Beiträge von Freebird

    Wie das "Börsenblatt" meldet, wurde Sascha Mamczak, der bisherige Heyne-Programmleiter für Science Fiction und Fantasy, zum 1. März zum Verlagsleiter für den Bereich Phantastik ernannt. Er übernimmt zusätzlich die Verlagsleitung für den Blessing Verlag, wo man nach Selbstauskunft anspruchsvolle Unterhaltung, Literatur und kompetente Sachbücher verlegt. Beide Verlagsbereiche werden unter der Leitung von Mamczak mit den bisherigen Lektoratsteams inhaltlich getrennt voneinander geführt. Sascha Mamczak ist seit 1998 Lektor bei Heyne, seit 2002 verantwortet er die Phantastik (Science Fiction, Fantasy, Mystery) im Heyne Taschenbuch.


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    Uwe Luserke ist, wie erst jetzt bekannt wurde, am 22. November 2018 im Alter von 76 Jahren gestorben. Er übersetzte in den 90er Jahren die ersten Romane von Robert Jordans "Das Rad der Zeit" ins Deutsche, darüberhinaus auch viele Kurzgeschichten für Anthologien. Ferner betätigte er sich selbst als Autor, wobei hier der Schwerpunkt auf Kurzgeschichten lag, sowie als Herausgeber von Anthologien. Auch als Literaturagent war Luserke aktiv.

    Stan Lee ist heute im Alter von 95 Jahren in Los Angeles gestorben. Der Autor schuf ab Anfang der 60er Jahre mit verschiedenen Zeichnern vor allem für Marvel Comics viele Superheldenfiguren, beginnend mit den Fantastischen Vier 1961. Es folgten Hulk, Iron Man, Thor, Spider-Man, die X-Men, Doctor Strange oder Daredevil. In den letzten Jahren ließ er es sich nicht nehmen, in den Marvel-Filmen in Cameo-Rollen aufzutreten.

    Achim Mehnert ist gestern, wenige Tage vor seinem 57. Geburtstag am 14. November, gestorben. Mehnert war 1982 einer der Mitbegründer des ColoniaCons, eines bis heute in Köln alle 2 Jahre stattfindenden Science-Fiction-Cons. Seit 2003 wirkte er hauptberuflich als Schriftsteller, vorwiegend im Bereich der Science Fiction. Er schrieb bis zuletzt unter anderem an den Serien "Ren Dhark" und "Raumschiff Promet" mit, früher auch für Serien wie "Professor Zamorra" und Spin-off-Projekten von "Perry Rhodan". Zuletzt widmete er sich verstärkt der Umsetzung von Hansrudi-Wäscher-Comics in Roman-Form. Nach Arbeiten für beispielsweise Serien wie "Falk" und Tibor" erschien erst kürzlich der erste "Sigurd"-Roman überhaupt aus seiner Feder.

    Nein. Bitte nicht ein Tablet vergleichen mit einem kindle. Ich könnte/würde auch keine längeren Texte am PC oder auf einem Tablet lesen wollen.

    Von der einstellbaren Schriftgröße abgesehen halte ich das geringe Gewicht meines kindle und die Möglichkeit, ihn mit einer Hand halten und bedienen zu können auch für einen Pluspunkt.

    Im Sommer 2019 erscheint bei Bastei Lübbe eine neue "Perry Rhodan"-Trilogie im Taschenbuch, die im 16. Jahrhundert der Neuen Galaktischen Zeitrechnung spielen wird. Alle drei Romane sind miteinander verbunden, können aber unabhängig voneinander gelesen werden. Sie umfassen jeweils rund 400 Seiten und kosten je 10,00 EUR. Eine eBook-Version wird es ebenfalls geben. Die Titelbilder stammen allesamt von Arndt Drechsler.


    Die Trilogie eröffnet Michael Marcus Thurner. Sein Roman trägt den Titel "Schwarze Saat" und spielt auf der Dunkelwelt Jolyona, die von Onryonen besiedelt wird. Dort stößt Perry Rhodan auf eine seltsame Lebensform... Den zweiten Band der Trilogie steuert Robert Corvus bei. In "Schwarze Frucht" setzt er die Besatzung der KRUSENSTERN in Szene und konfrontiert sie mit einer Hinterlassenschaft der mysteriösen Kerouten... Abgeschlossen wird die Trilogie durch Madeleine Puljic. Ihr Roman trägt den Titel "Schwarze Ernte" und erzählt von der Kolonialwelt Istark. Dort manifestieren sich seltsame Psi-Phänomene, die mit einer Dunkelwelt im Zusammenhang stehen...

    Dave Duncan ist am Montag auf Vancouver Island im Alter von 85 Jahren gestorben. Duncan, der vorwiegend Fantasy-Romane schrieb aber auch in anderen Bereichen wie der Science Fiction wirkte, wurde 1933 in Schottland geboren. Er zog Mitte der 50er Jahre nach Kanada, wo er bis zuletzt lebte. Sein Werk erschien hierzulande bei Heyne, Bastei-Lübbe und Otherworld. Bekannt war er vor allem durch mehrteilige Fantasy-Reihen, die nicht alle in Deutschland erschienen, wie "Das siebte Schwert", der "Pandemia"-Zyklus oder "Des Königs Klingen".

    Die Bastei Lübbe AG hat am 22. August einen Vertrag zum Verkauf der 54prozentigen Beteiligung an BookRix unterzeichnet. Käufer ist die Omega-Alpha SA aus Luxemburg. Die Veräußerung wird mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. August vollzogen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Im Mai 2014 hatte Lübbe die mehrheitliche Beteiligung an BookRix erworben. Das Münchner Unternehmen bringt jährlich die eBooks tausender Autoren auf den digitalen Buchmarkt. BookRix feierte im Mai dieses Jahres sein 10jähriges Firmenbestehen. Ursprünglich als reines Internet-Startup gegründet und anfänglich ohne jegliche Verbindung zur Verlagsbranche, entwickelte sich das Unternehmen über die Jahre zu einem der führenden auf eBooks spezialisierten Selfpublishing-Anbieter. Der Verkauf der Mehrheitsbeteiligung erfolgt nun im Zuge der Neuausrichtung der Bastei Lübbe AG.



    Die Bastei Lübbe AG hat sich heute (30.8.) auch vom BEAM Shop getrennt, meldet buchmarkt.de. Die seit 2014 zu Lübbe gehörende Plattform ist auf den Vertrieb von eBooks spezialisiert. Käufer ist die saltation Beteiligungs GmbH mit Sitz in Bielefeld. Der Verkauf erfolgte aufgrund der Neupositionierung von Lübbe und der Konzentration auf das Kerngeschäft. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG hat dem Verkauf bereits zugestimmt. Die Veräußerung wird mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. August vollzogen.

    Der SFCD e.V. hat heute die Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises bekanntgegeben. Zum Besten Roman wurde "Qualityland" von Marc-Uwe Kling gekürt (erschienen bei Ullstein), zur Besten Kurzgeschichte "Das Internet der Dinge" von Uwe Hermann (erschienen in: "Spektrum der Wissenschaft", Ausgabe 6/2017). Der Deutsche Science Fiction Preis 2018 wird am 22. September um 18.45 Uhr auf dem ElsterCon, dem diesjährigen JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e. V., in Leipzig verliehen. Der DSFP ist mit 1000,00 EUR je Kategorie dotiert.

    Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu acht Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 38 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Ergebnisse der diesjährige Wahl zum Kurd Laßwitz Preis für die besten Science Fiction Werke des Jahres 2017. Der Wahlbogen basierte auf 256 Nominierungsvorschlägen von 41 Wahlberechtigten sowie den 107 Bewertungen des Vorauswahlgremiums, was zu den 55 Nominierungen führte, die über 200 Abstimmungsberechtigten zur Wahl ge­sandt wurden. Es haben sich 72 deutschsprachige SF-Schaffende an der Wahl beteiligt, in den Kategorien Übersetzung und Hörspiel bewertete jeweils eine Fachjury. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des 14. ElsterCons, eines literarischen Symposiums zur Science Fiction, das vom 21. bis 23. September im Haus des Buches in Leipzig stattfindet.


    Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2017:

    Michael Marrak: "Der Kanon mechanischer Seelen" (Amrûn)


    Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2017:

    Uwe Hermann: "Das Internet der Dinge" (in: "Spektrum der Wissenschaft" 6/2017)


    Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2017:

    Nnedi Okorafor: "Das Buch des Phönix" (Cross Cult)


    Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2017:

    Claudia Kern für die Übersetzung von Connie Willis' "Dunkelheit" / "Licht" (Cross Cult)


    Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2017:

    Lothar Bauer für das Titelbild zu Axel Kruses "Luna Incognita" (Atlantis)


    Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung von 2017:

    "Paradise Revisited" von Bodo Traber (WDR)


    Sonderpreis für herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2017:

    Thomas Le Blanc für den Aufbau und Erhalt der Phantastischen Bibliothek Wetzlar

    Ich habe die CC-Vorschau nur gemacht (anhand der Amazon-Listung durch CC), weil man schlecht nicht Tor berücksichtigen kann und CC nicht. Bei PN halten wir uns grob an die Gewichtung: Wer hat überhaupt eine Programmvorschau für 1/2 Jahr im voraus ab einem bestimmten Termin. Da kamen halt die berücksichtigten Verlage bei raus. Redaktionsintern ist uns noch Festa wichtig, da haben wir nachgefragt. Lyx gesondert berücksichtigen macht keinen Sinn mehr, und cbt/cbj geht zu sehr in Richtung Kinder/Jugend; sparen wir uns ebenso wie Loewe. Und die üblichen Kleinverlage sparen wir uns auch.

    Der US-amerikanische Science-Fiction-Autor und -Herausgeber Gardner Dozois ist gestern im Alter von 70 Jahren gestorben. Er schrieb einen Roman, einige wenige entstanden darüberhinaus in Zusammenarbeit mit anderen Autoren - so zum Beispiel 2007 "Planetenjäger" mit George R. R. Martin und Daniel Abraham. Dozois' Metier war die Kurzgeschichte, als Autor und als Herausgeber. Er schrieb zum einen viele Storys, und er gab in den Staaten vor allem Dutzende von Anthologien heraus. Erst verantwortete er beispielsweise über viele Jahre das Magazin "Asimov's", danach ebenfalls über viele Jahre "The Year's Best Science Fiction". Im Laufe der Jahrzehnte wurde Gardner Dozois unter anderem mit 40 Locus Awards, 15 Hugo Awards, 2 Nebula Awards und dem World Fantasy Award geehrt.

    Julio Ribera ist heute im Alter von 91 Jahren gestorben. Zu den bekanntesten Arbeiten des spanische Comiczeichners und -autors, der seit den 50er Jahren in Frankreich wirkte, zählten zum einen im Bereich der Funny-Fantasy die Abenteuer um Dracurella, die hierzulande bei Arboris in den 90er Jahren erschienen und für die er auch die Texte schrieb. Zum anderen war er im Bereich der Science Fiction der Zeichner der Serie "Die Vagabunden der Unendlichkeit", für die Christian Godard die Texte schrieb, und deren Bände hierzulande bei gleich mehreren Verlagen erschienen.

    Deutscher Science Fiction Preis 2018: Die Nominierungen


    Das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science Fiction Preises hat die Nominierungen für 2018 bekanntgeben. Für den DSFP 2018 sind alle im Original in deutscher Sprache im Jahr 2017 erstmals in gedruckter Form erschienenen Texte des Literaturgenres Science Fiction relevant. Der Deutsche Science Fiction Preis 2018 wird auf dem ElsterCon (21. bis 23. September ), dem diesjährigen JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e. V., in Leipzig vergeben. Der DSFP ist mit 1000,00 EUR je Kategorie dotiert.


