Beiträge von gero

    Bei RH wird's in Zukunft - bzw. ab jetzt - keine PDFs mehr geben (außer den "Verkaufshilfen", die man wohl vor allem deshalb macht, weil der Buchhandel über die Umstellung auf ausschließlich VLB-TIX nicht generell nur begeistert ist).


    Ich hau hier morgen wahrscheinlich/vielleicht noch die Links zu den relevanten VLB-TIXen rein (die man dort findet, wo bisher die PDFs zu finden waren :biggrin2:), jetzt ist's mir zu spät. Außerdem hab' ich gerade noch was anderes entdeckt:


    dtv Unterhaltung - Hardcover & Paperback Herbst 2019

    (Da gibt's bald was, das manche vielleicht freuen wird ... oder auch nicht. Soll heißen: dtv folgt dem Trend, den man auch bei Blanvalet, Heyne und Piper deutlich erkennen kann. :floet:)


    dtv Taschenbuch September 2019 - Februar 2020

    (Da gibt's den üblichen Verdächtigen und noch ein, zwei Sachen mehr.)

    Und weiter geht's ...


    Bastei-Lübbe Taschenbuch Belletristik Herbst 2019

    Eichborn Herbst 2019

    Lübbe Hardcover (& Paperback) Herbst 2019

    ONE Herbst 2019


    Bei Lübbe HC ist noch ein bisschen was Interessantes dabei, bei ONE eher nicht (wenn ich von den Vorlieben der Forumosen ausgehe ;) ); ich habe die entsprechenden Links trotzdem mit aufgelistet, mir allerdings die mit den Herbstvorschauen von LYX, Baumhaus und Boje gespart. Die sind - ebenso wie die hier geposteten Vorschauen der Verlagsgruppe Lübbe - alle hier zu finden.


    Kommentare fallen mir gerade keine ein ... obwohl ... nein, das stimmt nicht ganz. Aber es ist spät, ich bin müde - und morgen (oder übermorgen oder überübermorgen ;) ) ist auch noch ein Tag.

    @ Pogo: Ja, der Andreas war anscheinend in letzter Zeit sehr beschäftigt (wobei ich davon ausgehe, dass der eine oder andere Titel schon etwas früher übersetzt wurde und die jetzt eher zufällig in einem so kurzen Zeitraum erscheinen). Ich werde ihn gelegentlich mal fragen (auch, weil ich wissen will, was er von einem ganz bestimmten SF-Roman hält ;) ).

    Die Erklärung solltest du aber lesen, die ist mMn schon interessant. (Und genauso interessant ist, wie sich Stevens Umgang mit dem Internet geändert hat. Da dürften die schlechten Verkäufe von Fall of Light für ein Umdenken gesorgt haben.)


    Eine Übersetzung der Kharkanas-Trilogie wird's ganz sicher nicht geben, solange die im Original nicht abgeschlossen ist. (Und momentan würde ich die auch gar nicht übersetzen wollen. ;) ) Nein, verschwurbelte - oder sagen wir besser in ihrem substantiellen Gehalt schwer fass- und übertragbare - Sätze und Absätze gibt's auch in DoD und TCG genug, auch wenn die Kharkanas-Bände da noch einen draufsetzen.

    Bei Klett-Cotta gibt's zwar noch kein PDF (das könnte dieses Jahr generell etwas komplizierter werden mit den PDFs), aber anschauen man kann sich das Herbstprogramm der Hobbit Presse durchaus schon - und zwar hier.


    Auch bei den S.Fischer-Verlagen gibt's noch keine neuen Vorschauen, das Herbst/Winter-Programm von Fischer Tor ist aber bereits seit Ende März auf tor-online zu besichtigen - und das habt ihr doch bestimmt auch alle schon gesehen, oder?) :biggrin2:

    Ach, ich finde, Steven erklärt schon ganz gut, warum das so aussehen könnte. (Ob es dann wirklich so kommt, wird man sehen.)


    Und die Leseprobe klingt nach etwas weniger verschwurbelten Sätzen als denen, mit denen ich mich derzeit rumschlage. :biggrin2:


    Ansonsten - welcome back, Iola! (Wir fremdeln alle noch ein bisschen mit dem neuen Look, aber was will man machen ... :nixweiss:)

    Ganz ehrlich? Ja, es sticht heraus, aber für mich nur, weil es zur Geschichte ganz passen will.

