieger der Welt. Der eine sucht nach der Zukunft für seine Heimat, der andere nach den vergessenen Antworten der Vergangenheit. Doch oftmals sind Vergangenheit und Zukunft nur verschiedene Aspekte derselben Sache und untrennbar miteinander verknüpft. Manchmal sind sie sogar dasselbe...


    Verlag Torsten Low


    Das Titelbild ist von Timo Kümmel

    Noch was: dass die Gewinner sich nicht melden, ist natürlich traurig und auch bezeichnend. Nehmen die dann den Preis selbst schon nicht ernst?


    Ich hatte schon das Gefühl, dass die Gewinner sich über den Preis freuen und ihn auch ernst nehmen. Hattest Du diesen Eindruck nicht?

    Es gibt für die Dinge, die so geschehen, immer unterschiedliche Sichtweisen. Wir sind ja auch zum Glück sehr unterschiedliche Menschen. Darüber hinaus zeigt sich, dass der sicher allseits bekannte Sinnspruch "Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!" eine wohl ewige Gültigkeit hat.


    Zunächst einmal: Ja, man kann die Moderation von Mike Hillenbrand und Hermann Ritter als nervig, peinlich oder sonst was empfinden. Und da die beiden es dieses Jahr das letzte Mal gemacht haben, besteht nun die Chance für andere, die Sache in Zukunft besser zu machen. Ist einer der Kritiker hier bereit, diese Chance zu ergreifen und dann sicher in das eine oder andere Fettnäpfchen zu treten? Ich glaube, wenn Guido (und/oder die anderen) für nächstes Jahr noch niemand haben, sind sie gerne bereit, entsprechende Bewerbungen wohlwollend zu sichten. Nein, das hat nichts damit zu tun, dass man nur kritisieren dürfte, wenn man es (vielleicht) besser machen könnte. Es hat etwas damit zu tun, dass man sich einfach mal überlegen sollte, wie schwer so eine Moderation ist, die einen Saal voller Menschen unterhalten soll. Womit wir wieder beim Sinnspruch wären: Seid sicher, irgendjemand würde dann das Haar in Eurer Suppe finden! Auch die neuen Moderatoren werden es nicht allen recht machen können!


    War der Spruch über Mia sexistisch? Nicht mehr und nicht weniger als andere Sprüche über Frauen sexistisch sind. Heute muss man sich in der Tat überlegen, was man zu einer Frau sagt. Selbst Komplimente werden oft genug als sexistische Anmache ausgelegt. War er daneben? Ja, war er. Selbst ich als Mann habe (wie auch Pogo) die Augen verdreht. Nur habe ich auch noch bei anderen Sprüchen die Augen verdreht, die hier noch nicht zur Sprache kamen. Ich weiß aber nicht, ob Mike oder Hermann in dem Augenblick überhaupt daran gedacht haben, wie man diesen oder jenen Ausspruch auslegen könnte. Sie wollten spontan sein und haben hin und wieder etwas dummes, peinliches oder unpassendes gesagt. Das passiert. Jedem von uns, wenn man ehrlich ist. Natürlich - und damit sind wir wieder beim vorhergehenden - kann man alles, was man sagen möchte, vorher fein säuberlich absprechen (und sich am besten noch absegnen lassen), damit wirklich nichts daneben geht. Wäre dann zwar nicht mehr spontan, aber sicher korrekt. Obwohl ... siehe oben mit dem Haar in der Suppe. Nein, ich verteidige diesen Ausspruch nicht und will ihn auch nicht beschönigen. Nur: So etwas kann eben in einer freien Rede passieren. Manchmal denkt man nicht darüber nach, was man sagt.


    Ist (war) die Show unprofessionell? Im Vergleich zu manch anderer DPP-Verleihung, die ich schon gesehen habe, war sie sehr profesionell. Aber auch hier gilt: Man kann es nicht allen recht machen. Zum einen: Würde ich echte Profi-Preisverleihungen sehen wollen, dann würde ich zu den Echos, den Grammys, den Nobel-Preisen oder sonst etwas reisen. Dort wo Profis am Werk sind. Aber ich glaube mich daran zu erinnern, dass auch schon manche dieser Profi-Shows daneben ging. Oder von der Presse zerrissen wurde. Oder ihre sprachlichen Aussetzter hatte. Oder ... oder ... oder ...
    Zum Anderen (und siehe oben): Nun haben andere die Chance es besser zu machen. Oder Ideen einzubringen, was man wie besser machen könnte. Kritisieren ist das eine, konstruktiv zu kritisieren ist das andere. Wie könnte eine - im Rahmen aller vorhandenen Möglichkeiten (Geld, Zeitaufwand, Örtlichkeiten etc.) - profesionell gemachte Präsentation aussehen? Das muss nicht zwangsläufig die Moderation sein. Es kann auch das ganze technische Zeug im Hintergrund sein. Damit das eine oder andere nicht zu laut oder zu leise, zu hell oder zu dunkel, zu peinlich oder zu automatenhaft ... wird.


    Ich denke, jeder der Beteiligten hat sich bemüht, sein Bestes zu geben. Wer glaubt, dass das nicht gut genug war, der muss im Zweifelsfall auch bereit sein, es besser zu machen. Ich fand auch das eine oder andere nicht so, wie ich es machen würde. Ich gestehe aber offen und ehrlich: Ich hege meine ernstlichen Zweifel daran, dass ich es besser machen könnte.

