Beiträge von McClane

    Otherland und die James Clemens Bücher haben mich früher schon immer interessiert und grade neulich habe ich die wieder auf Amazon gesucht, aber das zu schleppen will ich dir nicht zumuten :floet:


    Aber bevor du die wegwirfst, nehm ich sie dir sehr gerne ab :D ich zahl auch gerne was dafür, wenn du magst

    Ich habe nach Miles Cameron auch mal eine kurze Fantasypause eingeschoben. Bin zwar selbst nicht im Tief, aber manchmal tut es ganz gut.


    Habe aktuell einen ganzen Leseblock (ja, ich baue meinen Leseplan blockweise auf :D) aus Einzelbänden und eher nicht Fantasy. 2 Stranger Things Büchern, zwei unabhängige Horrorbücher von Robert Jackson Bennett und Dan Browns Origin, bevor Glen Cooks Port of Shadows den nächsten Fantasy Mehrteiler-Block mit Belgariad und Gods of Blood and Powder einleitet..


    Ich finde das hilft ganz gut ab und zu mal ein bisschen Abstand von einem Genre zu nehmen..

    Der Metro-Omnibus ist nicht uninteressant für mich...armer SUB :floet:


    Zauberklingen, immerhin halten sie konsequent an ihrer Titelstrategie fest, kann man jedoch von halten, was man will. Das Cover...ist sogar noch schlechter ist als die ursprünglichen. Naja, hier hatte ich sowieso vor auf Englisch umzusteigen. Mit 600 Seiten ist das Buch allerdings ziemlich dünn im Vergleich zu den Vorgängerbänden.


    Ansonsten reizt mich leider gar nichts.

    Zitat

    By the way: Lies bitte niemals Best Served Cold / Racheklingen von Abercrombie, denn da hat's (zumindest für mich) deutlich zu viele unnötige, problematische und peinliche Sexszenen (mit denen Joe natürlich beweisen will, wie waaaahnsinnig cool und edgy er doch ist).

    Oh ja, das kann ich 100% so untetschreiben. Das ist wohl der Hauptgrund meiner Erinnerung nach, warum Racheklingen mit wesentlich weniger gefallen hat als die First Law Trillogie. Witzigerweise hab ich eigentlich so gut wie keine Erinnerung mehr an das Buch, außer einer ganz bestimmten Sexszene, bei der ich damals schon gewaltig mit den Augen gerollt habe

    Wenn ich es um 10 wirklich schaffe loszufahren und die 4,5h Fahrzeit warum auch immer tatsächlich klappen sollten, könnt ich euch pünktlich aufsammeln - ich glaube es allerdings nicht, dass ich so einfach durchkomme.


    Ich rechne grob mit 1h Verspätung wegen Freitag und so, aber falls sich euer Zug verspätet kann ich euch gerne abholen -;) (oder wenn ihr wartet und sich sonst keine Lösung findet, bevor ihr ein Taxi bezahlen müsst)

    Was die "unnatürliche" Verlängerung einer Geschichte angeht, bin ich ganz bei dir. Allerdings stellt sich auch hier die Frage: Was ist unnatürlich? ;)

    Unnatürlich wird es für mich, wenn man einen Twist des Twist willens einbaut, bspw. im Sinne eines neuen Bösewichtes von dem man bis auf die letzte Seite der Geschichte noch nichts gehört hat, nur um die Geschichte weiter zu melken (ist jetzt ein Extrembeispiel - die Einführung etwas neuem, hauptsache mehr Bände kann da vorher schon anfangen). Das hängt bei mir oft mir einem Gefühl zusammen, wo ich für mich dann sage: ja, das fügt sich irgendwie auch rückwirkend logisch ein, bzw. das zusätzliche Element fleischt die aktuelle Welt/Geschichte nur aus ohne dass das der eigentlichen Erzählung schadet (würde sich wohl mit deinem Kate Elliot Beispiel decken), aber nicht dass plötzlich was aus dem blauen herauskommt, obwohl die Geschichte zu Ende sein könnte.