    Fehlt da nicht ein "nicht" ... "weil es zur Geschichte nicht ganz passen will"? :denk:


    Ich zumindest würde es so formulieren, denn für mich fällt der Ahura-Einschub völlig aus dem Rahmen und bremst die Geschichte ziemlich aus. (Ich bin von der ganzen Geschichte eher "underwhelmed", aber das hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich die anderen F&GM-Geschichten kenne und einige davon sehr viel besser finde als "Adept's Gambit", bei der man mMn trotz der Überarbeitung und Einpassung in den F&GM-Kanon deutlich merkt, dass Leiber noch ziemlich am Anfang seiner Karriere stand, als er die Ursprungsversion verfasst hat.)


    Stilistisch ist das Ganze stellenweise sehr schön - und holy moly, was für ein Unterschied zu dem Buch, in das ich mich gerade einlese ...

    Danke, Lapis!


    Sobald ich wieder richtig "on track" bin und auch Kaeferl ein bisschen mehr Zeit hat, wird's auch im Blog wieder öfters was zu lesen geben. Und entsprechende Kandidaten und Kandidatinnen für unsere "Jubiläumstexte" gibt's immer noch genug. (Nicht zuletzt, weil wir den Pool ja auch immer mal wieder ein bisschen erweitern. :biggrin2:)

    Am gestrigen Sonntag, dem 14. April ist der amerikanische SF- und Fantasyautor Gene Wolfe im Alter von 87 Jahren verstorben.


    Der am 07. Mai 1931 in Brooklyn geborene Gene Rodman Wolfe, über den John Clute schreibt, dass er weder der erfolgreichste noch der einflussreichste, aber möglicherweise der bedeutendste Autor der (englischsprachigen) SF-Szene war, hat mit seinen Erzählungen und Romanen das Genre zweifellos in mehreren Richtungen erweitert. Seine besten Romane und Erzählungen gelten zu recht als Meilensteine des Genres, und das unabhängig davon, ob man The Book of the New Sun / Das Buch der neuen Sonne jetzt als SF oder Fantasy liest. Auch wenn in den letzten Jahren - im Gegensatz zu früher - kaum noch etwas von ihm übersetzt wurde, hätte Wolfe einen ausführlichen, ihn würdigenden Nachruf mehr als verdient. Doch da diese Todesnachricht mal wieder zur Unzeit kommt, kann ich nur auf unseren Blogbeitrag anlässlich seines 85. Geburtstags verweisen (der auch schon aus mehr "Fremdmaterial" als sonst was besteht) bzw. auf die diversen Texte, die im Internet über ihn zu finden sind (wenn auch meistens nicht auf Deutsch).


    R.I.P., Gene!


    (Und irgendwann ... irgendwann reiß ich mich doch mal zusammen und kümmere mich um ein Portrait ...)


    Ansonsten kann ich aus persönlicher Sicht nur sagen, dass 2019 ein reichlich besch... Jahr zu werden verspricht. Vonda McIntyre, Allan Cole, Gene Wolfe - man kann nur hoffen, dass es nicht so weitergeht.

    Bereits am Freitag, dem 29. März, ist der amerikanische SF- und Fantasyautor Allan Cole im Alter von 75 Jahren gestorben. Da es dank Freebird bereits seit dem 03. April einen entsprechenden Beitrag in der Bibliothek gibt (und der hier nur erscheint, weil in Zukunft die für unser Genre wichtigen/bedeutenden Autoren und Autorinnen auch an dieser Stelle im Todesfall wieder mit einem kurzen Nachruf geehrt werden sollen), möchte ich mich darauf beschränken, auf den Blogeintrag zu verweisen, den wir anlässlich von Coles 70. Geburtstag veröffentlicht haben und in dem ein bisschen genauer auf seine Werke im Bereich der Fantasy - vor allem auf die mit The Far Kingdoms (1993; dt. Die fernen Königreiche (1994)) begonnene Anteros Saga - eingegangen wird.


    R.I.P., Allan!

    Hi Nala,


    schön, mal wieder was von dir zu hören! Und was das neue Design etc. betrifft, tun wir uns alle noch ein bisschen schwer. (Ich vermisse die "grünen Hallen" immer noch ... :zweifel:)


    Der Thread würde zwar besser in die Bücherfreie Zone als in die Bibliothek passen, aber das kann Kaeferl gelegentlich ändern. Kein Problem. :biggrin2:


    Stichwort Frankfurt: Ich werde dieses Jahr ziemlich sicher wieder am Donnerstag und Freitag auf der Messe sein. Falls das passt, können wir uns gerne auf einen Kaffee treffen. (Die anderen möglichen Kandidaten und Kandidatinnen sollen/müssen sich selbst melden.)


