Beiträge von Wurling

    Hmm, schauen wir mal, was da noch kommt. Bastei Lübbe hat seine Vorschauen noch nicht online, oder? :denk:Was ich gesehen habe (zumindest von Bastei Lübbe) war solide, aber auch nicht mehr.


    Knaur hat auf jeden Fall ein Buch für mich. Sullivans "Göttertod" muss ich alleine des Covers wegen haben. Kevin Hearne werde ich vielleicht mit seinem "Spiel des Barden" eine Chance geben. Für klassische Fantasy vielleicht mit das interessanteste Programm für mich. Aber auch hier wurde abgespeckt, denke ich.


    Die Hobbit Presse.... keine Ahnung..... werde ich mir anschauen, wenn es Rezensionen zu ein, zwei Büchern gibt.


    Ob die Kleinverlage die eine oder andere Perle heben.... Ich lasse mich überraschen. Golkonda hat zwar interessante Titel dabei, aber ich würde jetzt deshalb nicht gleich loslaufen und was davon kaufen müssen.


    Naja, ich werde genug Lesestoff finden, der mich reizt, aber Versuche etwas außer der Reihe zu veröffentlichen, werden bei den "großen" Verlagen eher noch weniger, finde ich. Ist aber auch nicht so schwer das festzustellen. Dazu muss ich natürlich auch gestehen, dass mein Interesse insgesamt schon stark gesunken ist. Dazu lese ich mittlerweile viel zu wenig, aber für Tips oder Hinweise bin ich natürlich dankbar.-:)

    Bei Randomhouse schaut es eher mau aus. SF geht momentan nach wie vor nicht an mich dran.


    Bei Heyne interessiert mich das Buch von Chris Wooding "Das Schwert der Könige". Seine Ketty Jay-Romane und die Verschlungene Pfad-Trilogie habe ich gerne gelesen. "Welt aus Stein" war auf jeden Fall interessant. Da bin ich sehr gespannt.


    Goldmann hatte jetzt gar nichts für meinereiner. Hab ich was übersehen?


    Blanvalet ist ein Totalausfall mit obendrein schrecklichen Covern. Das Belgariad-Cover geht ja noch, aber der Rest....


    Bei Penguin habe ich auch nichts gefunden.


    Penhaligon: "Sohn der Sieben" von Justin Travis Call wird sehr beworben. Ich wußte gar nicht, dass man Fantasyliteratur in Harvard studieren kann... :zweifel: aber naja, das merke ich mir mal vor.

    gero

    Da könntest du doch ein Prof sein, oder? -:)


    Naja, es bleibt Platz und Geld für kleinere Verlage.

    Ich logge mich mal ein. Am Sonntag muss der arme Wurling zwar schon wieder zum Griechen, aber er wird es wohl verkraften... :saint:


    Man verrate bitte nur nicht dem wurlingschen Nachwuchs etwas davon. :saint::saint::saint:


    Ich würde vorschlagen, dass wir uns am Samstag einfach auf dem BuCon treffen. Nachdem ich eine kleine PN-Löschorgie durchgeführt habe, kann ich wieder Konversation betreiben und gebe meine Handynummer durch.

    Geplant hatte ich noch keine Ankunftszeit, aber spätestens 14:00 möcht ich dort sein (wenn es klappt auch schon eher), aber ich will dann nicht, wie letztes Mal, nach 2 Stunden wieder gehen. Nur abends weiß ich nicht, wie lange ich bleiben kann/sollte.


    Ein gemeinsames Essen am Abend wäre allerdings schon schön. Habt ihr einen groben Plan oder vielleicht schon zu einem bestimmten Zeitpunkt etwa reserviert?