    Beste deutschsprachige Kurzgeschichte:

    "Der Fremde in dir", Galax Acheronian (in "Meuterei auf Titan", Hrsg.: Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik)

    "Das letzte Mammut", Norbert Fiks (in "Meuterei auf Titan", Hrsg.: Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik)

    "Das Schiff, das nie hätte gebaut werden dürfen", Tobias Habenicht (in "Das Schiff, das nie hätte gebaut werden dürfen", Hrsg.: C. Erpenbeck, Machandel)

    "Das Internet der Dinge", Uwe Hermann (in "Spektrum der Wissenschaft" 6/17)

    "Protoplasma mit Hut", Nikolaj Kohler (in "Das Alien tanzt Kasatschok", Hrsg.: Ellen Norton, p.machinery)

    "Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen", Thorsten Küper (in "Menschmaschinen". Hrsg.: André Skora, Amrûn)

    "Relokation", Olaf Lahayne (in "Meuterei auf Titan", Hrsg.: Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik)

    "Omega 4", Frank Lauenroth (in "Meuterei auf Titan", Hrsg.: Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik)

    "Paket Eternity", Tom Turtschi (in "Eniwetok. Die Flucht", Seins-Fiction)


    Bester deutschsprachiger Roman:

    "Patronat - Die Welten der Skiir 3", Dirk van den Boom (Cross Cult)

    "Das Arkonadia-Rätsel", Andreas Brandhorst (Piper)

    "Das Erwachen", Andreas Brandhorst (Piper)

    "Feuer der Leere", Robert Corvus (Piper)

    "Twillight Zoo", Jutta Ehmke (Saphir im Stahl)

    "Qualityland", Marc-Uwe Kling (Ullstein)

    "Neanderthal", Jens Lubbadeh. (Heyne)

    "Der Kanon mechanischer Seelen", Michael Marrak (Amrûn)

    "Junktown", Matthias Oden (Heyne)

    Nachdem Voodoo Press vor Kurzem noch mitgeteilt hatte, dass man den Verlag aufgrund schlechter Verkäufe einstellen wird, rückt man nun wieder von dieser Ankündigung ab. Stattdessen möchte man versuchen, das Geschäftstätigkeitsfeld zu erweitern und künftig Geld nicht nur erzielen durch den Verkauf von Büchern, sondern auch durch Spenden an den Verlag. Ab sofort kann man den Verlag auf der Crowdfunding-Plattform Patreon unterstützen. Spender sollen unter anderem die Möglichkeit erhalten, exklusiv Autoren Fragen stellen zu dürfen und vom Autor signierte deutschsprachige Ausgabe erhalten zu können. Voodoo Press wurde 2008 in Österreich gegründet und ist seit 2014 auf Malta ansässig; das Ziel des Verlags ist laut eigenem Bekunden, den Lesern hohen Unterhaltungswert auch abseits des Mainstreams zu bieten.

    Nach etwa zehn Jahren Bestehen wird Michael Preissl Voodoo Press schließen. Die Buchverkäufe gingen laut Verleger in letzter Zeit nach und nach zurück. In diesem Verlag erschienen überwiegend Horror-Romane, sowohl als Printausgaben wie als eBook. Dort erschienen unter anderem Werke von beispielsweise Bentley Little, Edward Lee, Greg F. Gifune und Ronald Malfi. Einige wenige Titel sollen noch ausgeliefert werden, unter anderem "Milestone" von Kealan Patrick Burke, "Sleepwalker" von Michael Laimo und die Hardcover-Ausgabe von Markus K. Korbs "Phantasma Goriana".

    Die PDF-Versionen der „phantastisch!“-Ausgaben 66 bis 70 sind seit Kurzem erhältlich, ab der Ausgabe 66 findet man die zuletzt erschienenen Nummern und alle künftigen unter anderem bei Thalia, Weltbild, ebook.de und auf vielen weiteren Plattformen – außer bei Amazon und bei beam-eBooks. Die Ausgabe 71 bereitet der Atlantis Verlag für ein Erscheinen am 31. Juli vor.