    Und am Messesamstag ist BuCon in Dreieich, da sind in den letzten Jahren auch immer ein paar Forumosen aufgetaucht. Für den BuCon gibt's eigentlich immer einen Thread in der Bücherfreien Zone, da kannst du ja mal reinschauen. (Für den diesjährigen gibt's noch keinen - ist noch zu früh.)


    Ansonsten - ja, stimmt, hier ist inzwischen nur noch sehr wenig los. Wofür es mMn mehrere Gründe gibt, auch ganz banale wie Veränderungen der persönlichen Lebenssituation oder der Interessen. Ich weiß von einigen, dass sie im Social-Media-Bereich aktiv sind; ich denke, die werden sich bei dir melden, wenn sie dein Posting sehen.

    Ach, ganz so eng würde ich es nicht sehen. :achsel:


    (Wir können über das Thema*, das derzeit u.a. bei Twitter und in den beiden SF-Foren für ... äh ... gesteigerte Postingfrequenzen sorgt, natürlich auch hier gerne diskutieren, wenn Bedarf besteht. Aber dann bitte in einem eigenen Thread, denn der hier sollte den Hugos vorbehalten bleiben. Und bitte auch erst ab Montag, denn Kaeferl und ich sind übers verlängerte Wochenende beide unterwegs, und dummerweise auch beide in Gegenden, für die der Begriff "Funkloch" hätte erfunden werden müssen, wenn es ihn nicht schon gäbe. Denn auch wenn ich vollstes Vertrauen in die Forumosen habe, dass eine derartige Diskussion nicht aus dem Ruder läuft, wäre es mir doch lieber, wenn jemand mit Mod-Kompetenzen hier regelmäßig reinschauen könnte bzw. würde.)


    * - für alle, die's noch nicht mitgekriegt haben, das Thema könnte man grob mit "deutschsprachige SF-Autorinnen und ihre (Nicht-)Sichtbarkeit in der Szene und allgemein" umschreiben, denke ich. (Und nochmals die Bitte: Falls ihr etwas zu dem Thema sagen wollt und nicht bis Montag warten könnt, macht einen eigenen Thread dafür auf, okay? Danke.)

    Argl. "Nomierten" ... das sollte natürlich "Nominierten" heißen. Aber da der Fauxpas jetzt eh schon in einem Zitat verewigt ist ... bleibt er halt stehen.


    Immerhin habe ich ja nicht "Normierten" geschrieben. :smoke:

    Die Finalisten für die diesjährigen Hugo Awards wurden heute bekanntgegeben:


    Best Novel

    • The Calculating Stars, by Mary Robinette Kowal (Tor)
    • Record of a Spaceborn Few, by Becky Chambers (Hodder & Stoughton / Harper Voyager)
    • Revenant Gun, by Yoon Ha Lee (Solaris)
    • Space Opera, by Catherynne M. Valente (Saga)
    • Spinning Silver, by Naomi Novik (Del Rey / Macmillan)
    • Trail of Lightning, by Rebecca Roanhorse (Saga)

    Best Novella

    • Artificial Condition, by Martha Wells (Tor.com publishing)
    • Beneath the Sugar Sky, by Seanan McGuire (Tor.com publishing)
    • Binti: The Night Masquerade, by Nnedi Okorafor (Tor.com publishing)
    • The Black God’s Drums, by P. Djèlí Clark (Tor.com publishing)
    • Gods, Monsters, and the Lucky Peach, by Kelly Robson (Tor.com publishing)
    • The Tea Master and the Detective, by Aliette de Bodard (Subterranean Press / JABberwocky Literary Agency)

    Best Novelette

    • “If at First You Don’t Succeed, Try, Try Again,” by Zen Cho (B&N Sci-Fi and Fantasy Blog, 29 November 2018)
    • “The Last Banquet of Temporal Confections,” by Tina Connolly (Tor.com, 11 July 2018)
    • “Nine Last Days on Planet Earth,” by Daryl Gregory (Tor.com, 19 September 2018)
    • The Only Harmless Great Thing, by Brooke Bolander (Tor.com publishing)
    • “The Thing About Ghost Stories,” by Naomi Kritzer (Uncanny Magazine 25, November-December 2018)
    • “When We Were Starless,” by Simone Heller (Clarkesworld 145, October 2018)