    Ursula K. Le Guin - Erdsee


    Die illustrierte Gesamtausgabe von Fischer Tor ist wirklich ein tolles Buch geworden. In Leinen gebundenes Überformat mit einigen herrlichen Zeichnungen und Illustrationen von Charles Vess. Das Buch bringt mich nicht nur dazu, mal wieder zu posten - es wird mich sicher auch dazu verleiten, mal wieder ein, zwei, drei.... Erdsee-Romane zu lesen. Es macht einfach Spaß solche Bücher in die Hand zu nehmen. :)


    Außerdem noch ein Buch auf das ich gespannt bin: Christopher Ruocchio - Das Imperium der Stille

    Hi, ich würde mich nach langer Forenabstinenz zumindest auf dem BuCon mal wieder sehen lassen und mich sehr freuen, ein paar Forumosen zu treffen. Momentan sieht alles danach aus, als würde nichts dazwischen kommen. :)

    Zitat

    Auf den Ruocchio bin ich auch gespannt; da das Original auch noch nicht erschienen ist, weiß ich über das Buch auch nicht viel mehr ... :nixweiss


    Beim Ruocchio macht mir zur Abwechslung mal derWerbe- bzw. Klappentext richtig Lust auf das Buch.




    Zitat

    Die letzte Fitz-Trilogie ist afaik bereits komplett übersetzt und wird - vermutlich - im übernächsten Penhaligon-Programm drin sein (denn ich gehe davon aus, dass man wieder ein halbes Jahr Pause macht).


    Eine schöne Nachricht. Das freut mich wirklich. 8o Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Bücher gut genug verkaufen, dass kein Controlling-Mensch einen Rotstift ansetzen muss. Schön wäre es natürlich, wenn die restlichen Bücher aus Hobbs kleinem Universum auch erscheinen würden. Aber danke für die Info! -:)




    Zitat

    Nö, im Prinzip siehst du das schon richtig, und die Sache mit dem breiteren Spektrum finde ich auch sehr gut. (Ich hab schon vor vielen Jahren - nach dem Sterben der SF-Reihen - gesagt, dass mir fünf Verlage mit einem kleinen SF/Fantasy-Programm von zwei bis drei Titeln im Monat lieber sind als ein Verlag mit einem Monatsausstoß von zehn oder fünfzehn Titeln - ganz einfach, weil verschiedene Herausgeber/Lektoren verschiedene Herangehensweisen, Ansichten und Vorlieben etc.pp. haben, was wiederum zu einer größeren thematischen Vielfalt führt.) Allerdings gibt es, was die momentane Situation angeht, auch den einen oder anderen ... sagen wir mal Wermutstropfen - aber dazu demnächst mehr. :D


    Naja, an die Wermutstropfen sind wir ja mittlerweile gewöhnt und es werden wohl noch weitere folgen. 8)

    (Der von Wurling erwähnte Kevin Hearne erscheint erst im April, das Programm geht aber nur bist Februar oder März - deshalb ist vom "Spiel des Barden" noch nichts zu sehen ;))



    Ich gebe zu, dass ich wieder beim Onlineriesen gestöbert habe. Traditionen muss man beibehalten... ;) ... aber ein Kreuz hänge ich deswegen doch nicht auf, auch wenn ich in Bayern lebe. Ok, keine Politik hier, sorry. 8-)


    Knaur hat sein Programm finde ich schon sehr schnell an den Markt angepaßt. Neben dem zweiten BAnd von James Islington könnte mich auch Daniel H. Wilsons "Die Dynastien der Maschinen" reizen. Bei Knaur finde ich auffällig, dass man sich sehr viel Mühe gibt, die Bücher innen und außen schön zu gestalten.

    Der Golkonda Verlag hat wieder ein sehr ambitioniertes Programm. Allerdings geht es ein wenig weg von der Richtung, die ich gerne hätte. "Ka" von John Crowley habe ich mir aber notiert. Seine "Die Übersetzerin" steht bei mir aber auch noch ungelesen im Regal. Das ist mir momentan eher zu "unphantastisch", aber ich hatte es schon öfter mal auf dem Nachttisch liegen.
    Den nächsten Hap & Leonard werde ich mir wieder zulegen. Es kommt die Zeit, da ich wieder ein wenig Gekloppe mit Hap und Leonard lesen möchte.


    Zu den anderen Vorschauen (von den größeren Verlagen fehlt eigentlich nur noch Bastei Lübbe und Klett Cotta) gibt es für mich nicht so arg viel zu sagen.
     