    Reicht es nicht, dass es 3 Fraktionen gibt, die in der Geschichte voneinander abhängen oder muss in Band 3 dann noch Gruppe 4, 5 und 6 eingefügt werden, die die Geschichte dann immens aufblähen und noch 2 weitere Bände füllen, die es eigentlich für einen guten Abschluss nicht gebraucht hätte - das wirkt für mich oftmals (nicht immer) eher als "die Geschichte lief, aber der Autor weicht jetzt von seinem Plan ab, weil er noch 4 tolle Ideen hatte, die er jetzt versucht passend zu machen". Natürlich kann sowas schon von Anfang an geplant sein, aber ich denke davon hätte man evtl. früher schon was gemerkt, im generellen Worldbuilding. Andeutungen, Vermutungen, Nebensätze...Möglichkeiten gibt es ja viele.


    Da bedarf es dann eines einigermaßen gut durchdachten Konzepts und eines disziplinierten Autors (bzw. einer ... Autorin), um das Ganze so ausführlich wie nötig und so stringent wie möglich (oder andersrum ;) ) durchzuziehen

    Und ich glaube da hakt es, denn diese Disziplin ist verdammt schwer - manchmal sich selbst einzubremsen und doch irgendwas nicht einbauen, nur weil es im Moment super cool klingt (daran bin ich auch schon oft gescheitert).


    Komm ja auch drauf an, was für eine Autorin man ist. Gibt ja auch jene, die einfach (oder zumindest halbwegs) drauflosschreiben und schauen, wie sich die Geschichte entwickelt, ohne vorher schon alles durchgeplotted zu haben. Die also praktisch selbst auf Abenteuerreise gehen, mit dem Schreiben. Was auch dazu führen kann, dass man als Leserin häufiger überrascht wird.

    Bei manchen klappt das besser, bei anderen weniger. Oftmals führt das aber auch zu Handlungssträngen oder Nebenplots, die irgendwann in Vergessenheit geraten oder keine zufriedenstellende Auflösung erhalten - ist ja im TV-Serien-Bereich genau das Gleiche.


    Ich versuch mich ja auch immer mal wieder am Schreiben (auch wenn ich mittlerweile aus Zeitgründen einfach nie weit komme bevor die Idee dann erstmal beiseite gelegt wird) und hab auch in der Vergangenheit mit einem Kumpel mal eine Geschichte geschrieben. Wir hatten hierbei so weit wie möglich die wichtigsten Eckpfeiler und Wege dahin geplant, aber das dazwischen war offen. Anfangs den gesamten Plot für alle jedes Staffelende und Staffelbeginn geplant, die relevantesten Abschnitte und teilweise auch Anfang und Endpunkt im Kapitel, aber das hat sich zum Teil so verselbständigt, dass das zweite "Buch" 3 mal so lange war als Band 1 und das Finale des 2. Buches schon 100 Seiten hatte, was gut die Hälfte von Band 1 war. Ein Abenteuer war es in der Tat - wir sind demnach in dieser Disziplin aber auch gescheitert und könnten rückwirkend schon das ein oder andere kürzen ^^

    Man lernt doch immer wieder dazu..

    Einige der Beispiele, die du nennst waren mir bekannt und "the tale grew in the telling" hört man in der Tat immer öfter, aber es ist doch irgendwo schade wie viel Bestimmungsgewalt ein Verlag dann tatsächlich hat.


    Ich kann es natürlich verstehen, wenn sich die Reihe nicht gut verkauft und deswegen abgesetzt (oder notgedrungen gekürzt wird), das ist eine ökonomische Entscheidung um Verlust zu vermeiden, so ärgerlich sie auch ist und so sehr ich mich über die ein oder andere Absetzung, Kürzung oder Stundung geärgert habe (Eriksons Kharkanas ist da ganz oben, wenn auch nur "vorerst verschoben").


    Schlimmer finde ich die gezwungene Melkerei, da sie dann doch in der Regel die Gesamtqualität schmälert - ein durchdachtes und zu Ende gebrachtes Konzept ist besser als eine Geschichte an die eher "unnatürlich" noch was drangehängt werden muss. Wenn die Geschichte auf natürliche Art wächst und der Verlag dann eine Verlängerung akzeptiert finde ich das ok - auch wenn man den Autor sicher auch hier und da einbremsen hätte könnte (schiele Richtung Robert Jordan), aber es ist wohl nicht immer so einfach, besonders in Fällen, in denen der Autor dann doch immer wieder einen NYTimes Bestseller produziert, wenn auch die inhaltliche Qualität das irgendwie nicht mehr wiederspiegelt..