    Best Short Story

    • “The Court Magician,” by Sarah Pinsker (Lightspeed, January 2018)
    • “The Rose MacGregor Drinking and Admiration Society,” by T. Kingfisher (Uncanny Magazine 25, November-December 2018)
    • “The Secret Lives of the Nine Negro Teeth of George Washington,” by P. Djèlí Clark (Fireside Magazine, February 2018)
    • “STET,” by Sarah Gailey (Fireside Magazine, October 2018)
    • “The Tale of the Three Beautiful Raptor Sisters, and the Prince Who Was Made of Meat,” by Brooke Bolander (Uncanny Magazine 23, July-August 2018)
    • “A Witch’s Guide to Escape: A Practical Compendium of Portal Fantasies,” by Alix E. Harrow (Apex Magazine, February 2018)

    Best Series

    • The Centenal Cycle, by Malka Older (Tor.com publishing)
    • The Laundry Files, by Charles Stross (most recently Tor.com publishing/Orbit)
    • Machineries of Empire, by Yoon Ha Lee (Solaris)
    • The October Daye Series, by Seanan McGuire (most recently DAW)
    • The Universe of Xuya, by Aliette de Bodard (most recently Subterranean Press)
    • Wayfarers, by Becky Chambers (Hodder & Stoughton / Harper Voyager)

    Best Related Work

    • Archive of Our Own, a project of the Organization for Transformative Works
    • Astounding: John W. Campbell, Isaac Asimov, Robert A. Heinlein, L. Ron Hubbard, and the Golden Age of Science Fiction, by Alec Nevala-Lee (Dey Street Books)
    • The Hobbit Duology (documentary in three parts), written and edited by Lindsay Ellis and Angelina Meehan (YouTube)
    • An Informal History of the Hugos: A Personal Look Back at the Hugo Awards, 1953-2000, by Jo Walton (Tor)
    • http://www.mexicanxinitiative.com: The Mexicanx Initiative Experience at Worldcon 76 (Julia Rios, Libia Brenda, Pablo Defendini, John Picacio)
    • Ursula K. Le Guin: Conversations on Writing, by Ursula K. Le Guin with David Naimon (Tin House Books)

    John W. Campbell Award for Best New Writer

    • Katherine Arden*
    • S.A. Chakraborty*
    • R.F. Kuang
    • Jeannette Ng*
    • Vina Jie-Min Prasad*
    • Rivers Solomon*

    *Finalist in their 2nd year of eligibility


    Die gesamte Liste ist deutlich länger, es gibt noch etliche Kategorien mehr, die ich aus Gründen der Übersichtlichkeit hier jetzt einfach weggelassen habe. Man kann besagte Gesamtliste allerdings da einsehen, wo auch ich meine Informationen her habe: Hugo Awards 2019 (und Retro Hugo Awards 1944).


    Ich freue mich für für so ziemlich alle Nomierten, drücke allerdings vor allem einer ganz besonders die Daumen. :daumen3: :biggrin2:


    (Wenn ich gelegentlich mal Zeit habe, verlinke ich oben noch die online lesbaren Geschichten; heute macht mir das ehrlich gesagt zu viel Arbeit ... :floet:)

    Gestern, am 01.04., ist die amerikanische SF- und Fantasyautorin Vonda N. McIntyre im Alter von 70 Jahren gestorben - nicht einmal zwei Monate, nachdem bei ihr Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden war.


    Vonda McIntyre war vor allem von Anfang der 70er Jahre bis Ende der 90er Jahre aktiv, nach der Jahrtausendwende sind nur noch eine Handvoll Erzählungen von ihr erschienen. Ihre größten kommerziellen Erfolge hat sie mit Romanen - darunter mehreren Novelisationen - aus dem Star-Trek-Franchise gefeiert, als ihre besten Romane zählen (mMn zu recht) The Exile Waiting (1975; dt. Die Asche der Erde (1981)) und vor allem Dreamsnake (1978; dt. Traumschlange (1979, NA 1999)). Ihr letzter Roman The Moon and the Sun (1997; dt. Am Hofe des Sonnenkönigs (1999)), für den sie - wie schon für Dreamsnake - mit dem Nebula ausgezeichnet wurde, wurde vor einiger Zeit verfilmt, hat aber noch keinen Starttermin.


    Da mir momentan die Zeit für einen ausführlichen Nachruf fehlt, möchte ich stattdessen auf den Beitrag verweisen, der vor fünfeinhalb Jahren anlässlich ihres 65. Geburtstags in unserem Blog erschienen ist, und in dem ein bisschen mehr über sie und ihre Romane - d.h. über Dreamsnake und The Moon and the Sun - steht.


    R.I.P. Vonda!