    Blanvalet hat wenig zu bieten. Ich finde es gut, dass man sich der Klassiker annimmt und Wiederauflagen bringt, aber neue Bücher sollten schon auch kommen. Ed McDonalds "Im Zeichen des Raben" habe ich mir aber mal notiert.


    Heyne hat mehr SF (die mich nach wie vor deutlich weniger reizt), aber Christpher Ruocchios "Das Imperium der Stille" muß ich unbedingt lesen. Der Abschußband von Jon Skovrons Empire of Storms ist davon abhängig, wie mir der erste Band gefällt. Reizt mich aber sehr. Und die Sturmlicht-Bände 5 und 6 von Brandon Sanderson werde ich mir auch zulegen.


    Bei Piper erscheint für mich erstmal nichts außer eventuell Richard Schwartz' neue Reihe. Die restliche Fantasy ist für mich nicht unerwartet erschreckend.


    Fischer Tors Programm ist massiv zusammengestuzt.... oder täusche ich mich da? Sehr wenige neue Bücher für den Zeitraum Juni bis Januar. Nichts mehr von 2 Büchern im Monat (im Schnitt). Le Guins illustrierte Erdsee-Ausgabe werde ich mir mal anschauen, aber 58 Euro ist halt doch viel Geld für die Geschichten, die drinstecken. Mal sehen, wie die Illustrationen aussehen. Bernhard Hennens erster Azuhr-Band hat mich nur wenig überzeugt, obwohl von Lektorats-Seite wohl sehr viel zusätzliche Arbeit investiert wurde, wie B. Hennen in einem Interview erwähnt hat. Von daher wird Band 2 nix für mich sein. Seanan McGuires Buch... mal sehen. Das ist insgeamt wenig.Sehr wenig.


    Knaur. Auch hier habe ich das Gefühl, dass man das Programm im Rahmen der Vielzahl an neuen Verlagen, die sich vermehrt um die phantastik bemühen, sein Programm ein wenig konsolidiert. Hier gibt es zwei, drei für mich reizvolle Fortsetzungen (Islington z.B.) und Diana Wynne Jones "Fauler Zauber", das ich bis heute noch nicht gelesen habe (das müßte bie Bastei Lübbe schonmal unter anderem Titel erschienen sein). Gespannt bin ich auf Kevin Hearnes neue Reihe, die anscheinend bei Knauer mit "Das Spiel des Barden" starten soll.


    Penhaligon. Schön, dass es mit der Neuauflage von Robin Hobbs Weitsher-Romanen weitergeht. Ich hoffe, dass man das konsequent so weiterführt und auch die letzte Reihe um Fitz ins Deutsche übersetzt.


    Klett Cottas "Hobbit Presse" bringt den zweiten Band von Anthony Ryans "Draconis Memoria", Gork der Schreckliche - The Teenage Dragon von Gabe Hudson, einen neuen Night Vale-Roman und ein paar Taschenbuchausgaben von zuletzt erschienen Hardcovern und einen Kurzgeschichtenroman um Hündchen Oberon von Herrchen Druide.


    [IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51uY8wF85yL._AC_US218_.jpg][IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51xoNoORTgL._AC_US218_.jpg]
    [IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51frDQIubdL._AC_US218_.jpg][IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51Fy1nNl8oL._AC_US218_.jpg]


    Und Cross Cult scheint sein Programm auch auszubauen, obwohl der zweite Band von Saberhagens "Buch der Schwerter" von der Homepage verschwunden ist. :nixweiss: Da kommt was von R. A.Salvatore, "Die Powder Mage Chroniken" von McClallen 1 und 2, "DAs Blut der Sieben Köinge von Regis Goddyn und Marie Brennans Lady Trent-Romane sind bis zum fünften Band angekündigt.


    Für mich ist bis jetzt genug Lesestoff zu finden, die Bücher sehen äußerlich im Gesamten ansehnlich aus... ich bin zufrieden. Die Vielzahl der Verlage macht das Fantasyspektrum deutlich breiter als noch vor ein paar Jahren. Bitte erschlagt mich nicht, wenn ihr das anders seht. Kann sein, dass mir das nur so vorkommt, weil ich mich deutlich weniger damit beschäftige. 8)


    Achja, Hallo! übrigens. -:)

    Nachdem die Vorschauen der großen Verlage alle online sind kann ich mir einen gedenklichen "vorgemerkt Notizzettel" hier nicht verkneifen:


    Penhaligon:
    James Abbott - Höllenkönig - Die Thematik hat was.