    Eine erste Antwort lässt sich vielleicht hier finden, denn an dieser Stelle wird aus "wohlinformierten Kreisen" bestätigt, an was ich mich zu erinnern geglaubt habe, was ich aber bis vor kurzem nicht verifizieren konnte: Dass The Traitor Son ursprünglich als Trilogie geplant war, und erst nachträglich - wann genau geht daraus nicht hervor, aber ich habe da so einen Verdacht ;) - auf fünf Bände erweitert wurde. Das erklärt mMn ein paar strukturelle Probleme (u.a. mit dem Big Bad).


    Danke für den Link! Das liest sich ja ziemlich interessant und merkwürdig zugleich.


    Zwei Fragen, die sich mir als absoluten Laien des Verlagsgeschäfts da noch auftun:

    1) Die Verlängerung von 3 auf 5 - ist das etwas, das auch der Verlag pushen kann und der Autor muss sich was aus den Fingern saugen oder ist das rein die Entscheidung des Autors, die er dann mit dem Verlag abstimmen und die Freigabe bekommen muss, in welchem Fall Cameron sich selbst die Story vermasselt hat (hauptsache mehr verkaufte Bücher?). Wer wollte denn eher melken?


    2) Der Autor hat absolut keinen Einfluss auf die Titelentscheidung, wenn der Verlag anders will? Ich bin immer davon ausgegangen, der Autor entscheidet und gut ist, außer natürlich es verstößt gegen gewisse Regeln (oder interne Absprachen, wie im verlinkten Forum vermutet).


    Der Plan klingt gut - Italiener und Grieche geht für mich immer :thumb:


    Und ja, gepackt wurde ich - ich wäre auch schon gerne 2 Jahre früher gekommen, aber da konnte ich es nicht einrichten (war ja zwischenzeitlich auchmal länger außer Landes :floet:)

    Ich werde auch selbst mit dem Auto fahren, von Nürnberg aus ist die Route dann doch nicht passend um an Speyer vorbeizufahren...


    Da bei meinen 450km ca. 4h40 laut Google Maps kalkuliert wurde, rechne ich einfach mal mit grob 6h Fahrt bei meiner Strecke...


    Werde wohl gegen 10:30 Uhr entspannt losrollen und zwischen 16 und 16:30 Uhr ankommen. Hab ja eh ein Buch dabei falls ich der Erste sein sollte.

    Da meine Anfahrt dieses jahr ja etwas weiter ist als in den letzten beiden Jahren, habe ich mir den 13. jetzt ganz frei genommen.


    Hat schon jemand seine Anreise geplant und weiß wann er/sie ankommt? Ab wann können wir denn 'einziehen'?😊

    Auch wenn ich gerne bessere Wertungen vergeben würde, es freut mich, dass die Reviews dir helfen, ein Bild zu machen, ob es was für dich ist oder nicht. Darum geht's ja schließlich -:)


    Das Gleiche zeigt sich mir gerade beim 1. Stranger Things Buch - da habe ich viele schlechte Wertungen gesehen, ohne mich jetzt wirklich zu spoilern und ich muss sagen nach den ersten knapp 80 Seiten gefällt mir das schon ziemlich gut. Mir würde es sogar wohl noch besser gefallen wenn ich die Serie nicht kennen würde, aber auch so macht es ziemlich Spaß. Wobei ich glaube, dass dieses Buch in seiner Rezeption wohl an bestimmten Erwartungen der Leser und Fans gescheitert ist und ich ohne Erwartung oder Voreingenommenheit da ran gegangen bin. Je nachdem was man sich davon erhofft, kann eine Rezension einem da schon helfen, vorzeitig ein Bild zu machen ob es was für einen ist oder nicht.

    Miles Cameron - The Fall of Dragons


    Schwacher Abschluss einer Reihe mit viel Potential, das aber durch schlechtes Editing und unausgewogenes Storytelling kaputt gemacht wurde.

    Der 5. und abschließende Band des Traitor Son Cycles setzt den Trend von Band 4 weiter fort und enttäuscht auch im finalen Showdown ziemlich stark.


    Während ich in den ersten 3 Bänden noch mehr Positives als Negatives gefunden habe und ich zumindest die Motivation der Antagonisten verstanden habe war seit dem Einschnitt am Ende des 3. Bandes von alledem nichts mehr zu sehen. Es werden immer mehr dubiose Feinde eingeführt, die einfach nicht greifbar sind, deren Motivationen total unbekannt und am Ende auch irrelevant sind und auf der Gegenseite die Guten immer mehr überpowert werden und Fraktion um Fraktion dazukommt, sodass plötzlich eine riesige Armee entsteht, gegen die niemand mehr bestehen kann. Eine Armee, die aus ihrer Sicht immer auf der Verliererseite bei Auseinandersetzungen steht gegen einen Feind, der aus seiner Sicht immer verliert. Irgendwie macht das alles keinen Sinn mehr.


    Ein Kampf reiht sich an den anderen, bei weitem nicht so spektakulär wie noch in den ersten 3 Bänden und auch die Charakter, die wenigen, die man anfangs noch mochte, interessieren einen dann irgendwann gar nicht mehr. Spannung kommt zu keiner Zeit auf, das ganze letzte Buch liest sich wie eine Wiederholung seiner selbst und manche Charaktere verschwinden sogar völlig bis auf 3 Sätze in den letzten 2 Kapiteln, wodurch das ganze Szenario auf den Kopf gestellt wird...als hätte Cameron vergessen den Charakter in die Handlung einzubauen, bis er am Ende auftaucht...ganz komisch.


    Irgendwie kam es mir in den letzten beiden Bänden so vor, als hätte Cameron für 3 Bände Material gehabt, dann einen Gamechanger eingebaut, den er seit Band 1 andeutet, aber nie wirklich durchdacht hat, wie er das Ganze beenden will. Band 4 und 5 wirken wie ein Rattenschwanz an erzwungener Story, die man aufgrund hoher Quoten zum Melken durchexerziert.


    Was mir gefallen hat, waren diverse Schauplätze, die über die letzten 2 Bände angedeutet wurden, die man nun tatsächlich besucht. Da die neuen Schauplätze allerdings stark als Etappe auf einem schnell abzuarbeiteten Weg überflogen werden, verschenkt Cameron auch hier mordsmäßig Potential neue, kreative Ideen auszuarbeiten. Schade, aber dennoch eine schöne Abwechslung zum restlichen Einheitsbrei des Buches.


    Ein "Positives" ist, dass die Rechtschreib-, Grammatik- und Logikfehler fast gen 0 gehen in diesem Band. Schade, dass man das bei einem etablierten Autor wirklich als Pluspunkt nennen muss.


    Das Ende...nunja. Es ist einfach plötzlich da. Wie in einem Film, vor nach der finalen Schießerei direkt nach dem tödlichen Schuss auf schwarz geschalten wird und die Credits rollen, oder man im Computerspiel den Endgegner besiegt und plötzlich ist man direkt wieder im Hauptmenü. Wobei der Endkampf auch nur 30 Sekunden ging und direkt vorbei war, weil man alle Nebenquests gemacht hat und 25 Level zu stark war.


    Alles in allem würde ich rückblickend die Reihe nicht empfehlen - dafür hakt es doch an viel zu vielen Stellen und die Qualität, die anfangs schon krankt, aber noch vom Positiven überlagert wird, nimmt immer weiter ab.


    Verglichen mit Chris Woodings Braided Path, den ich parallel gelesen habe, spielt Cameron in der ein oder anderen Liga darunter, ganzheitlich gesehen.


    3,5 / 10

    Tad Williams - Empire of Grass

    David Eddings - The Belgariad Omnibusband 1+2

    Gwenda Bond - Stranger Things: Suspicious Minds

    Adam Christopher - Stranger Things: Darkness on the Edge of Town

    Robert Jackson Bennett - American Elsewhere