    Bin auch da. Diene sogar Übersetzer Frank Böhmert als Gesprächspartner, wenn er in der SFCD-Schiene zum Thema Jugendbuchübersetzungen plaudert. Wer Chaos liebt, sollte uns zusehen.
     :apo:


    Also ich weiß nicht, ob ich mir das antun werde. In meinem Alter legt man schon etwas Wert auf Ordnung und nicht auf Chaos :burns::schreib:



    Wer sich einlesen möchte, darf es gerne tun. Die ersten 60 Seiten von Dirk van den Booms "Eine Reise alter Helden" gibt es jetzt als Leseprobe:


    http://wurdackverlag.de/verlag…t_info.php?products_id=62


    Viel interessanter finde ich die Frage, warum - anders als vom Autor der SZ beschrieben - der Erfolg der »Herr der Ringe« Verfilmungen keinen Boom an Fantasyfilmen ausgelöst hat.


    Ich für meinen Teil denke, dass ein Grund (sicher nicht der einzige, aber einer) der war, dass jeder annehmen musste, der sich an etwas entsprechendem versucht hätte, dass es immer einen Vergleich gegeben hätte. "Der Herr der Ringe" hat für Fantasy-Verfilmungen die Maßstäbe schon ziemlich hoch gesetzt.


    Andererseits dürfte Fan-Fiction gerade für besagte Autoren & Autorinnen eigentlich keine Konkurrenz darstellen, auch wenn sie natürlich das "Grundrauschen" erhöht.


    Jedenfalls freuen sich bei Facebook die diversen Indie- und SP-Gruppen bereits über diese neue Möglichkeit ... so sie dann nach Deutschland auch kommt. Was aber nur eine Frage der Zeit sein dürfte.

    Fan-Fiction sind oft die ersten Gehversuche eines Schreibers, gerade im phantastischen Bereich. Man muss keine Idee entwickeln, sondern arbeitet (schreibt) in einer bestehenden Welt. Bislang ist Fan-Fiction öffentlich zu machen mit gewissen Risiken verbunden. Vor allem dann, wenn es kommerziell wird. Und Amazon ist ganz sicher kommerziell. Wenn nun das auch zu uns kommt, dann frage ich mich: Bekommen wir (und reden wir nur vom phantastischen Bereich) noch mehr selbstveröffentlichte Werke, die das Licht der lesenden Öffentlichkeit nie hätten erblicken sollen?


    Fan-Fiction als Hobby - habe ich ganz am Anfang auch gemacht - ist als Schreibübung und vielleicht für Freunde in Ordnung, doch muss man daraus veröffentlichte Werke machen?


    Ich befürchte eben hauptsächlich, dass - sofern es zu uns überschwappt, was ja in der Regel der Fall ist -, dass dann die, die sich zu Autoren berufen fühlen, schon ihre ersten Gehversuche veröffentlichen wollen und werden. Ich sage es bewusst provokant: Die Indie-Müllhalde wird noch größer werden, wenn ... falls es dann soweit ist.

    Ein klein wenig Werbung auch in eigener Sache, weil ich daran mitschreiben werde. Band 8 ist nach dem momentanen Stand der Dinge meiner:



    Die 9. Expansion
    Die heimatliche Milchstraße, weit in der Zukunft.
    Schon vor Hunderten von Jahren brach der Widerstand der Terranischen Hegemonie gegen die Hondh endgültig zusammen. Die Menschheit wurde zum Vasall eines Imperiums, dessen Ziele und Absichten bis heute niemand begriffen hat. Außer den Abtrünnigen, die eine neue Heimat außerhalb des Machtbereichs der Hondh gefunden haben, gibt es keine freien Menschen mehr.
    Als ein beschädigtes Hegemonie-Kampfschiff, dessen Besatzung in Stasis versetzt war, nach endlosem relativistischen Flug zur Erde zurückkehrt und mit einer Kultur konfrontiert wird, die sich unter der Herrschaft der Hondh gut eingerichtet hat, beginnt ein Prozess mit unabsehbaren Folgen.
    Auch außerhalb des Hondh-Imperiums glauben viele nicht daran, dass der letzte Eroberungsfeldzug der fremdartigen Wesen auch ihr letzter gewesen ist. Doch niemand hat je mit einem Hondh gesprochen, geschweige denn einen gesehen. Und genauso wie jene, die Angst vor einem neuen Eroberungskrieg haben, gibt es solche, die die Gefahr nach Hunderten von Jahren des Friedens für vernachlässigbar halten - oder die sogar begonnen haben, Aliens wie mythische Gestalten anzubeten.
    Vor diesem Hintergrund startet im Oktober 2013 die neue SF-Reihe aus dem Wurdack-Verlag. Geplant sind vier Romane im Jahr.
    Als „shared universe“ konzipiert, schreiben die beteiligten Autorinnen und Autoren eigenständige Romane mit selbständigen Plots und Charakteren, die sich aber gemeinsam vor einer kontinuierlichen Hintergrundgeschichte entwickeln.


    Die ersten vier Romane werden geschrieben von:


    Band 1 - Dirk van den Boom
    Band 2 - Niklas Peinecke
    Band 3 - Matthias Falke
    Band 4 - Nadine Boos


    Mehr Infos dazu gibt es auf dem Dort.con und Band 1 soll pünktlich zum BuCon erscheinen.

    Aber bis dahin wird mMn noch einige Zeit vergehen.


    Und darum, Wurling, geht es mir in allererster Linie. Die Zeit, dass das gedruckte Buch tot ist, ist noch lange nicht da. Werden wir sie noch erleben? Ich weiß es nicht, ich denke aber ich für meinen Teil nicht. Und so alt fühle ich mich noch nicht ;) .


    Es gibt aber einfach viele - insbesondere Autoren, die nur E-Books veröffentlichen -, die eben der Meinung sind, das gedruckte Buch liege bereits in Agonie.