    Kurz zu Martins Lied-Neuausgabe, weil es hier ja auch schon erwähnt wurde. Die "hochwertige" Sonderausstattung ist haptisch betrachtet eher eine Nullnummer. Sieht erstmal gut aus, liegt aber recht "billig" in der Hand. Der dünne Pappeinband (ohne Schutzumschlag) wirkt eher so, als ob er nicht allzu widerstansfähig ist. Mag sein, dass das der Größe und Dicke der Bände geschuldet ist, aber wie auch die Sonderausstattung ansonsten ist das mMn nicht hochwertig. Kann man für 30 Euro vielleicht auch nicht erwarten... wobei.... ein klein bisschen mehr wäre sicher drin gewesen, denke ich.


    Schade, dass man sich mit den (hoffentlich weiterhin folgenden) Neuauflagen von Robin Hobbs "Weitseher-Bänden" Zeit läßt. Ist soweit ich mich erinnern kann erst für Herbst 2018 geplant.




    Knaur
    Hat ein solides Fortführungsprogramm, ist gefühlt aber ein klein wenig abgespeckt(?).


    Bradley Beauliu, Leigh Bardugo sind als Fortstzungsbände bei mir eingeplant (wobei ich beide erste Bände noch nicht gelesen habe). Christopher Husberg schwirrt mir noch im Kopf herum, aber zuviele Reihen anfangen macht keinen Sinn.
    N.K. Jemisin behalte ich auf jeden Fall im Auge.
    Ansonsten relativ viele deutsche Autoren, eher wenig Übersetzungen und ein knappes Programm.




    Blanvalet
    Ganz dünnes Programm. Ich kann mich nicht erinnern, dass Blanvalet weniger neue Texte gebracht hat und mich nur eine einzige Fortsetzung ins Auge fällt (Brücke der Gezeiten 8m von David Hair, aber auch nur dann, wenn mir der erste Band irgendwann mal gelesen, gefällt).
    Andererseits finde ich es gut, dass ein paar Klassiker nicht nur als ebook, sondern tatsächlich als gedrucktes Buch wieder neu aufgelegt werden. Mit den Eddings-Büchern leibäugle ich schon.



    Heyne
    Nachdem mich die SF nach wie vor nicht reizt, ist auch hier nicht viel für mich dabei. Die SF-Titel habe ich mir nicht mal mehr wirklich angeschaut.
    Mitchel Hogans "Ansoma" (zweiter Band in der aktuellen Vorschau) kann ich mir für mich immernoch vorstellen.
    Ansonsten wenig, dass mich in Zukunft reizen könnte. Josiah Bancrofts "Im Turm" könnte interessant sein. Erika Johannsons "Tearling-Saga" .... eher nicht.



    BAstei Lübbe und Piper haben auch nicht viel für mich im Programm. Fischer Tor hat einige interessante Titel und das Sommer/Herbst-Programm steht ja noch aus, wie auch das von Klett Cotta. Bei Klett Cotta wird es nur der Durfee werden.



    Bleiben noch die kleineren Verlage. Cross Cult hat was für mich im Programm. Bei Atlantis steht noch der 5te Band von Paul Kearney aus und einen weiteren Tulivar-Roman von Dirk van den Boom würde ich auch gerne haben (beide Bände waren richtig nettes Lesefutter). Bei Golkonda kommt der dritte Kane-Band. Und es gibt ja noch ein paar andere Kleinverlage, von denen ich nicht wirklich etwa ausprobiert habe, aber vielleicht lohnt es sich ja.... :nixweiss:



    Gelesen habe ich nur Eddings Balgariad-Saga. Die fand ich seiner Zeit richtig gut und ich denke, dass dem auch heute noch so ist. Wenn die Neuausgabe in natura gut aussieht, kann ich mir durchaus vorstellen sie nochmal zu kaufen. Die Knaur-Ausgabe ist doch schon ziemlich vergilbt.... und hat ein Korrektoratsproblem. David Hair steht auf der Liste, der noch zu lesenden Bücher auf dem SuB. Torsten Fink habe ich abgebrochen. War nicht mein Ding.

