Beiträge von herb

    Er kann seine Darsteller und die Grundstimmung der Thematik unheimlich lebensecht beschreiben. Bei Büchern von Kay kann ich mitfühlen, was geschieht. Zum Teil sind das richtige Pageturner. Hm, irgendwie schwer zu beschreiben...

    Wenn Du aber noch kein Buch von ihm gelesen hast, dann auf!

    Ansonsten kann ich aus persönlicher Sicht nur sagen, dass 2019 ein reichlich besch... Jahr zu werden verspricht. Vonda McIntyre, Allan Cole, Gene Wolfe - man kann nur hoffen, dass es nicht so weitergeht.

    Oh man, wenn die Grossen sterben merkt man, wie alt man wird.

    Aber das hier "Memory is all we have. The present is a knife’s edge, and the future doesn’t really exist" zeigt, was für eine Grösse da gegangen ist.


    Stimmt, jetzt wo Du's sagst und ich noch mal nachgeschlagen habe. Ich hab das wohl verdrängt...

    Dust of Dreams ist bei Subterranean vorbestellbar. Allerdings sind mir bei den Versandkosten die Tränen gekommen...

    Ich habe in anderen Texten zu dem Thema auch mal die These gelesen, dass es am räumlichen Speichern liegt, weshalb digitale Texte nicht so gut in Erinnerung bleiben. Bei mir funktioniert das tatsächlich; ich habe Lieblingsstellen im Buch, da weiß ich immer noch, ob sie oben oder unten und auf einer rechten oder linken Seite standen...

    Interessant, mir geht es genau so.

    Allerdings bin ich bei englischen Büchern fast ganz auf den Kindle umgestiegen, einfach weil ich da schnell Wörter nachschlagen kann, und dann sind viele englische Taschenbücher qualitativ einfach eine Enttäuschung. Die fallen einem ja in den Fingern auseinander. Ausnahmen mach ich bei den Büchern der Subterranean Press, die sind echt hübsch (aber leider auch echt teuer).

    Auch für mich ist The Name of the Wind ein wirklich tolles Buch, nicht dass das falsch rüber kommt. Allerdings sehe ich das mit den Folgebänden bei Mehrteilern etwas anders. Wenn man ein grosses Versprechen gibt (was eine schöne Formulierung von Dir ist), dann sollte man auch zusehen, dass man das Versprechen einhält. Meiner Meinung nach ist das eine der grossen Schwächen bei diesen ganze Mehrteilern: Oft ist da mehr Buch als Inhalt, oder um es drastischer auszudrücken: Mein Gefühl sagt mir, dass auf Geheiss mancher Verlage einfach ein Mehrteiler aus einer Geschichte gemacht wird, die eigentlich auch in einem Einzelbuch (oder meinetwegen auch ein Zweiteiler) erzählt werden könnte.

    Gleiches gilt auch für den Umfang der Bücher, die werden genauso dicker wie Teile der Bevölkerung...

    Ich denke Rothfuss könnte sein Versprechen schon einhalten, man muss ja auch nicht alles auserzählen (macht Steven Erikson ja auch nicht). Im Grunde ist seine Geschichte ja auch nicht so umfangreich, es ist eher die Art, sie zu erzählen (und die ist im ersten Band phänomenal). Aber gut, mal schauen wie sich das so entwickelt.

    Und jetzt werd ich wohl meine Bildungslücke in Bezug auf Seth Dickinson und Robert Jackson Bennet stopfen müssen *seufz*. Wird Zeit für einen Urlaub...

    Ist es nicht irgendwie ein Gesetz, dass der zweite Teil einer Trilogie generell der "schlechteste" ist?

    Ich hab den zweiten Teil auch ungelesen im Regal. Falls der Dritte kommen sollte, dann lese ich die Reihe noch mal von vorne. Sind ja nur drei Bücher, das ist machbar. Ganz im Gegensatz zum Game of Thrones, das hab ich aufgegeben, das wird nichts mehr.

    Ach ja, und sollte es sich zeigen, dass Rothfuss auch eine Endlosserie aus der Kingkiller Chronicle machen will, dann pack ich die Bücher und verschenke sie...

    Also mein Tipp für die ganz Harten wäre ja, die Übersetzungen von Dust of Dreams und Crippled God zu kaufen und mit dem Lesen zu warten, bis das letzte Buch erschienen ist. So hab ich es mit den englischen Bänden gemacht. War dann eine hübsche Tour de Force, und zeitweise hab ich mich gefragt, wie man so was schreiben kann...

    Eigentlich gehört da ein Warnaufkleber drauf: Nicht für psychisch labile Personen (oder so).

    Hach, ich glaub ich mach noch mal einen Reread, aber diesmal mit der deutschen Variante.

    Hi,
    so faszinierend das Thema in der Technik ist, so fehlplaziert finde ich es in der persönlichen Ernährung.
    Vielleicht bin ich ja auch wirklich nur ein alternder Dinosaurier, aber ich finde natürliche Lebensmittel was tolles. Selber kochen macht mir Spass, und der geschmackliche Unterschied von selbst gekochtem Essen zu industriell Hergestelltem ist meiner Meinung nach sehr gross.
    Das Problem ist ja, dass man in diese gedruckten Sachen alle möglichen Dinge reinpacken muss, damit das funktioniert. Zeug, dass ich nicht im Essen haben will.
    Für mich ist das also nichts.
    Anders sieht das im Bereich der technischen Produktion aus. Da kann man Dinge anstellen, die gehen mit CNC Maschinen so nicht. Ich denke da kommt noch sehr viel Spannendes auf uns zu.

    Aber wie gesagt, mehr als das Werk selbst irritieren mich die teils wirklich hymnischen Rezensionen in der Blogosphere oder auch bei Amazon.


    Bei der Blogosphäre bin ich mittlerweile sehr skeptisch geworden. Irgendwie weiss man nie wirklich, wer da wem verpflichtet ist. Und wenn da absolute Lobeshymnen gesungen werden, dann klingeln bei mir die Alarmglocken.
    Das ist fast schon wie in der Computerspielszene...

    Alles, was meine Vorposter geschrieben haben, kann ich direkt unterschreiben. Ich hab hier wirklich viel gelernt, und ich hoffe ich darf das noch ein Weilchen weiter.
    In diesem Sinne: Bleibt gesund und lasst euch nicht zu sehr stressen.

    Nachdem ich jetzt endlich dazu gekommen bin, "Im Schatten des Himmels" von Guy Gavriel Kay zu lesen, muss ich sagen: Klasse Buch! Es ist schon eine Weile her, dass mich ein Buch dazu gebracht hat, länger zu lesen als gut für mich ist.
    Kay kann sehr gut charakterisieren, die Geschichte ist gut aufgezogen und fängt einen von Anfang an ein. Einzig der Schluss kam mir ein bisschen zu schnell. Auf jeden Fall hab ich wieder ein bisschen mehr Lust auf Fantasy bekommen.
    Das nächste Buch auf der Liste ist der Winterkaiser von Katherine Addison.