Beiträge von Freebird

    Der neue Roman von H. D. Klein, bei dem es sich weder um einen SF-Roman noch um einen „phantastischen“ Roman handelt, ist lieferbar als Hardcover und Paperback, das eBook ist bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=atlantisverla-21&l=am2&o=3&a=B078VFCC39] und auf weiteren Plattformen erhältlich.
    Das Titelbild kommt von Timo Kümmel.


    Divine ist ein Weltstar. Sängerin, Schauspielerin, Buchautorin. Grammy- und Oscar-Preisträgerin, für den Friedensnobelpreis nominiert. Ein Vorbild für viele Menschen, für die sie mit ihrem ehrlichen Charakter und ihrem reinen, fast schon puritanischen Auftreten ein Sinnbild für die Zukunft darstellt. Ihre Karriere ist ohne Makel und frei von Skandalen.
    Vernon van Trekh ist ein erfolgreicher Werbefotograf, der sich auf digitale Bildbearbeitung spezialisiert hat und das Auge meisterhaft zu täuschen vermag.
    Als sich ihre Wege kreuzen, bahnt sich eine schicksalhafte Wende an, die die gottgleiche Divine vor den Augen der Öffentlichkeit und ihrer sie verehrenden Fans zu Fall bringen und alles auf ewig verändern könnte.


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    "Das Ereignis am Horizont“ von E. C. Tubb, Band 26 der Science-Fiction-Serie „Earl Dumarest“, ist erschienen. Es ist eine deutsche Erstveröffentlichung. Übersetzt wurde der Roman von Dirk van den Boom, das Titelbild stammt von Timo Kümmel. Das Hardcover und das Paperback sind lieferbar. Das eBook ist bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=atlantisverla-21&l=am2&o=3&a=B079T1BNCR] erhältlich, weitere Plattformen folgen in Kürze.



    Die Terridae glauben, die verlorene Erde sei Himmel und Utopie vereint. In ihrem künstlichen Planeten bewegen sie sich langsam auf der Suche nach Terra durch die Galaxis. Und in ihren Augen soll die Wiederentdeckung der Erde das »Ereignis« sein.
    Dumarest, auf der Flucht vor den Cyclan, gab ihnen große Hoffnung – und reizte den Widerstand jener, die eigene Interessen verfolgen und nicht mehr an die alte Geschichte glauben. Doch auch er ist auf der Suche nach Terra – und nimmt jeden Hinweis auf, den er bekommen kann.
    Als sich ein Schiff der Cyclan nähert, um Dumarest endgültig festzusetzen, wird klar: Sowohl sein Konflikt mit den Wesen ohne Gefühle wie auch seine endlos erscheinende Suche treten in eine neue Phase.


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    „Canopus“, Band 1 der neuen Reihe „Der Kalte Krieg“ von Dirk van den Boom, ist erschienen. Von Dirk Berger kommen die Titelbilder. Das obere ziert die Hardcover-Ausgabe , das untere Titelbild findet sich auf der Paperback- und eBook-Ausgabe. Hardcover und Paperback sind lieferbar. Das eBook ist bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=atlantisverla-21&l=am2&o=3&a=B077TSKY75] und auf weiteren Plattformen erhältlich.


    Das Imperium der Menschen in ferner Zukunft: ein politischer und wirtschaftlicher Gigant auf tönernen Füßen, mit Feinden an allen Grenzen und einem aggressiven Kurs der Expansion. In ihm leiden Menschen wie Außerirdische unter Kriegsbedingungen: Seit Jahren lebt das Imperium mit einem militärischen Konflikt, den es wahrscheinlich verlieren wird. Der „Kalte Krieg“ zehrt an den Ressourcen und an den Nerven, innere Konflikte brechen auf und Loyalitäten werden infrage gestellt.
    Mittendrin: ein aus dem Kriegsdienst entlassener Veteran, ein Sklave ohne Erinnerung an seine Identität, eine Wissenschaftlerin, deren Vergangenheit sie einholt, ein havarierter Frachterpilot, eine Soldatin und ein Waisenkind sowie eine Rebellin, die über Leichen geht. Ihr aller Leben wird unter mysteriösen Bedingungen miteinander verbunden und ihr Schicksal führt sie auf einen Kurs, der nach Canopus und weit darüber hinaus weist.


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    Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu acht Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 38 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Nominierungen zum Kurd Laßwitz Preis für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2017. Der Wahlbogen basiert auf 256 Nominierungsvorschlägen von 41 Wahlberechtigten, sowie den 95 Bewertungen des Vor­auswahlgremiums, was zu den 55 Nominierungen führte, die an über 200 Abstimmungsberechtigten zur Wahl gesandt wurden. In den Kategorien Übersetzung und Hörspiel bewertet jeweils eine Fachjury. Die Wahl endet Ende Mai, Anfang Juni werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des 14. ElsterCons, eines literarischen Symposiums zur Science Fiction, das dieses Jahr vom 21. bis 23. September im Haus des Buches in Leipzig unter dem Motto "Ferne Welten" stattfindet.


    Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2017: 
    Dirk van den Boom: "Die Welten der Skiir" (Cross Cult)
    Andreas Brandhorst: "Das Erwachen" (Piper)
    Uwe Hermann: "Versuchsreihe 13 - Die Epidemie" (Atlantis)
    Claudia Kern: "Divided States of America" (Cross Cult)
    Marc-Uwe Kling: "QualityLand" (Ullstein)
    Jens Lubbadeh: "Neanderthal" (Heyne)
    Michael Marrak: "Der Kanon mechanischer Seelen" (Amrûn)
    Kai Meyer: "Die Krone der Sterne" (Tor)
    Matthias Oden: "Junktown" (Heyne)
    Uwe Post: "Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili" (Atlantis)
    Doron Rabinovici: "Die Außerirdischen" (Suhrkamp)


    Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2017: 
    Uwe Hermann: "Das Internet der Dinge" (in: "Spektrum der Wissenschaft" 6/2017)
    Uwe Hermann: "Der Raum zwischen den Worten" (in: "Exodus" 36)
    Oliver Koch: "Ans Tageslicht" (in: Peggy Weber-Gehrke (Hrsg.): "Meuterei auf Titan", Modern Phantastik)
    Nikolaj Kohler: "Protoplasma mit Hut" (in: Ellen Norten (Hrsg.): "Das Alien tanzt Kasatschok", p.machinery)
    Frank Lauenroth: "Omega 4" (in: Peggy Weber-Gehrke (Hrsg.): "Meuterei auf Titan", Modern Phantastik)
    Jacqueline Montemurri: "Störfall" (in: Peggy Weber-Gehrke (Hrsg.): "Meuterei auf Titan", Modern Phantastik)
    Monika Niehaus "Ein halbes Dutzend Eier" (in: Ellen Norten (Hrsg.): "Das Alien tanzt Kasatschok", p.machinery)
    Melanie Vogltanz: "PET" (in: Nadine Muriel / Stefan Cernohuby (Hrsg.): "Das Dimensionstor", Amrûn)
    Ernst Wegbreiter (= Angela & Karlheinz Steinmüller + Erik Simon): "Die größte Reise" in: Angela Steinmüller / Karlheinz Steinmüller / Erik Simon, "Leichter als Vakuum", Memoranda)


    Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2017: 
    Pierre Bordage: "Die Sphären" (Heyne)
    Omar El Akkad: "American War" (S. Fischer)
    Maja Lunde: "Die Geschichte der Bienen" (btb)
    Ian McDonald: "Luna" / "Wolfsmond" (Heyne)
    Nnedi Okorafor: "Das Buch des Phönix" (Cross Cult)
    Jeff VanderMeer: "Borne" (Kunstmann)
    Connie Willis: "Dunkelheit" / "Licht" (Cross Cult)


    Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2017: 
    Frank Böhmert für die Übersetzung von Daryl Gregorys "Afterparty" (Tor)
    Michael Kellner für die Übersetzung von Jeff VanderMeers "Borne" (Kunstmann)
    Bernhard Kempen für die Übersetzung von Ann Leckies "Imperial Radch"-Trilogie (Heyne)
    Bernhard Kempen für die Übersetzung von John Scalzis "Kollaps" (Tor)
    Claudia Kern für die Übersetzung von Connie Willis' "Dunkelheit" / "Licht" (Cross Cult)
    Pia Oberacker-Pilick für die Übersetzung von Vlad Hernández' "Krieg der Schrecken" (Saphir im Stahl)
    Helga Parmiter für die Übersetzung von Peter Newmans "Vagant" (Cross Cult)
    Helga Parmiter für die Übersetzung von Linda Nagatas "Funkstille" (Cross Cult)
    Gerd Rottenecker & Susanne Gerold für die Übersetzung von Anthony O'Neills "Dark Side" (Knaur)
    Peter Torberg für die Übersetzung von China Miévilles "Dieser Volkszähler" (Liebeskind)


    Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2017: 
    Lothar Bauer für das Titelbild zu Axel Kruses "Luna Incognita" (Atlantis)
    Dirk Berger für das Titelbild zu "phantastisch!" 67
    Thomas Hofmann für das Titelbild zu Angela Steinmüller / Karlheinz Steinmüller / Erik Simon "Die Wurmloch-Odyssee" (Memoranda)
    Michael Marrak für das Titelbild und die Illustrationen zu Michael Marraks "Der Kanon mechanischer Seelen" (Amrûn)
    Greg Ruth für das Titelbild zu Nnedi Okorafors "Das Buch des Phönix" (Cross Cult)
    Meike Schultchen für das Titelbild zu "Exodus" 36
    Andreas Schwietzke für das Titelbild zu "Andromeda Nachrichten" 257
    Andreas Schwietzke für das Titelbild zu "Andromeda Nachrichten" 259
    Julian Tapprich für das Titelbild zu Sebastian Guhrs "Die Verbesserung unserer Träume" (Luftschacht)
    Jens Maria Weber für das Titelbild und die Illustrationen zu Kai Meyers "Die Krone der Sterne" (Tor)


    Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung von 2017: 
    "Die Prometheus-Protokolle" von Thomas Feuerstein (ORF)
    "Der Wald" von Martin Heindel (WDR)
    "Paradise Revisited" von Bodo Traber (WDR)


    Sonderpreis für herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2017: 
    Bernd Behr für langjährige Betreuung der Story-Rubrik im c't-Magazin
    Das DortCon-Komitee (Arno und Gabriele Behrend, Torsten Frantz, Utz Benscheid, Irma Leu, Michael und Astrid Ehrt, Lars Adler und Thomas Recktenwald) für die langjährige Veranstaltung des DortCons mit dem EuroCon 2017 als Höhepunkt
    Mike Hillenbrand und sein Team für die Planung und Organisation der Phantastika 2017 in Oberhausen
    Thomas Le Blanc für den Aufbau und Erhalt der Phantastischen Bibliothek Wetzlar
    Uschi Zietsch und Gerald Jambor für 30 Jahre Fabylon Verlag

    Die US-amerikanische Schriftstellerin Kate Wilhelm ist am Donnerstag im Alter von 89 Jahren gestorben. Ihren ersten SF-Roman, "Der Klon - Wesen aus Zufall" schrieb sie 1965 noch zusammen mit Theodore L. Thomas. Es folgten Werke im selben Genre wie "Leben ohne Tod" (1966), "Das Killer-Ding" (1967) und "Wacholderzeit" (1979). Mit "Hier sangen früher Vögel" (1976) erhielt sie in der Kategorie Bester Roman jeweils den Locus Award und den Nebula Award. Wilhelm veröffentlichte zudem viele Science-Fiction-Kurzgeschichten. Später schrieb sie vorwiegend Anwaltsromane und Krimis, die hierzulande unveröffentlicht blieben.

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    Als eOnly erhältlich ist jetzt „Scareman“, unter anderem bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.…21&l=am2&o=3&a=B07B2J9SMY]. Der Band enthält alle zwölf Romane der Science-Fiction-Serie „Die Scareman-Saga“ von Dirk van den Boom und Sylke Brandt. Das Titelbild stammt von Emmanuel Henné. Weiterhin erhältlich sein wird die Serie in Form von Einzelromanen als eBook und Paperback.



    Die Menschheit in ferner Zukunft. Ständig neuen Bedrohungen durch aggressive außerirdische Zivilisationen ausgesetzt, entwirft das Imperium der Menschen das Scareman-Projekt: Ansonsten dem Tode geweihten Spezialisten wird die Möglichkeit gegeben, ihr Leben auf Jahrhunderte zu verlängern. Der Preis: Sie werden auf Wachstationen im Orbit von Welten geschickt, auf denen Zivilisationen leben, deren Entwicklung eines Tages eine Gefahr für das Imperium darstellen könnte. Mithilfe von in der Physiologie angepassten Androidenkörpern und auf Basis einer umfassenden Beobachtung der Alien-Gesellschaft soll der Fortschritt dieser Welten torpediert, aufgehalten und zurückgedreht werden, wo es nur geht – und das so geheim wie möglich.


    „Die Scareman-Saga“ erzählt die Geschichte des tödlich erkrankten Infanteriesergeants Jonathan Savcovic, der seinen Körper im Orbit um den Planeten Akkar in ewigen Tiefschlaf bettet, um immer dann aufzuwachen, wenn sich ein Eingreifen als erforderlich erweist. Doch Savcovic erwartet nicht, dass seine jahrhundertelange Wacht Herausforderungen bereithält, mit denen niemand hat rechnen können – und die irgendwann seinen Auftrag ganz grundsätzlich infrage stellen könnten …

    Der Science-Fiction-Roman „Sternenfinsternis“ von David Seinsche ist ab sofort als Hardcover und Paperback lieferbar. Das eBook ist bereits bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=atlantisverla-21&l=am2&o=3&a=B077TWKG6M] erhältlich, weitere Plattformen folgen in Kürze. Das Titelbild stammt von Mark Freier.


    Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen geschafft. Trotz vieler Widrigkeiten hat sie ihren Platz in der Galaxis behauptet und neue Völker entdeckt. Doch jeder Frieden ist brüchig, und als eine fremde Rasse in den bekannten Weltraum eindringt, sieht sich die Menschheit einem Feind gegenüber, der nur ein Ziel kennt: Die vollkommene Auslöschung allen Lebens! Mittendrin steht die Crew der TAS Bengalore in ihrem verzweifelten Versuch, den Untergang abzuwenden. Doch welchen Preis sind die tapferen Männer und Frauen bereit, zu bezahlen?


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    Der Roman „Phainomenon“ von H. D. Klein ist ab sofort lieferbar als Hardcover und Paperback. Das eBook ist bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=atlantisverla-21&l=am2&o=3&a=B078VC71GY] erhältlich und auf vielen weiteren Plattformen.
    Das Titelbild schuf Timo Kümmel.


    Gibt es UFOs? Für die Besatzung des Space Shuttles INTREPID ist die Antwort klar, als man ein solches im Erdorbit sichtet. Etwas, das sich niemand aus der Crew sich je hätte vorstellen können.
    Commander James DeHaney erhält den Auftrag, einen Erstkontakt herzustellen. Eine Aufgabe, die die Frauen und Männer des Shuttles auf eine Mission schickt, die sie weit in die Vergangenheit der Erde führt, 10 000 Jahre vor ihrer Zeit. In eine Zeit, in der in Ägypten die Pyramiden erbaut werden. Und in eine Zeit, in der eine furchtbare Klimakatastrophe droht.
    Verzweifelt nimmt die Crew der INTREPID den Kampf gegen die drohende Gefahr auf und geht auch der Frage nach, wieso viel früher als von allen Wissenschaftlern gedacht der Pyramidenbau stattfinden konnte. Aber über allem steht die Frage: Wie können sie wieder in ihre eigene Zeit, ins 21. Jahrhundert, zurückkehren?


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    Der US-amerikanische Horror-Autor Jack Ketchum ist heute im Alter von 71 Jahren gestorben. Ketchum, der mit bürgerlichem Namen Dallas Mayr hieß, begann bereits in den 70er Jahren mit dem Schreiben, hierzulande erschienen seine Romane ab 2006 vorwiegend bei Heyne. "Beutezeit" (1979), "Evil" (1989) und "Blutrot" (1995) zählten zu seinen bekanntesten Werken. Diese wurden auch zum Teil verfilmt, letzterer Roman zum Beispiel als "Red" von Trygve Allister Diesen und Lucky McKee mit Brian Cox in der Hauptrolle.


    Die US-amerikanische Schriftstellerin Ursula K. Le Guin ist am Montag im Alter von 88 Jahren gestorben. Zu ihren bekanntesten Romanen zählten aus dem sogenannten Hainish-Zyklus die Romane "Winterplanet" beziehungsweise "Die linke Hand der Dunkelheit" (1969) und "Planet der Habenichtse" beziehungsweise "Die Enteigneten" beziehungsweise "Freie Geister" (1974), wofür sie jeweils mit einem Hugo und einem Nebula Award geehrt wurde. Für "Das ferne Ufer" (1972) aus dem "Erdsee"-Zyklus wurde sie mit dem National Book Award ausgezeichnet.

    Bastei legt die Romanheftserie "Maddrax" noch einmal neu auf; alle vier Wochen erscheint ein Sammelband mit drei Heften zum Preis von 3,70 EUR überall im Zeitschriftenhandel, los geht es am 6. Februar. Aktuell gibt es bereits eine Neuauflage im Taschenbuch, diese erscheint derzeit bei der Romantruhe; hier ist man bei Band 30 mit den Heften 103 bis 105 mit dem Nachdruck angelangt. Band 1 der Serie "Maddrax" erschien am 8. Februar 2000, in der kommenden Woche erscheint Band 470 ("Der Abenteurer" von Timothy Stahl).

    War's in dem Fall nicht so, dass es zuerst das eBook auf deutsch gab und danach der erste Preis erst kam? Ist natürlich dann doof, wenn man einen Programmplatz für eine Printausgabe finden müste, der längst vergeben ist.


    Aber, ja, die Frage ist: Wie würde man eOnly-Titel "sichtbar" machen können? Keine Ahnung.

    Ich habe keine Ahnung (und davon unendlich viel, ja). In dem Fall war es vielleicht so, dass das Manuskript druckfertig war, das Cover vorlag und der Titel auch als eBook gemeldet war. Komplett in die Tonne treten, wenn man schon kurz vor dem Ziel ist? Muss ja nicht sein.


    Man kann jetzt natürlich sagen, dass in dem Fall die VK-Zahlen beim PB vermutlich nicht den Erwartungen entsprachen. Man schiebt also das eBook als eOnly in die Shops und lässt es gut sein. Als Käufer würde ich mich da aber schon fragen, wie man zu einem Preis von 12,99 EUR kommt; das ist jetzt natürlich reine Kopfsache, aber wenn das PB meinetwegen 15 EUR kostet und der Verlag lässt beim eBook ein paar EUR nach, verstehe ich das. Versteht "der Käufer", wieso ein eOnly das im luftleeren Raum ohne Bezug zu einer Printausgabe "schwebt", 12,99 EUR kosten muss? Ich persönlich sage ja, dass man keine Scheu haben braucht, keine Preise auf Ramschniveau bei eBooks zu nehmen, aber irgendwie einordnen als Leser/Käufer möchte ich das schon irgendwo.


    Ansonsten sind mir da erhebliche Trennlinien aufgefallen. "Man" bewirbt einen Titel, der als Print in den Buchhandel geschoben wird - der kommt parallel als eBook. Darauf weist man hin. Auf eOnly weist man eher nicht hin.


    In Erinnerung habe ich z.B., dass mal ein Kölner Verlag ganz am Anfang wie blöde und fast bis zur Besinnungslosigkeit offenbar ohne Erfolg Werbung gemacht hat für eine eOnly-Reihe. Mit dem Ergebnis, dass man seither einfach nur verlegt, ohne Werbung zu machen. Vielleicht wäre da manchmal der Mittelweg der richtige?

    Blanvalet hat Band 1 des Inquisitor-Zweiteilers von Frank Rehfeld 2016 als PB und eBook gebracht. Band 2 erschien vorigen Dezember. Als eOnly, wenn ich das richtig sehe. Ob von vorneherein ein Zweiteiler geplant war, oder ob ein geplanter dritter Teil vielleicht gar nicht kommt, weiß ich nicht. Würde was komisch anmuten, dass nach zwei Trilogien ein Zweiteiler von Frank kommt.

    Die Ausgabe 69 der „phantastisch!“, die wie immer unter der Chefredaktion von Klaus Bollhöfener entstand, ist erschienen. Sie wurde an die Direktbezieher verschickt; im Bahnhofsbuchhandel wird sie aus logistischen Gründen diesmal etwas später zu finden sein, Anfang Februar. Das Titelbild kommt von Arndt Drechsler.
    Der Inhalt auf diesmal insgesamt 84 Seiten sieht wie folgt aus:



    Interviews:
    Christian Endres: William Gibson: „Es mangelt uns an Weitsicht.“
    Christian Endres: Viktor Bogdanovic: „Jede Seite soll besser werden als die letzte.“
    Christian Humberg: Bernd Perplies: „Ich würde liebend gerne einen Roman zum „Star Wars“-Universum beisteuern.“
    Jan Niklas Meier: Prof. Dr. Marcus Stiglegger: „Okay, dann schreibe ich halt mal ein Buch über Horrorfilme!“


    Bücher, Autoren & mehr:
    Achim Schnurrer: Cinderella, Beelzebub und ich – Teil 1
    Horst Illmer: „Ich bin Providence!“ Ein Kosmos des Grauens – mit (vielen) Fußnoten
    Sonja Stöhr: Phantastisches Lesefutter für jedes Alter – Neue Kinder- und Jugendbücher
    Achim Schnurrer: Über die kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt
    Jan Niklas Meier: Abjekt und Hermaphroditismus, „Alien“ und Psychoanalyse
    Jan Niklas Meier: Es geht noch ganz analog: Brett- und Kartenspiele in Lovecrafts Welt
    Horst Illmer: Begrabt mein Herz im Hugendubel
    Eva Bergschneider: Zwerge greifen nach der Weltherrschaft
    Christina Hacker: Ein Eschbach für Deutschland


    Phantastische Nachrichten zusammengestellt von Horst Illmer


    Rezensionen:
    Alisha Bionda (Hrsg.) „Dark Poems. Schwarze Romantik“
    Jeff Lemire / Greg Smallwood „Moon Knight“ 1
    Zoë Beck „Die Lieferantin“
    Neil Gaiman „Beobachtungen aus der letzten Reihe“
    Ronald Malfi „Cradle Lake“
    Beth Lewis „Wolf Road“
    Stefan Melneczuk „Thunder Rising“
    Melisa Schwermer (Hrsg.) „Horror Legionen“ 3
    Patrick Schön (Hrsg.) „Unfassbar“


    Comic & Film:
    Olaf Brill: … und immer wieder beginnt ein seltsamer Tag
    Christian Endres: Die Kunst der Selbstreflexion
    Olaf Brill & Michael Vogt: Ein seltsamer Tag Teil 29
    Jörg Petersen: Adolf und der Elefantenmensch


    Story:
    Madeleine Puljic: Bis die Hoffnung stirbt



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    „Vorsehung“ von Timo Kümmel ist lieferbar. Der Bildband im A4 Format (Broschüre wie die Zeitschrift „phantastisch!“, aber mit dickerem Papier) vereint auf insgesamt 60 Seiten viele seiner Werke. Der Band ist beim Verlag erhältlich und ab Anfang Januar auch über den Buchhandel – bei Amazon[IMG:https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=atlantisverla-21&l=am2&o=3&a=3864025621] ist er aktuell bereits vorbestellbar.


    Timo Kümmel ist eine bildgewaltige Säule der deutschen Phantastik. Seit nahezu zwei Jahrzehnten entfalten sich seine visionären Panoramen und entführen seine Illustrationen in fremde Welten.
    Er wurde für alle wichtigen Genre-Preise nominiert und bereits zweimal mit dem renommierten Kurd Laßwitz Preis für die beste Science Fiction-Graphik ausgezeichnet.
    Dieser Bildband präsentiert die stärksten Arbeiten des Künstlers, besondere Wegmarken und persönliche Einblicke in seinen Werdegang.


    Der Bildband enthält auch – aber nicht nur – unter anderem Cover für Titel aus dem Atlantis Verlag, exemplarisch stellen wir hier eine Handvoll Seiten als Beispiel online.


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    Erschienen ist die von Christian Pree herausgegebene „Bibliographie der deutschsprachigen Science Fiction und Fantasy 2016“. Diese Ausgabe ist 544 Seiten dick und bietet bibliographische Daten zu 3681 Buch- beziehungsweise 1483 Story-Publikationen im Jahr 2016. Das Titelbild stammt von Timo Kümmel. Das Buch versucht, alle Titel aufzulisten die im Jahr 2016 erschienen sind.


    Die „Bibliographie der deutschsprachigen Science Fiction und Fantasy 2015“ ist weiterhin vom Atlantis Verlag lieferbar. Die Ausgaben bis 2014 wurden und werden vom Herausgeber Christian Pree selbst angeboten. Die 2015er-Ausgabe hat ca. 480 Seiten Umfang und listet bibliographische Daten zu 2763 Buch- beziehungsweise 1806 Story-Publikationen des Jahres. Das Cover zu dieser Ausgabe kam auch von Timo Kümmel.


    In Vorbereitung ist die aktualisierte Ausgabe der Alternativwelt-Ausgabe. Auch kommende Jahresausgaben und eventuelle weitere Sonderbände erscheinen als Hardcover und mit Titelbildern von Timo Kümmel bei Atlantis. Anders als die Hardcover-Ausgaben der Edition Atlantis, die nur beim Verlag erhältlich sind, sind die „Bibliographie der deutschsprachigen Science Fiction und Fantasy“-Ausgaben von Atlantis beim VLB und dem Barsortiment KNV und Libri gelistet.


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    Der Verlag Das Beben hat seine Arbeit eingestellt



    Wie Markolf Hoffmann, Jasper Nicolaisen, Jakob Schmidt, Karla Schmidt und Simon Weinert vom Verlag das Beben mitteilen, hat man die Verlagsarbeit eingestellt. Der Hauptgrund "besteht in den enorm schlechten Verkäufen". Bei den meisten ihrer Titel bewegte sich der Jahresabsatz zuletzt im einstelligen Bereich. An den Büchern der Autorinnen und Autoren soll dies nicht gelegen haben, vielmehr musste man feststellen, dass das Verlagskonzept sich so einfach nicht bewährt hat. Obwohl wohlwollend von der Presse und der Fachwelt aufgenommen, konnte man damit nicht die eigentliche Leserschaft packen, so der Verlag. Im vorigen Monat wurden die Titel aus den Sortimenten der Online-Händler und auch aus dem eigenen Shop genommen. Die Homepage soll noch für eine Weile fortbestehen, um auf Neuveröffentlichungen der Autorinnen und Autoren hinweisen zu können. Der Verlag das Beben war im September 2013 an den Start gegangen, um die Novelle auf den eBook-Reader zu bringen.

    André Wiesler ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 43 Jahren gestorben. Er steuerte unter anderem Romane zu den Reihen "Shadowrun" und "Das Schwarze Auge" bei, außerdem veröffentliche Heyne von ihm die Trilogie "Die Chroniken des Hagen von Stein". Zuletzt erschien von ihm im Verlag Torsten Low "Protektor - Monsterjäger mit Sockenschuss". Im Bereich der Spiele-Entwicklung war er im Rollenspielbereich aktiv, unter anderem wirkte er bei "John Sinclair" und Markus Heitz' "Justifers". Ferner übersetzte er Romane von beispielsweise S. L. Viehl und Tom Lloyd ins Deutsche und war bei Poetry Slams zu sehen. André Wiesler war verheiratet und Vater eine Kindes.

    Zur Frage Fantasy oder SF ist Stand heute bei Atlantis aktuell, dass die Richtung 2018 in Richtung SF geht, und das überwiegend mit deutschsprachigen Autoren. Neben mindestens 4 Ikarus-Romanen werden die Reihen von Dirk van den Boom und Stefan Burban fast alle fortgeführt (die Tentakelreihe ist zu Ende und die Ruul-Reihe geht in eine zumindest längere Pause), ferner wird je eine neue Reihe gestartet - wobei beide ja auch Fantasy schreiben, die ich bringe. Dazu plane ich im Prinzip je mindestens einen weiteren SF-Roman von Axel Kruse und Uwe Hermann, dazu würde ich gerne einen neuen Roman von Oliver Henkel bringen und gerne mehr von Martin Kay. Mindestens ein SF-Roman kommt von Ben Calvin Hary, und es kommt sehr wahrscheinlich eine SF-Trilogie von einem deutschen Autor, die bereits fertig vorliegt. Von H. D. Klein habe ich noch 1 SF-Roman als Neuauflage in der Pipeline, dazu einen neuen "allgemeinen" Roman. Hier würde ich gerne mehr SF bringen. Mit David Seinsche kommt dazu noch ein neuer SF-Autor. Und vermutlich habe ich einige Autoren jetzt vergessen. Druckfertig ist ein weiterer Dumarest; wie das demnächst hier weitergeht muss man ebenso mal schauen, wie bei der LIADEN-Reihe. Das betrifft auch generell Fantasy, wo ja ein Roman von Martin Kay erschien, eine Trilogie von Peter Hohmann und 2018 "Die Königreiche Gottes" zu Ende gehen. Im Moment sehe ich da nur sehr wenig Fantasy in 2018 abseits von Burban und van den Boom.



    Wollen würde ich gerne mehr Fantasy bringen. Auch Übersetzungen, egal ob Neues oder Altes. Die Zahlen bilden da aber ein deutliches Bild. SF. Deutsch.

    Wie das Branchenblatt "Buchmarkt" heute meldet, ist die deutsche Schriftstellerin Andrea Schacht am 26. Oktober im Alter von 61 Jahren gestorben. 1992 entschied sie, sich ganz dem Schreiben zu widmen, und 1994 erschien mit "Der Tag mit Tiger" ihr erster Roman. in den folgenden Jahrzehnten schrieb sie viele weitere Katzen-Romane. Sie widmete sich auch dem Historischen Roman, ihre Geschichten spielten unter anderem im Köln des Mittelalters und im alten Rom. Genre-Fans kannten sie durch die "Jägermond"-Reihe, die Blanvalet veröffentlichte.