    Hey, ich habe nicht gesagt, dass mir das Cover nicht gefällt, sondern nur, dass ich es für Klett-Cotta-Verhältnisse sehr martialisch finde - und das ist es doch auch, oder?


    (Das Originalcover, an das sich das Cover der deutschen Ausgabe ja durchaus "anlehnt", ist allerdings genauso martialisch ... und ja, das passt schon irgendwie zum Inhalt.)




    Ich für meinen Fall hatte es auch nicht so verstanden, dass dir das Corver nicht gefällt. ;)


    Das Orginalcover gefällt mir weniger. Die Schrift ist mal wieder übermächtig. Und ich bin immernoch der Meinung, dass ein blurb auf dem Cover nix zu suchen hat... aber ich vergesse halt gerne, dass das ein Buch auch ausreichend verkauft und dafür beworben werden muss. 8)

    Also ich muss sagen mir gefällt das Cover. Kann nichts zur Verbindung zum Inhalt sagen, aber das gefällt mir definitiv mehr, als den Murks, den Klett-Cotta für die neue Tad Williams Ausgaben benutzt...



    Das Cover gefällt mir auch. Nachdem es als gut gemachtes HC kommen wird, ist das für mich schon gekauft.

    Denke ich auch. Ich habe den Eindruck, dass gerade in den letzten Jahren auch unheimlich viele kleine Phantastikverlage dazugekommen sind. Obwohl viele große Verlage ihre Programme schon stark gekürzt haben innerhalb des letzten Jahrzents, kamen mit Fischer Tor und Knaur Fantasy zwei große Player zurück, so dass es trotzdem ganz viele phantastische Neuerscheinungen gibt, die anscheinend oder scheinbar? um immer weniger Leser kämpfen. Obwohl ich in den einzelnen Programmen immer relativ wenig finde, was mich interessiert, summiert sich das dann doch, so das ich nur einen Bruchteil davon wirklich gelesen bekomme.


    Ich denke generell, auch außerhalb der Phantastik, dass es dem Markt vermutlich gut tun würde, wenn die Verlage ihre Produktionen etwas zurückfahren würden, sich auf weniger Titel konzentrieren, diesen aber den Raum geben, sich zu entwickeln. Wenn sich hundert Leser auf 50 Titel aufteilen, anstatt auf 20, sind die Chancen größer, dass am Ende alle Titel unter den erwarteten Verkaufszahlen zurück bleiben. (Auch wenn das für mich als Übersetzer weniger potenzielle Aufträge bedeuten würde.)


    Die Titel werden aktuell so schnell hintereinander auf den Markt geworfen, dass ich da als Leser kaum hinterherkomme. Laufen die Vorbestellungen aus dem Buchhandel schlecht, wird ein Titel manchmal vom Verlag schon als Flop verbucht, bevor er überhaupt erschienen ist, da gibt es dann keine Promo und die Chance verringern sich, dass er sich per Mundpropaganda zum Longseller entwickeln könnte.



    Den Verlagen wird nichts anderes über bleiben, als zu reduzieren oder Kosten zu sparen, wenn die Zahl der Veröffentlichungen weiterhin so hoch bleibt und die Konkurrenz der Klein- und Selbstverleger immer gößer wird. Gerade bei Blanvalet scheint man (ich mutmaße einfach mal ins Blaue hinein) Kosten zu sparen, indem man ältere Titel wieder neu auflegt. Weniger Risiko, möglicherweise geringere Fixkosten(?). Wenn das so ist, bin ich gespannt, ob die Rechnung aufgeht. Gut finde ich auf jeden Fall, dass Eddings "Belgariad" demnächst wieder zu haben ist.
    Vielleicht fließt die Phantastik immer mehr ins allgemeine Programm und wird in Zukunft gar nicht mehr als sooo besonders angesehen. Ob das gut oder schlecht ist.... :nixweiss: